24.10.2017 Einführung von Skype for Business auf Thin Clients bei Hoppe

Bremse für UC-Strategie gelöst

Von: Nina Maureen Möller

Das Familien-Unternehmen Hoppe findet mit Igel OS, dem Allround-Modell UD3 und der UMS das passende Produktpaket für die Umsetzung von Unified Communication auf Thin Clients – und löst so nach mehreren Anläufen die Bremse bei der Umsetzung seiner UC-Strategie. Zuvor war man in zwei Anläufen mit US-Herstellern gescheitert.

  • Hoppe ist weltweit mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Beschlagsystemen für Türen und Fenster aktiv.

  • Heute sind bei Hoppe in ganz Europa nur noch UD3-Thin-Clients im Einsatz.

    Heute sind bei Hoppe in ganz Europa nur noch UD3-Thin-Clients im Einsatz.

Das 1952 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in der Schweiz, weltweit mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Beschlagsystemen für Türen und Fenster aktiv, beschäftigt insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter an sieben Standorten. Unter dem Slogan „Der gute Griff.“ steht Hoppe für Markenqualität und hat den Anspruch, dieses Versprechen gegenüber dem Verwender einzulösen – u.a. auch mit einer sorgsam organisierten IT-Infrastruktur.

Thin Clients in der IT-Infrastruktur etabliert

„Ohne zeitgemäße IT kann ein Unternehmen nicht überleben!“ Nach diesem Grundsatz betreut Gerhard Kapeller seit über 15 Jahren die IT-Infrastruktur der Hoppe-Gruppe. Mit Blick auf zukunftsweisende Technologien setzt das Unternehmen daher schon lange auch auf Thin Clients. Mit einem Gesamtanteil von fast 60 Prozent fügen sich die schlanken Rechner, die auf eine VDI-Umgebung mit Citrix Xenapp zugreifen, in eine Endgerätestrategie ein, zu der außerdem PCs, Notebooks und Workstations zählen.

„Der Thin Client ist für viele Bereiche ein optimales Arbeitsgerät, das einem so gut wie keine Sorgen macht“, verweist Kapeller auf viele positive Erfahrungen. Dass es dennoch große Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern gibt, musste der IT-Verantwortliche Ende 2014 feststellen. Nachdem man sich entschlossen hatte, die Telefonie einheitlich auf Microsoft Lync bzw. Skype for Business umzustellen, stieß die Software der vorhandenen Thin Clients an ihre Grenzen.

Auch wenn der US-Hersteller versicherte, bald die nötige Unterstützung für die Unified Communication-Lösung bereitzustellen, konnten die Anforderungen von Hoppe am Ende nicht erfüllt werden. Kapeller musste sich nach einer Alternative umsehen.

Nach langer Suche fündig geworden

Im nächsten Schritt wandte sich Hoppe an ein weiteres US-Schwergewicht auf dem Thin-Client-Markt. In langwierigen Tests, die sich insgesamt fast ein ganzes Jahr hinzogen, versuchte man den Proof of Concept – doch das Vorhaben scheiterte. Der entscheidende Hinweis für eine mögliche Lösung kam schließlich vom IT-Partner der Hoppe-Gruppe. Die First Frame Networkers AG machte Kapeller auf den deutschen Hersteller Igel aufmerksam, denn das Unternehmen mit Sitz in Bremen und eigener Entwicklungsabteilung in Augsburg legt seit jeher großen Wert auf das Thema Software. Folglich wurde die Unterstützung für Lync bereits 2013 in das hauseigenes Betriebssystem Igel OS eingebaut, das schon seit langem auch die 5250-Emulation für den AS/400-Anschluss beherrscht.

Gemeinsam mit den First Frame Networkers und Igel besprach Hoppe die genauen Anforderungen an die gesuchte Lösung: So sollte neben Skype for Business auch die Einbindung von USB-Telefonen von Polycom sichergestellt werden.

Zügiger Roll-out, volle Funktionalität

Nachdem Igel ein Testgerät zur Verfügung gestellt hatte, konnten innerhalb von nur zwei Wochen alle Vorgaben erfüllt werden, so dass Hoppe zügig den ersten Roll-out planen konnte. Im August 2016 war es dann soweit: Im Laufe einer Woche wurden am Standort in der Schweiz 35 Geräte des bisherigen Herstellers durch das Igel-Modell UD3 ersetzt.

Nach den vielen Rückschlägen zuvor war Kapeller angenehm überrascht, wie problemlos das Ausrollen funktionierte. Zum ersten Mal konnte Skype for Business über die Citrix-Umgebung in voller Funktionalität im Praxisumfeld genutzt werden. Auch in punkto Sprach- und Übertragungsqualität konnte das Setup überzeugen, denn die HDX Realtime Media Engine von Citrix ist bereits in der Firmware des Gerätes integriert und schafft damit die Voraussetzung für Enterprise-VoIP-Telefonie.

Nach dem erfolgreichen Probelauf wurde anschließend an weiteren Standorten der Austausch der alten Geräte vorgenommen, so dass heute in ganz Europa nur noch UD3-Modelle im Einsatz sind. Auf globaler Ebene sind bisher von ca. 800 Thin-Client-Arbeitsplätzen etwa 250 mit Igel-Endpoints ausgestattet – Tendenz steigend.

Gute Erfahrungen

Hoppe nutzt den UD3 in fast allen Unternehmensbereichen, angefangen von der Produktion, über die Verwaltung bis hin zu Besprechungsräumen. Dabei bekam Gerhard Kapeller gleich von mehreren Anwendern die Rückmeldung, dass sich die Performance nach dem Wechsel spürbar verbessert hat.

Getragen von den guten Erfahrungen plant Hoppe deshalb kurz- bis mittelfristig den Austausch aller verbliebenen 550 Alt-Thin-Clients innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe. Des Weiteren arbeitet der IT-Verantwortliche derzeit gemeinsam mit dem Bremer Hersteller an einem Szenario für den Einsatz des Top-Modells UD6. Dieses soll in Zukunft Workstations ersetzen, an denen grafisch anspruchsvolle Projekte bis hin zu CAD-Aufgaben erledigt werden. Auch diesbezüglich ist sich Kapeller sicher, auf die richtige Strategie zu setzen und hebt einen weiteren großen Vorteil der neuen Lösung hervor.

Eingebautes Management

Die im Lieferumfang enthaltende Endpoint-Management-Software UMS überzeugte den IT-Manager von Anfang an wegen der Übersichtlichkeit und problemlosen Verteilen von Updates, wie z.B. einer neuen Citrix-Firmware. „Im Vergleich mit unserer bisherigen Management-Software spielt die UMS in einer anderen Liga“, meint Kapeller. „Wir waren begeistert, wie mühelos die Integration von Skype for Business mithilfe von Igel funktioniert hat, während andere Anbieter immer wieder scheiterten [...]. Heute schätzen wir außerdem das komfortable Management über die UMS, so dass wir die Entscheidung […] keine Minute bereut haben.“

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