12.11.2017 Die nächste Generation der Thin-Clients von Fujitsu

Erstes Futro-Modell mit Palm-Secure

Zum 20. „Geburtstag“ der Futro-Reihe bringt Fujitsu jetzt vier neue Modelle auf den Markt – zwei davon ultrakompakt. Das Modell Q940 ist Fujitsus erster Thin-Client mit Palm-Secure-Technologie. Dabei handelt es sich um Venenmustererkennung, die genauer ist als andere gängige biometrische Authentifizierungstechnologien, wie zum Beispiel Iris-Scans oder Fingerabdruckleser.

  • Der Thin-Client Q940 beherrscht die Venenmustererkennung.

    Der Thin-Client Q940 beherrscht die Venenmustererkennung.

  • Rüdiger Landto, ‎hiesiger Leiter des Bereiches „Client Computing Devices“ bei Fujitsu.

    Rüdiger Landto, ‎hiesiger Leiter des Bereiches „Client Computing Devices“ bei Fujitsu.

Der japanische Konzern Fujitsu bringt eine neue Generation der Thin-Clients heraus, die ab Dezember bestellt werden kann. Die vier Futro-Modelle eignen sich für ein weites Spektrum an Unternehmensanwendungen. Der Hersteller verspricht mehr Leistung, bessere Sicherheitsfunktionen sowie mehr Flexibilität. Die neuen Modelle sind mit dem Betriebssystem eLux, Management-Suite Scout von Unicon (beide vom Karlsruher OEM-Partner Unicon) und Windows 10 IoT Enterprise erhältlich.

„Thin-Clients eignen sich besonders gut für hochzentralisierte Rechenumgebungen, wie zum Beispiel in Verwaltungen, Banken, Versicherungen und Call Centern“, sagt Fujitsu-Manager Rüdiger Landto. Die neue Gerätegeneration sei sowohl kleiner als auch leistungsfähiger als zuvor und biete „signifikant verbesserte Sicherheits- und Multimediafähigkeiten“.

Eines der neuen Modelle ist der Thin-Client Futro Q940 mit einer Palm-Secure-Appliance. Das ist ein auf biometrischer Technologie basierendes Authentifizierungssystem, das Nutzer anhand ihrer Venenmuster erkennt. Wertvolle, geheime und kritische Daten lassen sich durch Palm-Secure besonders absichern. Um sich mithilfe von Palm-Secure zu authentifizieren, müssen registrierte Nutzer nur ihre Hand über den kontaktlosen Sensor halten (siehe Bild). Auch in IT-Umgebungen mit „Single Sign-On“ (SSO) kann Palm-Secure zusätzliche Nutzerverifikationen für sensible Daten oder Unternehmensanwendungen bieten.

Weiterhin neu dabei sind die beiden kompakten Modelle S540 und S740 (mit einem Gehäusevolumen von nur 0,87 Litern) sowie der S940 mit integrierter Stromversorgung und der Option „Power over Ethernet“ (PoE). Beides sorgt für einen aufgeräumten Schreibtisch. Das vielseitig einsetzbare Modell S940 verfügt zudem über eine USB-Schnittstelle vom Typ C und damit über eine High-Speed-USB-Verbindung sowie eine optionale Grafikkarte, so dass sich auch mehrere Monitore gleichzeitig ansteuern lassen.

Alle vier neuen Modelle bieten mit dank mehr Rechenleistung auch die Möglichkeit zur Einbindung von Kommunikations- und Kollaborations-Tools wie Skype for Business für die Windows 10 Enterprise IoT Edition sowie für Cisco VXME und Avaya für das Betriebssystem eLux RP 6. Durch zuverlässig laufende Videokonferenzen und das Teilen von Bildschirminhalten können Teams über unterschiedliche Standorte hinweg besser zusammenarbeiten.

Die aus Siemens und Nixdorf hervorgegangene hiesige Fujitsu Central Europe bietet ein Portfolio von Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Endgeräten über Rechenzentrumslösungen, Managed und Maintenance Services und Cloud-Lösungen bis hin zum Outsourcing reicht – und sich auch an AS/400-Anwender richtet.

In der Region Central Europe erzielte Fujitsu im Geschäftsjahr 2016 (zum 31. März 2017) mit circa 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. Euro. Das Unternehmen entwickelt und fertigt auch in Deutschland IT-Lösungen und betreibt eigene Rechenzentren. Mit über 10.000 Vertriebspartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügt Fujitsu zudem über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche.

Bildquelle: Fujitsu

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