23.10.2017 Zukunftsperspektive für den Betrieb eigener Rechenzentren

Neue Managed-Services auch für IBM i

Von: Enno Hennrichs

Mit neuen Services unterstützt Fujitsu Unternehmen dabei, ihre Großrechner und Midrange-Systeme langfristig effizient zu betreiben. Die neuen „Mainframe Managed Services“ gibt es nicht nur für die eigenen Plattformen BS2000 (ehemals Siemens) und VME (ehemals ICL), sondern auch für die IBM-Systeme z und i. Sie reduzieren zudem die laufenden IT-Gesamtbetriebskosten durch Optimierung der MIPS/MLC-Struktur (Million Instructions Per Second, Monthly License Charges), verspricht Fujitsu.

Der IT-Chef kann wahlweise die gewünschten Managed-Services aktivieren.

Der IT-Chef kann wahlweise die gewünschten Managed-Services aktivieren.

Fujitsu will so den Host-Betrieb nicht nur kostengünstiger, sondern durch ein modulares Serviceportfolio außerdem flexibler gestalten. Die verschiedenen Vertragsmodule vermeiden feste „Preissperren“, heißt es.

Betrieb optimieren, Kosten sparen

Zusätzlich reduzieren die Services die laufenden Kosten, indem beispielsweise Anwendungen verschlankt und bestehende Jobs optimiert werden. Die neuen „Mainframe Managed Services“ teilen sich in Core- und Elective-Services auf:

  • Core-Services garantieren dem Kunden einen stabilen Rechnerbetrieb, decken dabei Standard-Managementprozesse für das System i (aber auch für die anderen Plattformen) ab und helfen dabei, demographische Herausforderungen zu meistern. Fujitsu greift hierbei auf qualifiziertes Fachpersonal mit jahrelanger Kompetenz im Bereich IBM-i-Management zurück. Dieses Know-How steht dank der „Global Delivery“-Kapazitäten von Fujitsu weltweit zur Verfügung, heißt es in der Presseinformation.
  • Elective-Services bilden ein „Framework“, dass die Optimierungspotentiale (beispielsweise durch Batch-Performance-Management oder Prozessor Offload-Nutzung) der vorhandenen IBM-Systemlandschaft des Kunden aufdeckt und zur Reduzierung der Betriebskosten beiträgt.

Anwendungsmodernisierung inklusive

Darüber hinaus können Kunden aus einer Reihe von Anwendungsmodernisierungs- und -transformationsservices wählen, mit denen sich die Kundenumgebung analysieren lässt, um Modernisierungspotentiale von Anwendungen aufzudecken. Zusätzlich überprüft Fujitsu, welche Applikationen für die IBM-i-Plattform am besten geeignet sind und welche von einem Plattformwechsel profitieren können. Die Preise für die Managed-Services variieren je nach den gewählten Modulen.

Um auch zukünftig in Zeiten des sich verstärkenden Fachkräftemangels den Betrieb sicherzustellen, hat Fujitsu eine Akademie für „Enterprise Platform Services“ (EPS Academy) gegründet. Ziel der Academy ist es, wesentliche Kompetenzen und Qualifikationen für Mainframe-, IBM-i- und Rechenzentrumstechnologien zu bewahren und weiterzuentwickeln – sowie dieses Know-How an eine neue Generation von Experten weiterzugeben. In Kombination mit den „Managed Mainframe Services“ soll so die notwendige Expertise für einen reibungslosen RZ-Betrieb langfristig bereitgestellt werden.

Bildquelle: Thinkstock / iStock / Leo Wolfert

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