27.10.2017 UC-Lösung in Fahrzeuge integriert

Fahrendes Büro: Skype for Business im BMW

Mit BMW Connected bietet BMW einen persönlichen, digitalen Mobilitätsassistenten. Möglich werden die plattformübergreifenden, personalisierten Services durch die Open Mobility Cloud. Ihre flexible Architektur baut auf der Microsoft-Cloud- und Datenplattform Azure auf.

Mit BMW Connected bietet BMW einen persönlichen, digitalen Mobilitätsassistenten.

Mit BMW Connected bietet BMW einen persönlichen, digitalen Mobilitätsassistenten. Die Daten aus den vernetzten Fahrzeugen sollen den Herstellern gehören.

Für mehr Produktivität und Flexibilität im Fahrzeug soll die Integration von Produktivitätslösungen wie Microsoft Exchange und ab sofort auch die Verfügbarkeit von Skype for Business aus der Office-365-Familie sorgen.

Mit Exchange ermöglicht BMW eine nach eigenen Angaben sichere Einbindung des E-Mail-Accounts an das Fahrzeug. So müsse für den Zugriff sowie für die Bearbeitung von E-Mails, Kalendereinträgen und Kontaktdaten von unterwegs das Smartphone während der Fahrt nicht mehr in die Hand genommen werden. Neue E-Mails oder Terminänderungen könnten direkt auf dem Control-Display angezeigt werden. Während der Fahrt könnten E-Mails über die Spracheingabe erstellt oder Termindetails angezeigt werden. Zur Teilnahme an einer Skype-Besprechung genüge ein Druck auf den iDrive-Controller.

Partner der digitalen Transformation


Der Wertschöpfungsanteil von Connectivity-Lösungen am Fahrzeugpreis wird für das Jahr 2020 bereits auf 28,5 Prozent geschätzt, so aktuelle Studien. 75 Prozent der befragten Automobilhersteller gehen sogar davon aus, dass Kunden unvernetzte Fahrzeuge künftig kategorisch ablehnen werden. Microsoft hat es sich zum Ziel gesetzt, als Partner die digitale Transformation in der Automobilbranche zu unterstützen. Die Cloud ermögliche der Branche, sichere und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen auf den Markt zu bringen – für vorausschauende Wartung, mehr Produktivität im Auto, verbesserte Navigation und auf die individuellen Kundenbedürfnisse ausgerichtete, autonome Fahrerlebnisse.

Kunden und Partner der Automobilindustrie haben die Wahl, ihre Anwendungen vollständig in die Microsoft Cloud zu bringen oder hybride Szenarien umzusetzen. Dabei werden Plattformen wie SAP Hana oder Siemens Mindsphere ebenso unterstützt wie Open-Source-Anwendungen – von Linux bis Redhat. Azure ist weltweit bereits in 36 Regionen verfügbar, sechs weitere seien bereits angekündigt. Das sichere globale Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Der Anbieter setzt sich zudem für Interoperabilität und Standards ein.

Bildquelle: Microsoft

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