07.11.2017 60 Millionen Geräte vernetzt

Internet der Dinge: Vodafone adressiert Privatkunden

Vodafone will das Internet der Dinge künftig auch für private Nutzer öffnen. Dazu bietet der Konzern vier erste Produkte mit spezieller Sim-Karte an.

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter: «Kaum ein anderer Markt entwickelt sich so dynamisch wie der IoT-Markt.» Foto: Monika Skolimowska

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter: «Kaum ein anderer Markt entwickelt sich so dynamisch wie der IoT-Markt.» Foto: Monika Skolimowska

Dabei geht es etwa darum, verschwundenes Gepäck per Smartphone wiederzufinden, den Hund jederzeit orten oder über eine Kamera das eigene Heim auch unterwegs im Blick behalten zu können. „Kaum ein anderer Markt entwickelt sich so dynamisch wie der IoT-Markt", sagte Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland. Bereits heute vernetze das Unternehmen weltweit fast 60 Millionen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge. Das neue Angebot «V by Vodafone» richte sich mit smarten Diensten nun speziell an Privatkunden.

Für die Lösungen arbeitet das Unternehmen mit Drittherstellern zusammen und fasst die Lösungen auf einer eigenen Plattform zusammen. Dazu gehört etwa ein GPS-Tracker für Haustiere des Herstellers Kippy, oder «V-Bag» des Herstellers TLC für die Ortung von Gepäck oder den Schulranzen des Kindes. Verlassen die Gegenstände einen definierten Bereich, schlägt das Smartphone Alarm. Die «V-Camera» von Netgear ermöglicht die Überwachung des Heims oder Wohnmobils auch von unterwegs. Bei Bewegungen springt die Kamera an und speichert die Aufnahmen in der Cloud. Auch für das Auto ist ein entsprechendes Modul im Programm. Alle Lösungen lassen sich über eine App von Vodafone nutzen und verwalten. Tarife für die Nutzung sollen ab 7 Euro im Monat zur Verfügung stehen.

dpa/zi

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