24.11.2017 GfK setzt auf Microsoft

Mit Windows 10 zum Modern Workplace

Die GfK SE will unter dem Namen „Next Generation Workplace“ in Richtung Zukunft steuern. Dafür macht einer der größten Datenanalysten Deutschlands mit Windows 10 und den integrierten Services seit Mitte des Jahres einen weiteren Schritt im Rahmen seiner digitalen Transformation.

Next Generation Workplace bei GfK

Auf Basis von Windows 10 und Office 2016 hat GfK den sogenannten „Next Generation Workplace“ entwickelt, wodurch man die Arbeitsmöglichkeiten der Mitarbeiter nachhaltig modernisieren will.

Seit Jahrzehnten steht die Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg für Marktforschung und Datenanalyse – insbesondere für die Erhebung der Einschaltquoten im deutschen TV und dem Konsumklimaindex. Nun hat das weltweit agierende Unternehmen einen weiteren Schritt für die eigene Digitalisierung getan, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben: Auf Basis von Windows 10 und Office 2016 hat GfK den sogenannten „Next Generation Workplace“ entwickelt, wodurch man die Arbeitsmöglichkeiten der Mitarbeiter nachhaltig modernisieren will. Die einheitlichen Arbeitsplätze sollen die interne Zusammenarbeit erleichtern. Zudem sei damit die langfristige Basis für weitere Cloud-Lösungen wie Office 365, Azure oder Windows Autopilot gelegt, heißt es in einer Pressemeldung.

Doch wie vollzieht man einen so nachhaltigen und umfassenden Wandel in einem Unternehmen mit 13.000 Mitarbeitern? Neben dem technischen Aspekt bedurfte es hierbei neuer Denkweisen: Eine grunderneuerte Servicestruktur, eine enge interne Zusammenarbeit, erweiterte Sicherheitsfunktionen sowie fortschrittliche Mobilität.

Migration auf Windows 10

Die große Herausforderung: Allen Mitarbeitern weltweit den standardisierten Arbeitsplatz der Zukunft möglichst zeitgleich, einheitlich und kosteneffizient zur Verfügung zu stellen. Für diese umfangreiche Migration vom bisher genutzten Windows 7 griff GfK auf den Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) zurück. Die Infrastrukturkosten des geplanten Rollouts hielt GfK eigenen Angaben zufolge damit auf einem Minimum.

Mitte des Jahres startete schließlich die interne Verteilung. „Unser Ziel ist es, bis Ende 2017 etwa 60 Prozent der Mitarbeiter weltweit mit dem neuen Workplace auszustatten“, sagt Lilantha Karunaratne, Head of Global End User Services bei GfK. „Bis Anfang nächsten Jahres wollen wir es dann finalisieren.“ Parallel dazu wurde ein Portal auf Basis von Sharepoint eingerichtet, um bereits in der Vorbereitungsphase Erfahrungen, Problembehandlung und Anfragen der Mitarbeiter zu organisieren.

Eine weitere Hürde war es, eine Auswahl der relevanten Applikationen zu treffen und diese zu vereinheitlichen. Hier nutzten die Marktforscher das integrierte Application-Management, um aus den zahlreichen Anwendungen des App Stores etwa 400 herauszufiltern und für die eigenen Anwendungsfelder anzupassen.

Um mit einem minimalen Aufwand die Mitarbeiter zu verbinden, integrierten die Nürnberger zudem die cloud-basierte Wissensmanagement-Lösung Microsoft Employee Self-Service. Dadurch sollen die Anwender jederzeit Antworten auf geschäftliche Fragen erhalten. Nicht zuletzt war der Wechsel zu Windows 10 mithilfe der genannten Migrationstools, kombiniert mit dem Application-Management und der Self-Service-Plattform, ein weiterer Meilenstein der Nürnberger in ihrer aktuellen digitalen Transformation.

Bildquelle: Thinkstock/Digitalvision

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