07.11.2017 Sichere Modern Workplaces

Aller guten Dinge sind drei

Von: Robin Wittland*

Auf Basis von drei Faktoren – ganzheitlicher Sicherheit, zeitgemäßem IT-Equipment und moderner IT-Verwaltung – funktionieren moderne Workplaces auch im Mittelstand.

3 Faktoren für den Modern Workplace

Dank dreier Faktoren – nämlich Sicherheit, moderner Soft- und Hardware sowie reibungsloser IT-Verwaltung – klappt es mit dem Modern Workplace.

Die digitale Transformation verändert die Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz. Dabei stellt der fortschreitende Wandel insbesondere IT-Abteilungen vor vielfältige Herausforderungen: Globale Cyber-Angriffe, veränderte Erwartungshaltungen bei Mitarbeitern und ein dynamischer Markt treffen nicht selten auf überforderte IT-Lösungen. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben, sollten die Verantwortlichen daher ein einheitliches IT-Konzept verfolgen und strategisch in drei Kernbereiche investieren:

  1. in ganzheitliche IT-Sicherheit
  2. in zeitgemäße Hard- und Software
  3. in Tools für eine flexiblere IT-Verwaltung

Viele Unternehmer in Deutschland sind von den Vorteilen der digitalen Transformation überzeugt. Laut einer aktuellen Umfrage geben 79 Prozent der deutschen Mittelständler an, viel Potential in der Digitalisierung zu sehen. Dementsprechend steigt die Investitionsbereitschaft dieser Firmen: So zeigt die Studie, dass zukünftig 13 Prozent der Unternehmen mehr als zehn Prozent in neue Technologien, Schulungen und andere Bereiche der Digitalisierung investieren werden.

Damit die Ausgaben einen nachhaltigen Effekt erzielen, sollte man strategisch investieren. Hierfür lassen sich verschiedene Faktoren identifizieren, welche für die digitale Transformation elementar sind. So gilt gerade das Thema Sicherheit als einer der aktuellen Hemmschwellen bei deutschen Firmen. Gerade in diesem Bereich lohnt sich ein Umdenken.

Vor diesem Hintergrund will Microsoft mit Windows 10 den Firmenkunden Sicherheit und Zugang zu den Eckpfeilern des modernen Arbeitsplatzes bieten. Die Plattform soll intelligente Sicherheitsfunktionen für den Umgang mit Cyber-Bedrohungen, moderne Tools für die Zusammenarbeit im Team sowie Lösungen zur Vereinfachung der IT-Verwaltung bereitstellen.

Sicherheit: Ganzheitliche Ansätze vs. reaktive Tools

Praktisch alle Unternehmen müssen heute davon ausgehen, angegriffen zu werden. Dabei kostet Schad-Software die globale Weltwirtschaft jährlich rund drei Milliarden Dollar. Obwohl die Anzahl der Angriffe und die Komplexität der Bedrohungen gestiegen sind, setzen viele Unternehmen immer noch auf Anti-Malware-Lösungen gegen Massenangriffe, die sich im Wesentlichen auf die Schutzfunktion der eigenen Endpunkte beschränken.

Ein strategischer Fehler, da moderne Angreifer diese Maßnahmen nicht nur umgehen, vielmehr setzen sie gar keine Malware ein. Sie setzen vor allem auf Social-Engineering-Verfahren und verschaffen sich so direkt über die Benutzer Zugriff auf sensible Daten und Berechtigungen. Laut Analysten verschiebt sich daher künftig der Schwerpunkt von Sicherheitsstrategien – von ausschließlich präventiven Maßnahmen (Pre-Breach) hin zu Ansätzen, die auch den Umgang mit bereits erfolgten Angriffen in den Fokus stellen (Post-Breach).

Ein Beispiel für eine solche Post-Breach-Lösung ist die Windows Defender Advanced Threat Protection Suite. Über sie können die Kunden hochentwickelte Angriffe auf Firmennetzwerke erkennen, untersuchen und auf diese reagieren. Dafür nutzt die Lösung in Windows 10 integrierte, tiefgreifende Verhaltenssensoren und ein Cloud-Backend zur Sicherheitsanalyse.

Produktivität: Mobile Arbeitsweisen brauchen moderne Infrastrukturen

Abseits von Sicherheitsthemen führt der technologische Fortschritt im Privaten auch zu einer veränderten Erwartungshaltung im Beruflichen. Arbeitnehmer wünschen sich mehr Autonomie und Souveränität bei den Themen „wie sie arbeiten, wann sie arbeiten und wo sie arbeiten“. Mobile Arbeitsweisen werden so immer mehr zum Schlüsselargument beim sogenannten „War for Talents“. Vor diesem Hintergrund will Microsoft eine einheitliche Infrastruktur anbieten, die mobiles Arbeiten mit wichtigen Produktivitätslösungen über alle Plattformen und Devices hinweg unterstützt. Informationen und Dokumente werden dabei synchronisiert abgelegt, sodass die Mitarbeiter von jedem Ort und mit jedem Endgerät darauf zugreifen können – und zwar über die Cloud.

Die Basis dafür bildet entsprechende Hardware für mobiles Arbeiten. So sind Geräte heute ein wichtiges Thema in Bewerbungsgesprächen. Dabei sind die Laptops von früher nicht mehr die Notebooks von heute: Vielmehr bieten aktuelle Devices innovatives Design, kommen aber gleichzeitig mit gewohnten Vorteilen in Bezug auf Sicherheit und Kompatibilität daher. Daher sollten die Arbeitgeber die motivierende Wirkung attraktiver Hardware auf Arbeitnehmer nicht unterschätzen. Gleichzeitig benötigen Firmen eine Infrastruktur dafür, die diese Geräte mit der Firmen-IT sowie den Daten und Anwendungen verbindet.

IT-Verwaltung: Simplifizierung als Leitmotiv

Um Mitarbeiter zu „mobilisieren“, spielen nicht zuletzt auch die Prozesse rund um die IT-Verwaltung eine wichtige Rolle. Moderne Technologien erlauben es, diese zu vereinfachen, Kosten zu minimieren und die Sicherheit zu verbessern. So macht beispielsweise Windows Autopilot das Ausrollen neuer Firmengeräte effizienter: IT-Administratoren können Rechner über die Cloud mit der jeweiligen Firmenkonfiguration und passenden Anwendungen ausstatten sowie Updates verwalten. Damit würden die Mitarbeiter befähigt, Geräte ohne physische Präsenz der IT einzurichten und in Betrieb zu nehmen.

Um sich hinsichtlich der genannten Faktoren bestmöglich aufzustellen, gilt Microsoft 365 als eine einheitliche IT-Lösung für den modernen Arbeitsplatz: Gemäß des Baukastenprinzips sollen die Kunden Office 365, Windows 10 sowie Enterprise Mobility + Security aus einer Hand erhalten. Damit können sich Firmen ihre Arbeitsplätze individuell passend zusammenstellen, die Teamarbeit stärken und sich für die Anforderungen einer vernetzten Welt wappnen.

* Der Autor Robin Wittland ist Leiter Geschäftsbereich Windows & Devices bei Microsoft Deutschland.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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