20.10.2017 Effektive DEM-Strategie

Drei Kernaspekte von Digital Experience Management

Von: Michael Rudrich*

Bei der Implementierung einer ganzheitlichen Strategie für das Digital Experience Management (DEM) gilt es, diese drei Kernaspekte zu beachten >>>

Unternehmen sollten Tools und Teams einsetzen, die einen ganzheitlichen Einblick in die gesamte digitale Nutzererfahrung ermöglichen.

Unternehmen sollten Tools und Teams einsetzen, die einen ganzheitlichen Einblick in die gesamte digitale Nutzererfahrung ermöglichen.

Eine effektive DEM-Strategie nimmt die verschiedenen Aspekte digitaler Nutzererfahrung in Angriff. Dazu müssen Unternehmen Tools und Teams einsetzen, die einen ganzheitlichen Einblick in die gesamte digitale Nutzererfahrung ermöglichen. Das ist einfacher, als es scheint, solange die Verantwortlichen mit den Grundlagen beginnen.

Dies sind die drei Kernaspekte von Digital Experience Management:

1. Der erste und wichtigste Aspekt ist das Anwendungsdesign

Digitale Unternehmen stehen ständig unter dem Druck, neue Anwendungen und Digitalservices zu veröffentlichen. Deshalb nutzen viele Unternehmen DevOps, um die Markteinführungszeit ihrer Apps und Services zu verkürzen. DEM-Lösungen sollten in der Lage sein, vorhersagbare Analysen und Diagnostiken zu erstellen, damit DevOps-Teams Bugs schon früh im Entwicklungszyklus erkennen und beheben können. Das ist besonders wichtig, da es erhebliche Kosten einspart, Bugs schon während der Entwicklung einer Anwendung zu beheben: Die Fehler während der Testphase zu beheben ist bis zu 15-mal teurer, während der Produktionsphase sogar bis zu 100-mal . Vorhersageanalysen sind auch hinsichtlich Nutzerzufriedenheit und -akzeptanz wichtig. DevOps-Teams können ihren Entwicklungsplan besser priorisieren und die Geschäftsauswirkungen der Anwendungen besser messen.

2. Ein zweiter wichtiger Aspekt von DEM betrifft die Service Performance.

Performance steht und fällt durch Transparenz. Denn man kann nicht messen, managen und verbessern, was man nicht sehen oder verstehen kann. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die Cloud-Services von Drittanbietern nutzen oder immer mehr Anwendungen in die Cloud verlagern. Um eine problemlose Performance sicherzustellen, benötigen diese Unternehmen vollständige Einsicht in all diese Bereiche. Deshalb muss eine erfolgreiche DEM-Strategie eine integrierte Lösung für Cloud-Monitoring und -Management umfassen .

3. Drittens muss sich das gesamte Unternehmen – sowohl die IT als auch die anderen Abteilungen – auf die Geschäftsziele fokussieren.

Für viele Unternehmen erschließen sich aus der Entwicklung digitaler Mehrwerte neue Marktchancen. Digitale Services erhöhen die Kundenloyalität, straffen den Geschäftsbetrieb und verbessern die Mitarbeiterproduktivität. DEM kann diesen Mehrwert nicht generieren. Aber DEM ermöglicht, misst, verbessert und schützt ihn. Deshalb muss das gesamte Unternehmen zusammenarbeiten, um DEM zu einem Erfolg zu machen und jedes einzelne dieser Ziele zu erreichen. Dafür ist allerdings nötig, IT- und Geschäftsressourcen zu restrukturieren oder zumindest neu auszurichten, um die gewünschte digitale Nutzererfahrung zu erreichen.


*Michael Rudrich ist Regional Vice President DACH bei Riverbed Technology

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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