29.12.2017 Frische Luft im Smart Home

Diese App beugt Schimmel vor

Gesunde Raumluft in den eigenen vier Wänden fördert das Wohlbefinden. Entsprechende Smart-Home-Apps sorgen nicht nur für frische Luft, sondern können auch vor Schimmelbefall schützen.

Frische Luft im Smart Home

Mit intelligenten Apps soll sich die Luftqualität im Haus verbessern lassen.

Schimmel in den eigenen vier Wänden schadet Gesundheit und Geldbeutel. Mit entsprechenden Apps für das Smart Home können Nutzer nicht nur für frische Luft sorgen, sondern aufgrund guter Durchlüftung auch die Bausubstanz vor zu hoher Feuchtigkeit schützen. Denn vernachlässigt es die Bewohner, sich um die Luftqualität zu kümmern, riskieren sie Schimmelbefall. Schimmel entsteht bei zu hoher Luftfeuchtigkeit relativ zur Temperatur. Konkret bedeutet das: Kalte und feuchte Räume wie Keller oder Bad sind besonders anfällig, da Schimmel sich gerne an Stellen ausbreitet, an denen sich feuchte Luft an kalten Oberflächen niederschlägt.

Frische Luft durch smarte Fenster

Besonders im Winter ist daher regelmäßiges Stoßlüften wichtig. Doch viele Menschen finden dafür im Alltag nicht die Zeit. Ein Smart Home hingegen kann die Bewohner entlasten, indem es selbstständig die optimale Temperatur und Luftqualität beibehält, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Dies kann wie folgt funktionieren: Sind die verschiedenen Räume mit Sensoren ausgestattet, informieren diese über die Luftqualität. Der Vorteil: Anwender müssen sich nicht mehr fragen, ob der Keller zu feucht ist oder die Luft im Wohnbereich zu verbraucht, heißt es in einer Pressemeldung. Per App haben sie die Luftqualität des gesamten Hauses im Blick und können entsprechend reagieren.

Mit der Kombination aus Sensoren zur Messung der Luftqualität und der intelligenten Fenstersteuerung lüften Smart-Home-Systeme automatisch im ganzen Haus. So sei es auch möglich, Regeln zu erstellen: Erreicht zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit einen festgelegten Wert, öffnet das Smart Home die Fenster. „Regeln können für jeden Raum individuell – und somit nach tatsächlichem Bedarf – angepasst werden“, informiert Hartwig Weidacher, Geschäftsführer der Mygekko Ekon GmbH.

Immer die richtige Temperatur

Die Temperatur eines Raumes sollte nie unterhalb des Taupunktes liegen. Das ist die Temperatur, bei der sich Wasserdampf als Tau, Nebel oder Kondenswasser abscheidet. Kalte Ecken sind daher häufig von Schimmel betroffen. Abhilfe kann eine intelligente Heizung schaffen. Sie sorgt für eine stets angenehme Temperierung und beugt somit Schimmelbildung vor. Die Bewohner können die Gradanzahl vom Sofa aus regulieren oder zum Beispiel via „Mygekko Slide“ eine Wohlfühltemperatur pro Raum vorab einstellen.

Für mehr Komfort soll sich das Heizungssystem zudem mit Sensoren zur Luftqualität und einer dezentralen Lüftungsanlage vernetzen lassen. In diesem Fall können die Anwender Richtwerte zu Temperatur und Luftqualität einstellen. Der Regler veranlasse dann selbstständig das Heizen und Lüften – oder erinnere daran, die Fenster zu öffnen. Dies wiederum kann auch Kosten mindern: „Unsere Smart-Home-Anwendung reguliert automatisch die Heizung herunter, wenn die Fenster geöffnet sind, um Energiekosten zu sparen“, erklärt Weidacher abschließend.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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