13.11.2017 Service-App von Deutz

Echtzeitdaten aus dem Motor

Mit der neuen Service-App „Deutz Connect“ können Kunden des Kölner Motorenherstellers Deutz AG Motordaten live auf dem Smartphone analysieren und Fehlerdaten direkt an Werkstätten übermitteln.

Die neue Service-App Deutz Connect

Die neue Service-App Deutz Connect

Die von Init entwickelte App bündelt viele Motorinformationen auf einem übersichtlichen Dashboard. In Echtzeit werden Systemgrößen des Motors und der Abgasnachbehandlung ausgewertet und angezeigt. Das Diagnosetool zeigt dabei die aktuelle Motordrehzahl, Umgebungsluftdruck und -temperatur, Kraftstoffförderdruck oder Kühlmittelstand an. Der Datenaustausch erfolgt über eine Bluetooth-Schnittstelle,  für die lediglich ein OBD-2-Diagnoseadapter mit dem Motor verbunden werden muss.

Mit gezielten Messungen, zum Beispiel zur Motorauslastung, können Kunden Probleme identifizieren und aufzeichnen. Für eine solche Diagnose war bislang der Einsatz eines Servicetechnikers notwendig. Stellt der Nutzer Unregelmäßigkeiten fest, kann er über die App einen lokalen Servicepartner kontaktieren und den Fehlerspeicher mit einem Klick übermitteln. Die Messdaten helfen bei der Vorbereitung einer erweiterten Diagnose und Reparatur, die in kurzer Zeit durchgeführt werden können.

„Deutz Connect ist unser erster Schritt in die digitale Servicewelt. Gemeinsam mit dem Entwickler haben wir die Grundlage für einen einfachen Kontakt der Kunden zum Service per App geschaffen“, sagt Dr. Matthias Szupories, Senior Vice President Marketing, Strategic Product and Market Development, Deutz AG.

„Die App kombiniert die Erwartungen des Kunden an ein modernes und nutzerfreundliches On-Board-Motoranalysesystem mit den Service- und Reparaturangeboten von Deutz. Damit ist die App – vom schlüssigen UX Design über die Echtzeit-Datenkommunikation zwischen Motor und App bis hin zur sicheren Übermittlung von Fehlerdaten an den zuständigen Servicetechniker – ein Beispiel für die Digitalisierung einer oft nachgefragten Dienstleistung im Industriesektor“, so Harald Felling, Chief Operating Officer von Init.

Bildquelle: Deutz AG

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