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CUBEWARE UNTERSTÜTZT DIE UNTERNEHMENSSTEUERUNG DER WKS-GRUPPE

Automatisiertes Controlling von Maschinendaten

Die WKS-Gruppe zählt zu den führenden Rollenoffsetdruckereien in Europa. Die Kernkompetenz sind hohe Auflagen im Prospekt- und Beilagensegment.

An fünf Druckstandorten werden Printprodukte in höchster Qualität produziert mit einem Jahresbedarf von 350.000 bis 400.000 Tonnen Papier. Die WKS-Gruppe nutzt eine Cubeware-Lösung für operative BI zur kostenoptimierten Steuerung der Unternehmensgruppe über dezidierte Finanz- und Produktionskennzahlen.

Im engen Segment des High-Volume-Druckmarkts gibt es kaum Spielraum für die Preisgestaltung. Die Unternehmenssteuerung der wenigen Spezialanbieter erfolgt daher vornehmlich über die Kostenperspektive. Bei hoch automatisierten Produktionsprozessen sind u.a. die Maschinenauslastung und der Einsatz von Rohstoffen wie Papier und Farbe zentrale Ansatzpunkte. Das Controlling der WKS-Gruppe zielt darauf ab, die entsprechenden Kostenschrauben zu identifizieren und steuerungsrelevante Finanz- und Produktions-KPI davon abzuleiten.

Das vorhandene Berichtswesen war dafür nicht mehr geeignet. Reporting, Planung und Analyse mit ERP-nahen Insellösungen und komplizierten Excel-Welten waren zu zeitaufwändig und angesichts des kontinuierlichen Firmenwachstums der WKS-Gruppe nicht mehr zu bewältigen. Vor allem fehlte die zentrale Datenbasis für ein konsistentes unternehmensweites Reporting, das zeitnah entscheidungsrelevante Informationen liefert. 

Flexible BI-Plattform mit Option auf Data Science

Das Controlling-Team suchte daher nach einer BI-Lösung, die das individuelle Berichtswesen der WKS-Gruppe flexibel unterstützt und automatisiert. Die Berichtsplattform sollte zudem offen für künftig geplante Anwendungen im Bereich Data Science und Realtime-Reporting sein.

Die Controller entschieden sich für Cubeware/CW1, das Bundle aus Cubeware Cockpit in Verbindung mit IBM Planning Analytics, weil die BI-Architektur sowohl multidimensionale als auch relationale Datenanalysen (z.B. auf Basis umfangreicher Listen-Reports mit mehreren 1.000 Zeilen) unterstützt. Wichtige Vorteile waren zudem die starke Planungsfunktionalität, die relationale Rückschreibefähigkeit, die variablen Exportfunktionen und der automatisierte Berichtsversand.

Martin Siedlaczek, Prokurist, Geschäftsleitung und kaufmännische Leitung der WKS-Gruppe

„Wir haben mit der Cubeware-CW1-Lösung die Qualität, Detailtiefe und Aktualität unseres Reportings erheblich gesteigert und erhalten ganz neue Einsichten zur Optimierung unserer Produktion.“

Martin Siedlaczek, Prokurist, Geschäftsleitung und kaufmännische Leitung der WKS-Gruppe

Zentrale Datendrehscheibe

In Zusammenarbeit mit erfahrenen BI-Experten der SYCOR Group hat das Controlling-Team zunächst ein zentrales Data Warehouse auf Basis des Microsoft SQL Servers aufgebaut. Als Data Marts sind SSAS-Cubes im Einsatz. Künftig werden außerdem TM1-Cubes (IBM Planning Analytics) als Planungskomponente ergänzt. Herausfordernd war die Datenintegration aus den speziellen Vorsystemen. Aufgrund der Heterogenität der Datenquellen (Legacy Schnittstellen, Web Services, Massendaten) wurde die Integration mit einem Standard ETL-Tool realisiert, das auch die gewünschte Flexibilität für den zukünftigen Systemausbau gewährleistet. 

Bei der Datenbewirtschaftung stellte sich heraus, dass die operativen Systeme nicht die nötige hohe Datenqualität für das dezidierte Controlling liefern. Im Rahmen der BI-Plattform wurde daher eine interaktive „CrowdSource“-Lösung zur Bereinigung der Daten im Team implementiert. Korrekturen führen die BI-Anwender dabei einmalig im Cubeware Cockpit durch, über das die bereinigten Daten in das Data Warehouse zurückgeschrieben werden – eine komfortable und kosteneffiziente Lösung für die Datenpflege der WKS-Gruppe.

Automatische Kalkulation komplexer Produktionskennzahlen

Auf dieser zentralen Datenbasis wurde das Reporting aufgesetzt. Die Weiterentwicklung von Berichten und Kennzahlen erfolgte agil im Prototyping-Ansatz im Rahmen zweiwöchiger Sprints neben dem Tagesgeschäft der Controller. Fachlich liefert die Berichtsplattform neben klassischen Finanzanalysen zur BWA, GuV, Bilanz (Teilgesellschaften und Konzern) und Liquidität detaillierte operative Steuerungsinformationen, wie beispielsweise:

› Maschinenanalysen mit KPI zu Nutzungsgraden, produzierten Mengen pro Maschine und Werk, Performancegewinn/-verlust in Stunden und Euro, Störungen nach Papiersorten.

› Maschinenplanung: Auslastung mit Plan-Ist-Abweichungen, mittelfristige Verfügbarkeiten, Vergleich von Produktionszeiten und Auftragsplanung.

› Auftragsanalyse nach Kunden und Werk, Produktionskosten, Deckungsbeitrag je Stunde nach Kunden und Auftrag, Mehrwertdeckung des Eigendrucks, Auftragsvolumen und Backlog, Nettoumsatz Forecast zum Jahresende.

› Material und Lager: Lagerbestände, Materialverbräuche- und Bewegungen (Maschine-zu-Lager, Lager-zu-Maschine), Analyse des verwendeten Papiers nach Hersteller, Sorte, Lieferant, ökologisches verus zertifiziertes Papier.

Zeitnahe Entscheidungsgrundlagen

Ein zentraler Vorteil der BI-Plattform liegt in der enormen Steigerung von Effizienz und Aktualität der Auswertungen. Wurden Maschinenreports früher wochenweise mit hohem manuellen Aufwand erstellt, liegen die Kennzahlen heute automatisch stundenaktuell vor. Das Reporting ist zudem detaillierter und liefert neue Erkenntnisse. So hilft die kombinierte Analyse von Maschinen- und Papierdaten bei der Optimierung des effizienten und ökologischen Rohstoffeinsatzes und bei der fundierten Abstimmung mit Auftraggebern und Lieferanten.

Realtime-Analyse von Maschinendaten im Visier

Die WKS-Gruppe will ihr Reporting auch künftig weiterentwickeln. Derzeit wird zudem die Planungsumgebung in Cubeware abgebildet, um die komplexe Excel-Planung abzulösen. In einem weiteren Schritt sollen die Grundlagen für Data Science geschaffen werden. Das Projektteam testet dafür die Realtime-Aktualisierung des Data Warehouse auf Basis Apache Kafka, um künftig auch Maschinen-Logdaten zu streamen und in die Analyse einzubeziehen. Das Cubeware Cockpit soll dann im Sinne einer Prozess-Engine maschinennahe Produktionskennzahlen in Echtzeit anzeigen und damit die Mitarbeiter direkt im Produktionsbereich bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen.

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