Die dritte jährliche Chief-Information-Security-Officer-Studie der IBM

Ausgeklügelte Cyberattacken

Von einem schweren Kampf der IT-Chefs gegen ausgeklügelte Cyberattacken ist in einer aktuellen IBM-Studie die Rede. Demnach sehen mehr als 80 Prozent der befragten IT-Sicherheitsverantwortlichen wachsende Sicherheitsprobleme auf ihre Unternehmen zukommen – und 60 Prozent gehen davon aus, dass Hacker die Sicherheitssysteme ihrer Unternehmen knacken können.

Brendan Hannigan, General Manager für Security bei IBM, sieht für die IT-Sicherheitsverantwortlichen folgende Handlungsbedarf: „Die Absicherung wichtiger Unternehmenswerte priorisieren, Investitionen auf ‚Security Intelligence’ fokussieren und Toptalente rekrutieren, um die betriebsinternen Anstrengungen zu verbessern.“

Ausgeklügelte externe Angriffe wurden von 40 Prozent der Befragten als ihre Top-Herausforderung bewertet, an zweiter Stelle folgen mit großem Abstand (unter 15 Prozent) neue Regularien und Vorschriften. Damit beansprucht die Bekämpfung externer Attacken die größten Anstrengungen in den nächsten drei bis fünf Jahren – so viel wie die Einführung neuer Regularien, neuer Technologien und die Bekämpfung interner Bedrohungen zusammengenommen.

„Security-Verantwortliche müssen ihren wachsenden Einfluß jetzt darauf verwenden, bessere Ergebnisse zu erreichen“, rät Brendan Hannigan, General Manager für die Security-Produkte bei IBM. „Die Absicherung wichtiger Unternehmenswerte priorisieren, Investitionen auf Security Intelligence fokussieren und Toptalente rekrutieren, um die betriebsinternen Anstrengungen zu verbessern.“

Laut Studie haben 70 Prozent der Unternehmen ausgereifte, traditionelle Technologien für „Intrusion Prevention“, „Malware Detection“ sowie für die Überprüfung von Netzwerk-Schwachstellen im Einsatz. Gleichzeitig jedoch erachten es fast 50 Prozent der Befragten für absolut notwendig, neue Sicherheitstechnologien einzuführen, insbesondere zur Vermeidung von Datenverlusten, für das Cloud Computing sowie für Mobile-Anwendungen und Geräte.

Über 70 Prozent gaben an, dass die Nutzung von „Security Intelligence“ in Echtzeit immer wichtiger wird. Trotz dieser hohen Zustimmungsrate zeigen die Studienergebnisse aber auch, dass Maßnahmen wie Daten-Klassifizierung und Security-Intelligence-Analysen noch relativ wenig ausgreift sind (54 Prozent) und verbessert werden sollten.

„Die Bedrohungen und Vorschriften, mit denen Sicherheitsverantwortliche und ihre Teams umgehen müssen, nehmen tagtäglich zu“, beobachtet Gerd Rademann, IBM-Verantwortlicher für Security Systems im DACH-Markt. Sie müssten ihre Unternehmen zudem „gegen immer raffiniertere Cyberattacken schützen“ und gleichzeitig die „ständig restriktiver werdenden gesetzlichen Vorgaben“ erfüllen.

Über die Studie

Um besser zu verstehen, in welcher Lage sich die Sicherheits-Chefs momentan befinden und wie sie ihre Zukunft sehen, hat das IBM Center for Applied Insights in enger Zusammenarbeit mit IBM Security ausführliche Interviews mit 138 Sicherheitsverantwortlichen, in der Mehrzahl CISOs (63 Prozent) geführt. Die Interviews fanden in fünf Ländern und mit Vertretern aus unterschiedlichen Branchen statt. Der Report kann über www.ibm.com/security/ciso heruntergeladen werden.

www.ibm.com/ibmcai

Bildquelle: IBM

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