3.000 PC-Clients im Griff

Client-Management-Suite im Großeinsatz bei Hellweg

Die Hellweg-Baumärkte sorgen per Bandbreitenbeschränkung bei der Übertragung von Softwarepaketen an die Filialen dafür, dass der reibungslose Zugriff auf das zentrale AS/400-Warenwirtschafts­system nicht beeinträchtig wird. Vom Dortmunder Firmensitz aus werden 91 Hellweg-Filialen in Deutschland und Österreich sowie 56 Baywa-Filialen betreut und gesteuert.

Seit Mitte 2008 kümmert sich IT-Administrator Dirk Hoder gemeinsam mit vier Kollegen um die Client-Infrastruktur des Unternehmens. Bei heute rund 3.000 PCs an den über 140 Standorten ist dies durchaus eine Herausforderung. Um sich das tägliche Geschäft dabei so effizient wie möglich zu gestalten, kommt da­her bereits seit gut vier Jahren das Client-Management-System ACMP von Aagon zum Einsatz. „Zu meinen Aufgaben gehört seitdem, das Produkt in unserer großen verteilten Unternehmensstruktur optimal zu implementieren und möglichst effektiv einzusetzen“, berichtet Hoder.

Eine der größten Herausforderungen im Client-Management ist für Hellweg die Zuweisung von Software auf die im gesamten Bundesgebiet und Österreich verteilten PC-Arbeitsplätze. Zur Kommunikation mit zentralen IT-Ressourcen sind die Filialen über DSL-Leitungen an die Dortmunder Zentrale angebunden. Hierüber erfolgen der Zugriff auf das AS/400-Warenwirtschaftssystem in Dortmund und die Anbindung der Kassen in den Filialen. Doch für das Massen-Rollout großer Softwarepakete war und ist diese Leitungskapazität nicht ausgelegt.

„Würde sich jeder Client mehr oder weniger gleichzeitig ein Servicepack oder eine neue Office-Version aus der Zentrale laden, stünde unser Netz nicht mehr für das Tagesgeschäft zur Verfügung“, erklärt IT-Administrator Hoder. „Daher setzen wir an jedem Standort einen Filialserver auf Linux-Basis auf, der von den lokalen PCs für die Softwareverteilung über das Client-Management genutzt werden kann.“

Die Filialserver stellen zu diesem Zweck sogenannte File-Repositories zur Verfügung, von denen sich alle lokalen Client-PCs die zu installierenden Softwarepakete über das LAN laden. Die File-Repositories werden wiederum von dem ACMP-Server in der Hellweg-Zentrale mit allen relevanten Softwarepaketen bestückt.

Damit bei der Übertragung der Software von Dortmund in die Filialen kritische Anwendungen wie das Warenwirtschaftssystem wie gewohnt weiterarbeiten, begrenzt ACMP bei Bedarf die Bandbreite für den Dateitransfer. So ist sichergestellt, dass allen wichtigen Applikationen immer ausreichend Leitungskapazität im WAN zur Verfügung steht.

Updates verteilen

Auch wenn bei Hellweg die Zahl der Applikationen überschaubar ist, gibt es immer wieder etwas für die mit der Paketierung betrauten Administratoren zu tun. Aktuell kommen auf den Client-PCs Windows XP sowie hauptsächlich Standardprogramme wie der Adobe Reader zum Einsatz; zudem sind einige PCs mit einem entsprechenden Terminalclient ausgestattet.

Hellweg bereitet momentan die Migration auf Office 2010 vor. Das entsprechende Softwarepaket für die Client-Management-Software hat man sich von Aagon-Spezialisten erstellen lassen. „Wir haben einen Supportvertrag über drei Manntage pro Quartal abgeschlossen, in dessen Rahmen wir uns u.a. auch Unterstützung für die Office-Migration geholt haben“, erklärt Hoder. „Kleinere Pakete wie den Adobe Reader verpacken meine Kollegen und ich aber auch selbst.“

Dabei helfen sowohl die ACMP-Wizards als auch der Installationsrekorder. Dabei handelt es sich um eine Software, die sämtliche Eingaben und Einstellungen einer Installation und Deinstallation auf einem Testsystem aufzeichnet und daraus ein automatisch ablaufendes Paket erstellt. Dieses Paket lässt sich im Anschluss direkt in das Client-Management-System importieren und per Mausklick an beliebige Benutzergruppen verteilen.

Neue Niederlassungen legen die Administratoren als jeweils eigene Standorte an. So können sie später mit nur einem Mausklick sofort alle PCs eines Baumarkts einsehen. Auch die Verwaltungskonsole hat mit der großen Client-Zahl keine Probleme. Hoder  findet ACMP „sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Mit Hilfe der Funktion ‚Browse- und Management‘ ist es ein Kinderspiel, standortbezogene Abfragen zu erstellen und auszuführen.“

 

Hellweg – Die Profi-Baumärkte

Das inhabergeführte, mittelständisch geprägte Unternehmen wächst überproportional mit einem erfolgreichen Bau- und Gartenmarkt-Filialkonzept sowie einem Onlineshop. Der erste Hellweg-Baumarkt wurde 1971 am Brackeler Hellweg in Dortmund eröffnet.  Namensgeber für das Unternehmen ist Europas bedeutendster Handelsweg im Mittelalter: Der „Hellweg“ führt von Aachen durch das heutige Ruhrgebiet bis nach Berlin. Im Rhein/Ruhr-Gebiet und im Berliner Raum hat auch das Hellweg-Filialnetz seine regionalen Schwerpunkte. Über 90 Prozent der Märkte verfügen über attraktive Gartencenter; die durchschnittliche Verkaufsfläche liegt bei über 8.000 m2. Hellweg beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter, davon zehn Prozent Auszubildende.
www.hellweg.de

www.aagon.de

Bildquelle: Hellweg

 

 

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