Anschubkosten für die neu gestartete Open Telekom Cloud

Cloud-Investitionen belasten die Bilanz von T-Systems

T-Systems, IT-Dienstleister der Deutschen Telekom, verbuchte im zweiten Quartal 2016 einen Umsatzrückgang um 3,0 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. Einer der Umsatztreiber sei das Cloud-Geschäft des Konzerns, hieß es bei der Vorlage der Halbjahresbilanz aus Bonn, da es zu rund 70 Prozent bei T-Systems anfalle.

Nach einem Anstieg auf Konzernebene um rund 31 Prozent im ersten Quartal legten die Cloud-Umsätze in den ersten sechs Monaten um 22 Prozent auf mehr als 0,7 Mrd. Euro zu. Für das Gesamtjahr und für die Zeitspanne bis einschließlich 2018 erwartet T-Systems nach wie vor, das Cloud-Geschäft stärker als der Gesamtmarkt steigern zu können.

Das bereinigte EBIT ging gegenüber der Vergleichszeit 2015 zurück. Hier wirkten sich mehrere Einmaleffekte und Anschubkosten für die neu gestartete Open Telekom Cloud belastend auf das Ergebnis aus.

Ende Mai konnte T-Systems einen Großkundenvertrag mit ITSCare abschließen. Der Auftrag dieses IT-Dienstleisters der AOK hat eine mehrjährige Laufzeit und liegt im dreistelligen Millionenbereich; er umfasst den IT-Infrastrukturbetrieb mit Rechenzentrums- und Netzwerkservices sowie dezentrale Dienstleistungen wie Service Desk und Workplace.

www.t-systems.de

Bildquelle: Nicholas Thein  / Pixelio.de

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