Soredi: Mehr Power für Industrie und Logistik

ERP-Anschluss ohne weitere Middleware

Die Soredi Touch Systems GmbH, Olching, bietet seine Industrie-Computer für den stationären und mobilen Einsatz in Industrie und Logistik mit den neuen Prozessormodulen i3 oder i5 von Intel an. Außerdem wurde im Sommer eine Kooperation bei Pick-by-Voice mit dem Spezialisten Topsystem vereinbart. Über die 5250-Emulation ist auch der direkte Zugriff auf bewährte AS/400-Anwendungen möglich.

Pick-by-Voice: Dank der Sprachführung durch die Software Lydia kann das SH 7 Taskbook auf dem Stapler bleiben

Vom Wareneingang über die Produktion und Qualitätskontrolle bis zur Logistik – überall sind Mobilgeräte gefragt. Prozessvisualisierung, MES- und ERP-Systeme in der Produktion werden damit ebenso betrieben, wie Warenwirtschafts-, Navigations- und Ortungssysteme in der Logistik. Soredis Multitouch-Terminals mit 10, 12, 15 oder 21 Zoll Bildschirmdiagonale führen Software unter Windows-Betriebssystemen nun schneller aus.

Lüfterloser Betrieb

Die Industrie-PCs und Staplerterminals erhalten mit neuen Prozessormodulen von Intel deutlich mehr Power. Der Prozessor der 5. Generation Core i3-5010U kommt mit 3 MB Cache und bis zu 2,10 GHz Taktfrequenz; der Intel Core i5-5350U ist bei ebenfalls 3 MB Cache mit 2,90 GHz getaktet. Dank neuer Kühltechnologien führt der lüfterlose Betrieb in den spritzwasserdicht versiegelten Gehäusen nicht zur Erhitzung. Beide Prozessormodule sind für alle Terminals der Produktreihen SH und SH Blackline des Herstellers erhältlich, mit 4 bis 8 GB (optional 16 GB) Speicher.

Die Prozessorleistung ermöglicht den Betrieb unter sämtlichen Windows-Betriebssystemen – wie Windows 7 Professional, Windows Embedded 7,WEC 7 (CE7), Windows 10 oder Windows 10 IoT. Ebenso lassen sich Linux-Anwendungen und verschiedenste Emulationen realisieren, wie Citrix, Soti, SAP, VT 100 oder IBM 5250.

Universeller Einsatz

Damit verspricht Geschäftsführer Alfons Nüßl eine einheitliche Hardware-Plattform für alle Projekte der digitalen Transformation oder Industrie 4.0. Stationäre Informationssysteme lassen sich auf Fahrzeugen, Staplern oder Regalbediengeräten nutzen. Insgesamt sei bei Produktion, Montage und Logistik durch die bessere Steuerung und Visualisierung von Prozessen und den störungsfreien Betrieb ein Qualitäts- und Effizienzgewinn möglich.

Die Industrie-PCs der Blackline-Serie verfügen über neue, kapazitive Multitouch-Panels, die mit einem schützenden Panzerglas verschmolzen werden. Die dadurch erzielte Verbundglas-Eigenschaft erhöht die Bruch- und Splittersicherheit. Die einstellbare Empfindlichkeit ermöglicht eine Gestensteuerung auch mit Arbeitshandschuhen.

Ein neues Entspiegelungsverfahren verhindert störende Reflexionen durch helles Umgebungslicht und erhöht damit die Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. Eine automatische Helligkeitssteuerung passt die LED-Hintergrundbeleuchtung an alle Lichtverhältnisse an. Die schnelle Grafikverarbeitung erhöht die Arbeitseffizienz in Produktion, Montage und Logistik. Dabei lassen sich alle Industrie-Computer sowohl für den stationären als auch den mobilen Einsatz konfigurieren.

Verschiedene Netzwerkanbindungen wie Ethernet, WLAN oder Bluetooth 4.0 erleichtern eine schnelle und sichere Kommunikation. So können Unternehmen die unterschiedlichsten Anforderungen an Industrie-Computer mit einem einzigen Lieferanten erfüllen. Dadurch senken sie erheblich den Betriebs- und Wartungsaufwand.

Kooperation bei Pick-by-Voice

Dank der Kooperation mit der Topsystem Systemhaus GmbH in Würselen können Soredis Industrie-Computer, Handhelds und Tablets ab sofort mit der Sprachsoftware Lydia ausgerüstet werden. Das System für sprachgeführte Arbeitsprozesse ermöglicht zum Beispiel Pick-by-Voice in direkter Verbindung zu Lagerverwaltungs- und ERP-Systemen, auch auf dem Power System i. Durch die sprachgeführte Kommissionierung im Bluetooth-Umfeld von Staplerterminals, Industrie-Computern oder mitgeführten Tablets und Handhelds behalten die Mitarbeiter freie Hände.

Für den Einsatz von Lydia werden die Mitarbeiter mit einem Bluetooth-Headset ausgestattet, das mit einem Sprachclient verbunden ist. Von diesem werden die Auftragsdaten und Arbeitsanweisungen per WLAN oder UMTS mit übergeordneten Lagerverwaltungs- oder ERP-Systemen ausgetauscht. Im Rahmen der Bluetooth-Reichweite von 50 Metern (Bluetooth 4.0) erleichtert das Headset dann die Kommissionierung, aber auch weitere Prozesse der Intralogistik, Produktion oder Instandhaltung.

Daneben sind auch Lösungen mit den Scannern, RFID-Readern und Touchpads der Soredi-Geräte möglich. Die Anbindung an alle gängigen Lagerverwaltungs- und ERP-Systeme übernimmt Topsystems, sagt Vertriebsleiter Tim Just – in der Regel ohne weitere Middleware. Neben der Kommissionierung kann es dabei auch um Wareneingangsprüfung und Einlagerung, Inventur und Qualitätskontrolle, die Werkerführung in der Produktion oder den Warenausgang gehen. „Gerade in mit unseren mobilen Taskbooks SH7 und SH10 ergeben sich interessante Anwendungsfelder“, weiß Nüßl.

www.soredi-touch-systems.com

www.topsystem.de

Bildquelle: Soredi Touch Systems GmbH

 

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