Infor präsentiert „EMEA System i Survey 2013“

ERP-Hersteller auf Wachstumskurs

Mit vorläufigen Bilanzzahlen will der ERP-Hersteller Infor seinen Wachstumskurs dokumentieren. Demnach wuchsen im vierten Quartal des Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahres 2013 die Umsätze mit Software-Lizenzen und -Abos um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Außerdem wurde anlässlich des 25. AS/400-Geburtstages der „EMEA System i Survey 2013“ präsentiert.

  • Infor-Präsident Duncan Angove: In den letzten 18 Monaten gab es mehr neue Infor-Produkte und -Erweiterungen als in den vorangegangenen fünf Jahren insgesamt.

  • Nur 26 Prozent der Befragten glauben nicht, dass ihr System i auch in zehn Jahren noch all ihren Anforderungen genügt – und selbst von diesen Skeptikern wollen die meisten auch weiterhin in die Plattform investieren.

Im Geschäftsjahr 2013 hat Infor nach eigenen Angaben 350 Mio. Dollar in die Entwicklung investiert. Das Resultat: Noch im Laufe des Kalenderjahres sollen mehr als 300 neue Produkte und rund 11.000 neue Produktfeatures fertig gestellt werden. In den letzten 18 Monaten habe man mehr neue Produkte und Erweiterungen auf den Markt gebracht als in den vorangegangenen fünf Jahren insgesamt, erklärte Infor-Präsident Duncan Angove. Infor hat demnach in den abgelaufenen zwölf Monaten 3.000 neue Kunden gewonnen; insgesamt nutzen mehr als 70.000 Unternehmen Software des Herstellers. Aufträge hat Infor kürzlich zum Beispiel von Adidas, BMW, Cargill, Gucci, Intel, Raytheon, SAB Miller, Wells Fargo und Woolworths erhalten.

Weltweit zählt Infor nach eigenen Angaben 16.000 Unternehmen mit der Plattform IBM zu seinen Kunden – und sieht sich damit als der weltweit größte AS/400-Partner der IBM. „Es ist offenkundig, dass eine Vielzahl von Unternehmen sich immer noch auf IBM i verlassen und dass diese Plattform sich durchaus gegen jüngere Technologien behaupten kann“, kommentiert Paul Field, General Manager System i bei Infor EMEA, die Ergebnisse des „EMEA System i Survey 2013“. Demnach halten nur 7 Prozent der über 100 befragten Manager „IBM i“ nicht für eine Plattform mit Zukunft. Sogar alle waren sich einig, dass ihr System i „sehr zuverlässig“ ist; dieser Aussage mochte niemand widersprechen. Außerdem untermauert die Studie die weit verbreitete Annahme, das Anwendungen auf dem System i schneller und mit weniger Personal in Betrieb genommen werden können.

Die Kombination aus Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit mache IBM i auch nach 25 Jahren so zukunftssicher. „Das ist schon an sich eine tolle Leistung“, so Field weiter. „Diese Leistung beeindruckt aber um so mehr, weil die Plattform ja auch weiter relevant bleibt – dank weiterer Updates und Investitionen in Bereiche wie Analytics oder mobile Anwendungen. Klar ist aber auch, das einige dieser Investitionen künftig den Erhalt des qualifizierten Personals sicherstellen müssen, denn ist die Voraussetzung für den ROI auch in der Zukunft.“

Die Studie belegt aber auch, das die AS/400-Community an einem kritischen Punkt angekommen ist, denn für 52 Prozent der Befragten wird es zum Problem, qualifiziertes Personal einzustellen und weiterzubeschäftigen. Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) nutzt noch die Version 5.4 des Betriebssystems oder einen Vorläufer; mit 29 Prozent sind aber schon mehr Teilnehmer auf der aktuellen Version 7.1 als auf Version 6.1 (23 Prozent).

www.infor.de

PDF mit dem Ergebnissen der Studie „EMEA System i Survey 2013“ (Registrierung erforderlich)

Bildquelle: Infor

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok