Gemeinsam mit EMC quelloffene PaaS-Architektur entwickeln

IBM engagiert sich bei Cloud Foundry

IBM unterstützt in Zukunft Pivotal, ein Spin-Off von Speicherpionier EMC und dessen Tochter Vmware – und beteiligt sich an der Weiterentwicklung der quelloffenen Platform-as-a-Service-Architektur Cloud Foundry.

Die PaaS-Architektur Cloud Foundry soll es erlauben, für Entwicklung von Anwendungsdiensten verschiedene Frameworks zu nutzen und dabei die Portabilität sicherzustellen. Auf diese Weise sollen sich Cloud-Anwendungen schneller bauen, testen, einsetzen und skalieren zu lassen. Mit Cloud Foundry sollen Apps entwickelt werde, die dann in verschiedenen Cloud-Umgebungen laufen – Amazon Web Services, Open Stack Clouds, Vmwares vCloud. Geplant ist nun, Cloud Foundry auch in die Smart Cloud-Architektur der IBM zu integrieren und weitere Programmiersprachen und Frameworks für Cloud Foundry nutzbar zu machen, etwa eine abgespeckte Version des Websphere Application Servers namens „Liberty Core“.

Mit ähnlichen Projekten wie Cloud Foundry versuchen auch andere Hersteller Entwickler zu überzeugen, für Apps für ihre Clouds zu entwickeln und den großen Vorsprung aufzuholen, den hier Cloud-Pioniere wie Amazon (Elastic Beanstalk) und Google (App Engine), aber auch Branchengrößen wie Microsoft (Azure) haben. Zu diesen Herstellern zählen beispielsweise Salesforce.com mit Heroku oder Red Hat mit Open Shift.

IBM und EMC/Vmware entwickeln nicht nur eigene Cloud-Architekturen, sondern zählen beide auch zu den Supportern von Open Stack, dem von Rackspace und der Nasa initiierten Softwareprojekt zum Bau einer freien Architektur für Cloud Computing. Weitere Sponsoren sind AMD, Attachmate/Suse Linux, Citrix, Dell, Hewlett-Packard, Intel oder  Red Hat.

Fremdeln werden IBM und EMC schon deshalb nicht, weil sie schon seit langen Jahren bei Schnittstellen eng zusammenarbeiten. So hat EMC erst im vergangenen Jahr den Lizenzvertrag bis 2017 verlängert, der die Interoperabilität der EMC-Speicher mit dem Power System i sicherstellt.

Auf dieser Basis haben die beiden Hersteller auch gemeinsam das EMC-Interface D910 entwickelt, das auch von IBM unterstützt wird. Dabei handelt es sich um eine Schnittstelle mit „Fixed Block Architecture“ (FBA) und 512 Byte Blockgröße von Standardplatten, die sowohl von Hostumgebungen mit dem Betriebssystem IBM i 6.1.1 (und spätere Releases) sowie von den EMC-Speichersystemen Vmax 20K und 40K mit der Software Enginuity (ab Version v5876) unterstützt wird. Das native Interface D910 eliminiert die Notwendigkeit, spezielle Platten mit der für IBM i üblichen Blockgröße 528 Byte zu nutzen – und zwar ohne die Virtualisierungsschicht VIOS zu beanspruchen.

www.ibm.de

www.gopivotal.com

www.cloudfoundry.com

Die amerikanische IBM-Pressemitteilung zur Pivotal-Initiative

Bildquelle: Pivotal

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok