Speichepyramide für SAP-Anwender

IBM i direkt mit Storage verknüpfen

Unternehmen, die ihre SAP-Systemlandschaften auf der Plattform IBM i betreiben, können eine Speichepyramide (DV-Dialog 4/2011, S. 12) mit IBM-Systemen aus der DS8000-Familie oder mit Storwize V7000 aufbauen.

Storwize V7000

Der intelligente Plattenspeicher Storwize V7000, ein Baustein der Speicherpyramide auch im Umfeld des System i

Beide Geräte bieten auch Funktionen für das „Thin Provisioning“, was eine effizientere Auslastung vorhandener Speicherkapazitäten erlaubt. Ebenso lassen sich mit den genannten
Systemen „Point in Time“-System­kopien mittels Flashcopy erstellen sowie Daten synchron (Metro Mirror) und asynchron (Global Mirror) spiegeln.

Ein weiterer Vorzug: Wer ein Produkt aus der DS8000-Familie einsetzt, kann dieses direkt mit seinem System i verbinden. Bei Storwize V7000 ist dies dagegen nicht möglich; die Anbindung erfolgt hier über die Zwischenschicht einer VIOS-Partition (Virtual I/O-Server), die ab IBM i 6.1 bereitsteht.

Die virtuellen I/O-Server sind auch in Verbindung mit Storage-Produkten im Einstiegs- und Midrange-Bereich, wie etwa DS3500 oder DS5000, einsetzbar. Damit erhalten mittelständische Firmen mit 50 bis 200 SAP-Usern eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, ihre IBM-i-Maschinen an diese Storage-Lösungen anzubinden. Das war früher so nicht möglich.

Storwize V7000 wie auch das XIV-System zeichnet zudem dadurch aus, dass keine Extrakosten für Copy-Services wie Snapshots und Metro Mirror anfallen. Das reduziert den finanziellen Aufwand bei ­Migrationsprojekten: Wer z.B. von DS8100 auf DS8700 migrieren will, hat die Möglichkeit aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen bisher leider nicht.

Nicht zuletzt wartet XIV mit virtuellem RAID auf, bringt hohe Streaming-Performance und ist einfach zu bedienen. Theoretisch ließen sich mit XIV auch tausende von Snap­shots erstellen – eine Zahl, die in der Praxis kaum je eine Rolle spielt.

Wesentlich bedeutsamer ist es für IT-Chefs, die jeweils eingesetzten Copy-Services effizient und komfortabel verwalten zu können. Speziell für diesen Zweck hat Basycs mit dem iStorage-Manager ein eigenes Software-Tool entwickelt. Damit können Storage-Administratoren alle Snapshots des Speichersystems wie auch die Prozesse im Storage Area Network (SAN) auf einer einzigen grafischen Benutzeroberfläche ­lückenlos überwachen.

Die Beispiele belegen es: Bei der Auswahl des passenden Speichersystems und dem richtigen Sizing ist Sorgfalt gefragt. Gleichzeitig behalten Firmen so die Kosten für Installation, Betreuung, Wartung und Personal im Griff. Nicht zuletzt können sie durch den Einsatz sehr energie­effizienter, leistungsfähiger und platzsparender SSD-Laufwerke auch die laufenden Betriebskosten dauerhaft senken. Zwar sind die Anschaffungskosten dafür deutlich höher als bei Fiber-Channel-Laufwerken (FC).

Doch diese Investitionen rechnen sich schnell, da SSDs für Strom und Kühlung rund 20-mal weniger an Energie verbrauchen als FC-Laufwerke. Auch in puncto Performance schneiden SSDs bei gleicher I/O-Last deutlich besser ab als Fibre-Channel-Platten.

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