Virtuelle Desktops

Igel stellt Zero Clients vor

Der Bremer Thin-Client-Hersteller erweitert sein Portfolio und bietet mit der IZ-Serie auch „Zero Clients“ für VDI-Infrastrukturen (VDIs) an.

Bei der Einstiegsserie IZ1 handelt es sich um ein System-on-Chip, basierend auf einem 1.0 GHz ARM-Cortex-A8-Prozessor von Texas Instruments.

Gerade im Bereich der virtuellen Desktops ist das Zusammenspiel zwischen Serversoftware und dem Hardwaregegenstück am Arbeitsplatz ein wichtiger Faktor. Mit der neuen IZ-Serie will Igel Technology die Entscheidung für das richtige Endgerät vereinfachen, denn deren drei Modelle sind optimiert für je eine der drei führenden Virtualisierungsprodukte Ci­trix HDX, Microsoft Remote Desktop Service (RDS) bzw. Remote FX und Vmwares Horizon View. Der Einstiegspreis in die neue Modellreibe liegt bei 219 Euro (netto Endkundenpreis).

„Allerdings ist dieser Auswahlprozess keine Einbahnstraße, denn durch das UD-Upgrade kann die vorhandene Zero-Client-Hardware auch für den Zugriff auf andere VDI-Lösungen genutzt werden“, erklärt Produktmanager Matthias Haas. Igel verzichte auf bisher übliche Beschränkungen, etwa unzureichende Update-Möglichkeiten, Managementfunktionen oder Supportleistungen. Selbst ein Softwarewechsel auf Serverseite sei kein Problem; durch eine Upgrade-Lizenz werde aus dem Zero Client ein Universal-Desktop, der sich auf diverse VDI-Lösungen versteht.

Innerhalb der drei Modell-Linien IZ1, IZ2 und IZ3, die alle mit dem neuen Betriebssystem Igel Linux v5 ausgestattet sind, wählt der Kunde seine präferierte Virtualisierungslösung und erhält so den passenden Client, z.B. IZ2 in den Varianten HDX, RFX bzw. Horizon; jedes Modell unterstützt protokolltypische Features und Erweiterungen. Ein „Appliance-Modus“ sorgt für schnelle Bootvorgänge und einen direkten Zugang zur jeweiligen VDI-Session. Der Erwerb der UD-Upgrade-Lizenz ist aber nur für die Serien IZ2 und IZ3 möglich.

Bei der Einstiegsserie IZ1 handelt es sich um ein System-on-Chip, basierend auf einem 1.0-GHz-ARM-Cortex-A8-Prozessor von Texas Instruments. Der SoC integriert zusätzlich einen digitalen Signalprozessor (DSP), um die Protokolle Remote FX und HDX zu beschleunigen; eine Horizon-Vairante gibt es hier nicht.

Im gleichen Gehäuse, aber mit einem 1.0-GHz-VIA-Eden ULV-Prozessor präsentiert sich die Serie IZ2. Vier USB-Ports gestatten den Anschluss aller gängigen Peripheriegeräte und machen sie für zahlreiche Anwendungsgebiete interessant. Die IZ3-Serie dagegen setzt auf einen leistungsstärkeren VIA-Eden-X2-Dual-Core-Prozessor mit einem VX900-Chipsatz. Mit dem optionalen Smartcard-Reader lässt sich bei Bedarf sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung realisieren. Auch der IZ3 ist in den Ausführungen HDX, RFX bzw. Horizon verfügbar.

www.igel.com

Bildquelle: Igel

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