Pure-Flex-Cluster

Mehr Server-Power für schnelle Post installiert

Am Flughafen Frankfurt sorgt ein hochverfügbarer Pure-Flex-Cluster für den zügigen und zuverlässigen Umschlag der rund 400 Tonnen Luftpost, die tagtäglich eintreffen und zu etwa 300 Zielen in aller Welt weiterverteilt werden müssen.

Die Airmail Center Frankfurt GmbH wickelt als Joint Venture von Fraport, Lufthansa Cargo und der Deutschen Post am Flughafen Frankfurt die gesamte geflogene internationale Luftpost ab. Dort schlägt ACF täglich über 400 Tonnen Luftpost, die mit rund 400 Flügen in Frankfurt eintrifft, zentral um. Briefe, Päckchen und Pakete werden über einen Hochleistungssorter auf Flüge zu täglich rund 300 Zielen in aller Welt verteilt.

Mit modernster Verteil- und Sortiertechnik und eigenen Software-Entwicklungen sorgt das ACF dafür, dass bis zu 11.000 Poststücke pro Stunde verarbeitet werden. IT-Schnittstellen managen für die optimale Einbindung vor- und nachgelagerter Abläufe, von der Organisation bis zum Datenaustausch mit den verschiedensten kundeneigenen Systemen.

Den Materialfluss zum und vom ACF kontrolliert ein hochverfügbares IT-System, dessen wichtigste Komponenten die Materialflussrechner der Sortiertechnik und das dispositive System sind. Das Zusammenspiel der Server mit Schnittstellen zu den operativen Systemen der Post, des Flughafenbetreibers und den Airlines verkürzt die Verarbeitungszeiten. „Gerade einmal 240 Minuten vergehen zwischen Landung und erneutem Abheben eines Postsacks“, sagt AFC-Geschäfts­führer Arthur Zeh. „Priority-Post kann das Airmail Center sogar binnen zwei Stunden durch seine Anlage schleusen.“

Als langjähriger IT-Partner der AFC GmbH wurde der IT-Dienstleister UBL mit der Modernisierung und Ergänzung der Serverhardware beauftragt; er ersetzte die Power6-Maschinen durch zwei aktuelle Pure-Flex-Systeme mit Power-p260- sowie Intel-x240-Serverknoten, einem Flex-Speicher V7000 (mit 12 TB), zwei SAN-Volume-Controllern (SVC) und einem Storwize-Speicher V5000 als Quorum.

Die beiden SVC-Knoten sind als „Stretched Cluster“ ausgelegt und wie die beiden Pure-Flex-Systeme in zwei unterschiedlichen Rechenzentren untergebracht. So wurde eine Hochverfügbarkeit der Server- und Speicher­umgebung realisiert, die bei einem Ausfall von Pure-Flex-Komponenten unterbrechungsfrei und ohne Datenverlust weiterläuft.

Eine Herausforderung war die Kühlung der Pure-Flex-Systeme, denn wegen ihrer konzentrierten Anordnung war die bisherige Kühlanlage überfordert. Auch hier übernahm UBL die Planung und Umsetzung: Gemeinsam mit der W+W Kälte- und Klima­anlagenbau konnte der Einsatz von „Rear Door Heat“-Exchangern die Klimatisierungsfrage nachhaltig beantworten. „Das neue Stretched-Cluster-System ist einfach genial – wir haben dadurch ein Plus an Sicherheit und Vereinfachung erreicht“, sagt Martin Roth, IT-Leiter bei der AFC GmbH.

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