Firmengründer Schröder verlässt die Siemens-Tochter

Schwickert neuer IBS-Chef

Nach der Übernahme durch Siemens werden die Weichen bei der IBS AG, Höhr-Grenzhausen, neu gestellt. Es soll ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen werden; außerdem wurden Aufsichtsrat und Vorstand personell neu besetzt.

Volker Schwickert (links) bildete seit März 1999 gemeinsam mit dem jetzt ausgeschiedenen Firmengründer Klaus-Jürgen Schröder (rechts) das Vorstandsteam der IBS AG

Dr.-Ing. Klaus-Jürgen Schröder, der die auf computergestütztes Qualitäts- und Produktionsmanagement spezialisierte IBS AG im Jahr 1982 gründete und jetzt seine Aktien an Siemens verkauft hat, verließ das Westerwälder Unternehmen Ende Juni. Sein Nachfolger wird der Vertriebsvorstand Volker Schwickert, der seit Ende März 1999 mit Schröder das Unternehmen führte. Finanzvorstand ist André Bertram, neuer Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Heiko Aurenz, der dem Gremium bereits seit dem Jahr 2000 angehört.

Siemens will die Kooperation mit IBS vertiefen und strebt Synergien bei Entwicklung, Technologie und Vertrieb an – u.a. durch die Neuausrichtung der Softwaretechnologie im Sinne einer modularen Architektur. Letztlich soll die IBS AG mit ihrer Technologie das „Manufacturing Execution System“ Simatic von Siemens ergänzen.

www.ibs-ag.de

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Bildquelle: IBS AG

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