Igel verspricht 30 Prozent mehr Performance

Thin Client UD2 mit Atom-Herz

Mit neuen Gehäuse und neuem Prozessor – ein Intel Atom Single-Core mit 1,46 GHz – zeigte der Bremer Hersteller Igel Mitte Mai auf der Citrix Synergy in Orlando den überarbeiteten Thin Client UD2 sowie den baugleichen Zero Client IZ2. Die neuen Modelle sind nun in Deutschland erhältlich.

Thin Client UD2 sowie der baugleiche Zero Client IZ2 von Igel: Während sich der Formfaktor erneut verkleinert hat, liefert der Atom-Prozessor mehr Performance, verbraucht aber weniger Energie. Außerdem erweitert der Hersteller die Anschlussmöglichkeiten und den Einsatzbereich im multimedialen Umfeld durch zwei digitale Monitor-ausgänge (DVI-I und DVI-D), was die Arbeit auf zwei verbundenen Anzeigeeinheiten erlaubt.

Für eine schnellere Datenübertragung gibt es außer den drei USB-Anschlüssen (2.0) auf der Rückseite jetzt einen USB-3.0-Port an der Vorderseite. Mit Intel HD Graphik (64 bis 256 MB shared) und 2 GB RAM (DDR3L) positioniert Igel das Gerät nicht nur als klassischen Büroarbeitsplatz, sondern auch als Einstiegsmodell für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) und Bereitstellung moderner Betriebs­systeme wie Windows 7, 8.x oder Windows 10 (nach Verfügbarkeit).

Der UD2 verbraucht im laufenden Betrieb 5 Watt und begnügt sich im Standby-Modus sogar mit weniger als 1 Watt. Das neue Gehäuse reiht sich in den Relaunch der Serien UD3 und UD5/UD6 ein, so dass nun das gesamte Portfolio der Thin Clients äußerlich harmoniert. Zusätzlich lässt sich der UD2 ab sofort an der Rückseite eines Monitors befestigen. Die hierfür benötigte optionale Vesa-Aufnahme ist sowohl in der 75-mm- als auch in der 100-mm-Ausführung vorhanden.

Matthias Haas, Director Product Mana­gement bei den Bremern, will „den Kunden ein attraktives Einstiegs­modell bieten, mit dem sie alle Anforderungen für Task- und Knowledge-Worker problemlos abdecken können“. Die neuen Modelle für den dedizierten Zugriff auf virtualisierte Desktops via Citrix HDX, Microsoft RemoteFX oder Vmware Horizon (PCoIP) sind mit dem Betriebssystem Linux ausge­stattet; die Remote-Managementsoftware Universal Management Suite (UMS) ist im Lieferumfang enthalten.

 

 

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