Unternehmensgruppe Wilken startet Partnerschaft mit Efis

Was heißt schon „Sepa ready“?

Immer mehr ERP-Anwendungen und Lösungen für das Rechnungswesen schmücken sich mit dem Titel „Sepa ready“. Damit wird aber nur beschrieben, dass diese Software technisch in der Lage ist, ab dem 1. Februar 2014 den Zahlungsverkehr nach den neuen Regeln abzuwickeln.

Wilken-Manager Jörn Struck: „Sepa ist 20 Prozent Software und 80 Prozent Organisation!“

Um die korrekte Abwicklung aller Prozesse sicherzustellen, hat Wilken nicht nur die aktuelle Version 4 seiner Software für Sepa vorbereitet, sondern greift auch auf das Spezial-Know-how der Efis EDI Finance Service AG zurück, um seinen Kunden erweiterte Services anzubieten. Kern des Verfahrens ist die Efis-Testbank, die sämtliche Prozesse der Sepa-Kommunikation abbildet und wie eine normale Hausbank funktioniert.

So können Fehler in den konvertierten Kontostammdaten und der Prozessabwicklung frühzeitig erkannt und korrigiert werden. Das ermöglicht es Kunden laut Hersteller, dass die jeweilige CS/2- oder Energy-Kundenanwendung mindestens 97 Prozent aller Inlands-Transaktionen nach dem Sepa-Standard fehlerfrei abwickeln kann.

„Damit können wir schon vor dem unwiderruflichen Start des Sepa-Zahlungsverkehrs einen weitaus höheren Qualitätsstandard erfüllen, als Softwarelösungen, die lediglich ‚Sepa ready’ sind“, so Jörn Struck, in der Wilken-Geschäftsleitung verantwortlich für ERP und Smart Business. Das Bafin warne nicht zu Unrecht vor Zahlungsausfällen und Liquiditätsengpässen, falls etwa Warenlieferungen nicht termingerecht bezahlt oder Lastschriften nicht eingezogen werden.

Nur 20 Prozent der Aufgaben, die Sepa betreffen, werden von der Software abgedeckt werden. 80 Prozent müssen dagegen durch organisatorische Maßnahmen geregelt werden. „Es wird unerlässlich sein, die kompletten Geschäftsprozesse vor dem Start auszutesten“, betont Struck. Dafür muss die Beratung über die richtigen Werkzeuge und das Know-how verfügen.“ Efis stelle deswegen eine komplette Testbank als webbasierten Service zur Verfügung, so dass sich die Tests jederzeit und unabhängig vom Ort mit Kundendaten durchführen lassen.

Auf diese Weise können Wilken-Anwender laut Stuck alle Abläufe simulieren, die zwischen ihrem Unternehmen und ihrer Hausbank anfallen. Die Vorteile gegenüber einem Test mit der Hausbank liegt auf der Hand: Das Verfahren führt zu niedrigeren Kosten, vor allem stehen aber auch Fehlerprotokolle und Statusmeldungen zur Verfügung, die es ermöglichen, Daten zu korrigieren und Prozesse anzupassen.

Auch die Gruppenunternehmen Neutrasoft und Entire hat Wilken in die Zusammenarbeit mit Efis einbezogen, um eine zuverlässige Sepa-Kommunikation für alle Kunden sicherzustellen.

www.wilken.de

www.paymentgroup.de

Bildquelle: Wilken GmbH

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