IBM lanciert das Produktportfolio „Mobile First“

Weichenstellung für eine mobile Zukunft

Mitte Februar hat IBM „Mobile First“ vorgestellt – ein Produktportfolio, das neue Lösungen in der mobilen Sicherheit und Analytik sowie Software zur Anwendungsentwicklung mit Cloud-basierten Services und einer starken Mobile-Expertise vereint. Unternehmen sollen damit in die Lage versetzt werden, sämtliche mobilen Prozesse steuern und optimieren zu können – von der Koordination der mobilen Endgeräte der Mitarbeiter bis hin zur Entwicklung kommerzieller Apps.

Eine Cloud-basierte Infrastruktur soll die zügige Integration und Bereitstellung von Social- und Cloud-Services sowie Backend-Technologien für die Überwachung der Prozesse erleichtern. Sie bildet als neue „Mobile First Plattform“ das Fundament. Sie besteht aus einem neuen Release der Tool-Suite Worklight, einer Entwicklungs- und Laufzeitumgebung für HTML5-Anwendungen, und der Rational Test Workbench, um die Qualität und Zuverlässigkeit mobiler Apps zu verbessern.

Als Integrations-Framework schmiedet Websphere Cast Iron die vorhandenen Anwendungen mit den neuen Cloud- und Webanwendungen zusammen. Möglich ist jetzt außerdem das „Single Sign-on“ für mehrere Anwendungen. Wobei anzumerken ist: Mit Worklight steht eine zentrale Komponente von „Mobile First“ (noch) nicht auf der AS/400 zur Verfügung; bisher gibt es dazu keine Absichtserklärung oder Ankündigung, auch wenn wichtige Kunden darauf drängen.

Drei weitere Bausteine der „Mobile First“-Strategie heißen Security, Management und Analytics. IBM baut dazu seine Kontext-basierten Sicherheitslösungen aus und erweitert App Scan damit um neue Funktionen zum Aufspüren von Sicherheitslücken. Diese sollen kompatibel sein „zu allen aktuellen Versionen der geläufigen Betriebssysteme“. Neue Updates für den Endpoint Manager sollen den Support für alle Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Programme verbessen und die Sicherheitsstandards erhöhen, vor allem für Ministerien oder öffentliche Verwaltungen sowie stark regulierte Wirtschaftsbereiche.

Insgesamt vermarktet IBM unter der Überschrift „Mobile First“ 28 Produkte aus den mehr oder weniger bekannten Produktfamilien wie Web­sphere, Rational, Domino, Tivoli, Cognos, Q1 Labs (Sicherheit), Emptoris (Analysen im Beschaffungswesen) oder Tealeaf. Mit Tealeaf CX Mobile etwa ist es möglich, Reaktionen eines Kunden, der mobil auf die Webseiten zugreift, nachzuvoll­ziehen und auszuwerten.

www.ibm.com/mobilefirst/us/en/

Bildquelle: Thinkstock

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