DV-Dialog https://www.it-zoom.de/dv-dialog/news/ DV-Dialog – Fachzeitung für IBM Business Systems, System i, AS 400 de ©2016 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Tue, 14 Aug 2018 17:16:38 +0200 Tue, 14 Aug 2018 17:16:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-20434 Tue, 14 Aug 2018 08:32:35 +0200 Lidl stoppt SAP-Projekt http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/lidl-stoppt-sap-projekt-20434/ Sieben Jahre und geschätzt 500 Mio. Euro hatte die Handelskette bereits in die Ablösung ihrer aus den 90er Jahren stammenden Eigenentwicklung „Wawi“ durch das „Elektronische Lidl-Warenwirtschaftsinformationssystem“ Investiert, bevor das ehrgeizige Projekt „Elwis“ jetzt völlig überraschend gestoppt wurde. Elwis basiert auf dem SAP-Paket Retail powered by Hana sowie der Integrations-Middleware Webmethods der Software AG. Einst als größtes IT-Transformationsprojekt der Firmengeschichte gefeiert, wurde Elwis jetzt sang- und klanglos beerdigt, obwohl die Neckarsulmer das neue System bereits in vier Ländern eingeführt haben.

Unterschätzte Qualitäten der Eigenentwicklung Wawi

Ein globales Template war bereits 2015 fertiggestellt – und Lidl ging mit einem Piloten in Österreich produktiv. Weil aber „die ursprünglich definierten strategischen Ziele nicht mit vertretbaren Aufwand“ erreichbar seien, wie die Lidl-Chefs jetzt erkannt haben, heißt die Zukunft wieder Wawi. „In der Kosten/Nutzen-Abwägung spricht alles für die Weiterentwicklung der Wawi“, schrieben die Manager der Belegschaft.

Man darf gar nicht darüber nachdenken, welche Verbesserungen mit dem Geld und in der Zeit bei den 90 mit der Lidl-Umgebung Gupta entwickelten Modulen für Einkauf, Filialsteuerung, Logistik und Angebotsabwicklung möglich gewesen wären, die über mehr als 50 Schnittstellen mit anderen Anwendungen bei Lidl und den Partnern zusammenarbeiten.

In einem offiziellen Lidl-Statement heißt es, dass der Entschluss „keine Entscheidung gegen SAP, sondern für ein eigenes System“ gewesen sei. Man werde auch weiterhin mit SAP „in anderen Bereichen eng zusammenarbeiten“.

Bildquelle: Lidl

]]>
ERP DV-Dialog
news-20433 Mon, 13 Aug 2018 18:56:36 +0200 AS/400 goes Future http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/as400-goes-future-20433/ Das IBM-System Power i – als AS/400 vor 30 Jahren auf den Markt gekommen, hat im Zeitalter der Digitalisierung ein fürstliches Hardwarealter erreicht. Doch anders als andere Hardwareprodukte ist dieses System stets zeitgemäß geblieben. Moderne Anwendungen wie der Ldox.Client verleihen dem stabilen „Blauen" ein aktuelles Interface. IBM i wird bei Unternehmen noch lange Zeit erfolgreich im Einsatz sein. Das Einzige, was sich verändern beziehungsweise erneuern wird, sind die Anwendungen, mit denen auf der IBM i gearbeitet wird – hier sind unsere Kunden aber mit der Ldox-Produktlinie auch künftig gut aufgestellt.

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20425 Mon, 13 Aug 2018 13:12:52 +0200 IBM i im Wandel der Zeit http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/ibm-i-im-wandel-der-zeit-20425/ In 30 Jahren ist viel passiert! Die Technikgeschichte zeigt: Die AS/400 oder auch die Plattform IBM i war vor der CD und DVD da – auch USB-Sticks gab es noch nicht. Das Weltraumteleskop Hubble und der Gameboy waren zusammen mit dem „Internet“ auch erst NACH der AS/400 da. Mobiltelefonie war noch eher die Ausnahme und wenn – dann mit dem guten alten analogen „C-Netz“ - also 1G – was immerhin schon „Handover“ beherrschte – heute eine Selbstverständlichkeit. Smartphone, Email, Navigation, DSL und Netzwerke gab es noch nicht – und stinkende Autos ohne Katalysator waren normal.

Damals wollte man einfach nur die wichtigsten Geschäftsprozesse mit einem „Applikationssystem“ betreiben. Heute sehnt man sich nach der Ruhe von einst. Computer waren zu hause allenfalls ein Hobby von wenigen, die Spiele auf ihrem Atari, Commodore oder sonstigen „Home Computern“ laufen liessen. Man musste schon ein Monatsgehalt oder mehr für einen kompatiblen PC oder C64 hinlegen; den IBM PC im Original konnte sich niemand wirklich privat leisten.

IBM i zeichnet damals wie heute einen hohen Investitionsschutz aus. Waren es anfangs in sich geschlossene relationale Datenbanken, so werden heute über viele Schnittstellen und Netzwerke Daten ausgetauscht und somit eine hohe Integration erreicht. Dabei werden die in die Software investierten Prozesse geschützt und stehen weiter zur Verfügung. Selbst Unix-kompatibler Quellcode, Python, PHP oder Java lässt sich mit hoher Stabilität und Performance auf der Platform ausführen.

Für den SAP-Betrieb zum Beispiel war, ist und bleibt das System i die Datenbank mit niedrigsten TCO. Der Hersteller liefert die Hardware, das Betriebssystem und die Datenbank samt vollständiger Dokumentation aus einer Hand. Wo bekommt man das heute noch?

Wird heute ein Windows-Server betrieben, hat man mindestens schon zwei Hersteller – für Hardware und Betriebssystem – im Haus. Kommt dazu noch eine Datenbank, sind schon drei Hersteller im Boot – es sei denn, man verwendet MS SQL. Hier ist man stark an bestimmte Konfigurationen gebunden, die auch supported werden. Und trotzdem passiert es doch, daß sich die Hersteller bei Problemen den Ball zuspielen – zum Leidwesen der Anwender.

Es ist dagegen im IBM-i-Umfeld selbstverständlich, dass die Datenbank immer und ohne großen Personalaufwand funktioniert. Ich glaube daran, dass IBM es schaffen wird, diesen eingeschlagenen Pfad weiter zu führen und die Investitionen der Unternehmen in diese sehr stabile und günstige Platform weiter zu sichern. Ein Hoch auf die nächsten zehn Jahre – mit IoT, Wearables, „BigData“ und natürlich IBM i. In zehn Jahren werden wir auf den Power Systemen – denke ich – 50 Prozent der Workload auf IBM i und die anderen 50 Prozent auf AIX/Linux sehen.

Bildquelle: Kamaste.it GmbH

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20432 Sat, 11 Aug 2018 18:46:00 +0200 30 Jahre - und frisch wie am ersten Tag http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/30-jahre-und-frisch-wie-am-ersten-tag-20432/ Mit der Power-Plattform hat die IBM seit Jahren ein überragendes Produkt am Markt, das in Punkten Stabilität und Performance seine Mitstreiter in den Schatten stellt. Als aktueller Beweis kann hier die Freigabe der Hardware für den, seitens Performance und Verfügbarkeit anspruchsvollen, Betrieb von SAP Hana angeführt werden. Beste Skalierungseffekte mit sehr stabiler Virtualisierungstechnik machen die Plattform im agilen IT-Geschäft zu einem Marktvorteil für alle, die diese Plattform betreibt. Die letzten Neuerungen in der kürzlich erschienenen Power9-Generation (z.B. Angebot speziell optimierter AI- oder Hana-Systeme) belegen außerdem, dass die Architektur keinesfalls angestaubt, sondern weiterhin brandaktuell ist – und das bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

Die Überwindung der sogenannten Endianess-Barriere – Power kann heute Zeichen sowohl im Format „Little Endian“ (LE) als auch „Big Endian“ (BE) adressieren, zeigt mir weiterhin, dass der Hersteller auf die Anforderungen der Nutzer eingeht.

Ich wünsche dem Power-System und seinen Entwicklerteams alles Gute und wenig Bugs für die nächsten zehn Jahre - in der IT-Zeitrechnung eine Ewigkeit.

Weiter so ...

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20414 Fri, 10 Aug 2018 16:52:00 +0200 Glückwunsch an IBM für ein tolles System http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/glueckwunsch-an-ibm-fuer-ein-tolles-system-20414/ Puh, langsam reicht es! Nach vier Feiern zum 30. Geburtstagsfest des Systems, das wir aktuell IBM System i nennen, habe ich bereits von vier Geburtstagstorten essen dürfen. Das erste Mal auf der Power Konferenz in Hannover, dann anlässlich der IBM i University in Paris, danach auf der Power Konferenz in Wien und zuletzt auf dem Common Europa Kongress in Warschau. Gut, dass ich am Common USA Kongress gerade in Urlaub war. Langsam geht das auf die auch nicht mehr so schlanke Linie. Bei der „Ask the Expert“-Runde in Warschau habe ich denn auch mit einem Lächeln auf den Lippen eine „funny question“ gestellt: Welche Sorte von Torte es denn beim 40-jährigen Jubiläum geben wird – und habe natürlich tosenden Applaus bekommen.

Dabei ist die Frage gar nicht unberechtigt. Es ist zwar noch ein paar Jahre hin, aber wenn man die Roadmap des Herstellers aufmerksam anschaut, sind die Pläne für neue Releases des Betriebssystems IBM i und Technologie-Refreshes bereits bis ins Jahr 2028 festgelegt. Das nächste Release nach V7R3 ist schon fast fertig und bereits im Test, das übernächste gerade in Planung. Also kein Grund, sich nicht schon jetzt gedanklich auf das nächste Jubiläum einzustimmen.

Wobei, was damals auf den Markt gebracht wurde und was wir jetzt zur Verfügung haben, lässt sich vielleicht mit einem alten VW-Käfer und einem Formel-1-Rennwagen vergleichen. Geschwindigkeit, Hubraum, Technologie – da ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Das ist auch gut so, schließlich hat sich die Computerbranche seit 1988 mehrfach revolutioniert. Toll, dass wir bei IBM Vordenker haben, die jedes Mal den richtigen Technologieriecher hatten und unser System auf den technologisch neuesten Stand gebracht haben.

Was uns in der Zukunft erwartet, davon dürfen wir nur träumen! Aber eines ist sicher: Mit 5250 und Legacy-Anwendungen wird das wenig zu tun haben. Nur soviel, dass die auch in zehn Jahren noch funktionieren werden. Das IBM System i der Zukunft dagegen wird geprägt von Open Source mit neuen Programmiersprachen, Tools, Editoren, Softwaremanagement – gepaart mit tollen Webinterfaces.Und all das integriert – wie das „i“ im Namen andeutet.

Toll sind übrigens auch meine Beobachtungen auf den Konferenzen und Kongressen, an denen es um IBM i geht. Dort tauchen viel mehr junge Leute auf als früher – und mit jung meine ich Personen deutlich unter 25 Jahren. Das heißt: Auch die Generation Z hat unsere Plattform als Betätigungsfeld entdeckt. Kein Wunder, lassen sich doch mit neuen Programmiersprachen, zu denen ich übrigens auch „RPG free“ zähle, tolle Anwendungen erstellen, die nicht nur auf IBM i laufen. Weiter so IBM und Partner! Dann ist mir für die Zukunft nicht bange. 30 Jahre – und gerade wieder mal angefangen zu entwickeln...

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20416 Fri, 10 Aug 2018 16:50:08 +0200 Winterhalter auf dem S/4-Hana-Pfad http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/winterhalter-auf-dem-s4-hana-pfad-20416/ Bekanntlich hängt bei jedem SAP-Einsatz eine Menge von der sich im Einsatz befindlichen IT-Infrastruktur ab. Der Grund liegt auf der Hand: damit die Anwendungen stets so genutzt werden können und das erledigen, was sie sollen ­– aber auch, damit die Applikationsumgebung flexibel erweitert werden kann. Infrastrukturseitig hat der langjährige IBM-i-Anwender Winterhalter die Grundlage für den Wechsel vom klassischen, Netweaver-basierten Anwendungssystem SAP-System ERP Central Component (ECC) in Richtung S/4 Hana mit einer neuen Hana-on-Power-Umgebung und Lösungen von Suse bereits geschaffen. Und zwar unterstützt vom Lüneburger Consulting-Partner Blue Stec.

„Hidden Champion“ global aktiv

Winterhalter zählt zu den mittelständischen „Hidden Champions“ hierzulande – und versteht sich als Global Player. Denn geht es um gewerbliche Spülmaschinen, kommt man an Winterhalter nicht vorbei. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Meckenbeuren am Bodensee beschäftigt weltweit rund 1.700 Menschen und kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von zirka 350 Mio. Euro.

2017 wurden mehr als 45.000 Maschinen weltweit abgesetzt; Untertischspülmaschinen ebenso wie Durchschubspülmaschinen, Gerätespülmaschinen, Korbtransportspülmaschinen oder Bandtransportspülmaschinen. Man unterhält dafür rund um den Globus 45 eigene Vertriebs- und Serviceniederlassungen – arbeitet zudem mit Vertriebspartnern zusammen.

Ein Teil eben jener Vertriebs- und Servi­ce­niederlassungen, insbesondere solche, bei denen SAP bisher noch nicht im Einsatz ist, sollen demnächst als erste mit S/4 Hana arbeiten – und zwar mit S/4 Enterprise Management (EM). „Die neue Infrastruktur­umgebung dafür steht und wurde mehrfach getestet. Derzeit geht es nur noch um das anwendungsseitige Feintuning“, berichtet Winterhalters IT-Leiter Erhard Klein. Vermutlich in drei bis vier Jahren soll S/4 Hana dann unternehmensweit bzw. flächendeckend genutzt werden. Das bedeutet auch, dass dann das SAP-Kernsystem am Stammsitz mit den Anwendungen für das Finanzwesen und die Logistik/Produktion auf S/4 Hana umgestellt sein soll.

Bis dahin laufen SAP ECC auf dem Power-System i und S/4 Hana auf Power mit Suse SLES for SAP Applications inklusive der „High Availability Extension“ (HAE) sozusagen im gemischten SAP-Betrieb in zwei Rechenzentren. Das ebenfalls genutzte SAP BW wird auf Hana (BW on Hana) migriert. Ferner wird derzeit der Aufbau der Hana-Systemlandschaft für das Core-ECC-System (Suite-on-Hana-Nutzung) realisiert. Insgesamt gibt es bei Winterhalter rund 900 SAP-User.

Verfügbarkeit signifikant verbessert

Ein Abschied von den Power-Maschinen kam für Winterhalter nicht in Frage. „Wir hatten mit unserer IBM i/Power-Umgebung stets gute Erfahrungen gemacht. Warum dann die Pferde wechseln?“, so Klein. Das gelte auch Suse Linux, das seit längerem im Non-SAP-Bereich im Einsatz ist. „Das Gespann Hana-on-Power und Suse SLES for SAP Applications war somit für uns erste Wahl”.

Auf Vorschlag von Blue Stec entschied sich Winterhalter außerdem dafür, beim S/4-Hana-Einsatz Suse SLES for SAP Applications HAE zu verwenden. Diese Clustersoftware basiert auf einer Open-Source-Lösung namens Pacemaker und wurde für den Hana-Einsatz optimiert, denn Winterhalter braucht heute bei einem 24x7-IT-Betrieb möglichst hohe Hochverfügbarkeit. Laut Jürgen Kohrell, Berater bei Blue Stec, wird mit dieser Cluster-Software das Warten auf die Wiederverfügbarkeit der SAP-Nutzung nach einem Systemausfall gegenüber der bisherigen HA-oder DR-Lösung von etwa 45 auf drei bis fünf Minuten verkürzt. Außerdem  erfolge das Umschalten von einem auf ein anderes Hana-System automatisch.

Bei der ECC/IBM-i-Umgebung setzt Winterhalter bisher auf HA-/DR-Storage sowie Live Partition Mobility. Für den anvisierten S/4-Hana-Einsatz – zum Beispiel in Australien, Japan, China, Italien oder Polen – gibt es eine Ein-Knoten-Datenbank-Landschaft mit SAP System Replication samt Nutzung von Suse HAE. Die Spiegelung (Replikation) erfolgt vom primären auf einen sekundären Knoten. Dabei wird von der Cluster-Software automatisch erkannt, wenn eine Partition oder eine (System-)LPAR nicht mehr erreichbar oder verfügbar ist.

Via Systemreplikation laufen eine Primär- sowie eine Sekundär-Hana-Datenbank im Cluster, die faktisch einen identischen Zustand aufweisen. Im Fall der Fälle schaltet der Cluster vom primären System innerhalb einer entsprechenden Zeit um und tauscht die Rolle auf den anderen Knoten. Danach wird die Hana-Datenbank automatisch hochgefahren; auch die Applikationsserver verbinden sich ohne manuelles Zutun wieder mit der Datenbank. Das System ist dann nach drei bis fünf Minuten wieder betriebsbereit bzw. online. „Das wurde mehrfach erfolgreich durchgespielt“, merkt dazu Kohrell an.

Vom Hana-Hosting Abstand genommen

Wie viele andere SAP-Anwender ist man auch bei Winterhalter bedacht, über eigenes SAP-Betriebs-Know-how zu verfügen. Gerade bei einem Technologiewechsel – und ein solcher stellt Hana nun einmal dar – ist es notwendig, sich zuerst einmal dezidierte Kenntnisse aufzubauen. Das dauert eine gewisse Zeit „Deshalb haben wir ins Kalkül einbezogen, einige IT-Betriebstätigkeiten nach außen zu verlagern“, so IT-Leiter Klein. Anfänglich liebäugelte er mit Hana- oder SAP-Infrastruktur-Hosting, um sich auf die S/4-Hana-Anwendungen konzentrieren zu können. Dies sei aber nach Abwägung verfügbaret Erfahrungswerte wieder verworfen worden. Klein hat dann eine eigene Hana-IT-Infrastruktur mit Hana-on-Power und Suse SLES for SAP Applications aufgebaut.

S/4-anwendungsseitig wird auf Unterstützung von der Itelligence AG zurückgegriffen, mit der bereits der ECC-Einsatz auf IBM i realisiert wurde. Wobei derzeit das S/4-Hana-Major-Release 1709 (mit Hana 2.0) im Einsatz ist, zusammen mit fünf Hana-on-Power-Systemen 822L sowie Suse Linux Enterprise Server for SAP Applications in der Version 12.2. Neben den neuen S/4-Hana-Systemen gibt es 18 SAP-Systeme (dreistufige Systemlandschaft für Entwicklung, Qualitätssicherung und Produktion).

 

Hana-on-Power und Suse im Duett

Bekanntlich war IBM mit Power später als die Intel-basierte Konkurrenz in den Hana-Server-Markt eingestiegen. Hana kam 2010 auf den Markt, Hana-on-Power (HoP) erst im Augsut 2015 – holt aber kräftig auf. Wie auf der Sapphire 2018 bekannt wurde, „entschieden sich allein in einem Quartal in diesem Jahr rund 1.250 Unternehmen für HoP zusammen mit Suse SLES for SAP Applications“.

Im Wesentlichen werden drei Pluspunkte für HoP ins Feld geführt: Erstens eine hohe Flexibilität bei Nutzbarkeit und Erweiterbarkeit. Zweitens umfangreiche RAS-Funktionen (Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartbarkeit) beim SAP-Einsatz. Und zum Dritten die Performance der Power8- und Power9-Server. IBM bevorzugt nach eigenen Angaben Suse SLES for SAP Applications, insbesondere weil es sich dabei um die Entwicklungsplattform der SAP handelt, die weitreichende Funktionalität speziell für den Hana-Einsatz zur Verfügung stellt.

 

 

]]>
ERP DV-Dialog
news-20413 Fri, 10 Aug 2018 15:39:42 +0200 Dornröschenschlaf weckt gemischte Gefühle http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/dornroeschenschlaf-weckt-gemischte-gefuehle-20413/ Mit der Verschmelzung der S/36 und S/38 Linie zur AS/400 hat die IBM vor 30 Jahren ein richtungsweisendes Konzept geschaffen, das bis heute modern geblieben ist. Auch wenn Virtualisierung und In-Memory-Datenbank (als Single-Level-Storage) damit schon erfunden waren, stand die Technik seinerzeit nicht im Vordergrund, denn die „Mittelstandsmaschine“ AS/400 wurde als integriertes Lösungspaket verkauft. Lange wurde die Maschine wegen ihrer vermeintlichen „Proprietät“ angefeindet – leider oft unwidersprochen seitens der IBM. Für den Mittelstand waren und sind insbesondere die Zuverlässigkeit der AS/400, aber auch ihre Stabilität, Skalierbarkeit und integrierte Sicherheit zur Bereitstellung von Geschäftsanwendungen wichtig. Zum Erfolg beigetragen haben nicht nur die treuen Kunden, sondern auch die IBM-Partner mit ihrem Support und die Softwarehäuser mit ihren Anwendungen; beides wuchs mit den Anforderungen mit.

Generationswechsel in der IT-Abteilung

Der Zukunft sehen wir mit etwas gemischten Gefühlen entgegen. Die Welt hat sich in den letzten 30 Jahren stark gewandelt. AS/400, iSeries und IBM i blieben dabei technisch gesehen bis heute up-to-date, die Roadmap für geplante Entwicklungen reicht weit in die Zukunft, hat also auch den notwendigen Support der IBM-Entwickler.

Das wären eigentlich beste Voraussetzungen für eine rosige Zukunft. Eigentlich, denn in vielen IT-Abteilungen zeichnet sich derzeit ein Generationswechsel ab. Die iSeries ist außerhalb der Anwenderschar und ihrer Fanggemeinde nach wie vor ein sehr gut gehütetes Geheimnis. Man mag es als Leser nicht glauben, aber es gibt bis heute viele IT-Leiter, die noch nie etwas vom IBM i gehört haben.

Für einen nachhaltigen Erfolg würden wir uns wünschen, dass die AS/400 noch einmal aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt wird und über ihre eigentlichen Vorzüge als kostengünstige, integrierte Software-Plattform auch neue Anhänger findet, damit wir in zehn Jahren gemeinsam das nächste Jubiläum begehen können.

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20405 Fri, 10 Aug 2018 10:58:27 +0200 Alles fußt auf Daten http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/alles-fusst-auf-daten-20405/ Mit der gleichen Reife und Erfahrung wie IBM i bietet das Beratungs- und IT-Unternehmen mip als IBM-Partner individuelle wie zukunftsweisende Kundenlösungen rund um BI – auch auf dem Power System i Wenige Wochen, nachdem IBM 1988 das objektbasierte AS/400-Betriebs­system auf den Markt brachte, gründete Ursula Flade-Ruf in München die mip Management Informationspartner GmbH. Seither decken die mip-Experten – unter Berücksichtigung unterschiedlicher Frontends und Hersteller – die verschiedenen Anforderungen von Management und Fachabteilungen in der Datenanalyse und Visualisierung ab.

Fast ebenso lang profitieren die Kunden des IT-Dienstleistungsunternehmens auch von der engen und konstanten Partnerschaft mit Big Blue. Ein Grund für die anhaltend erfolgreiche Zusammenarbeit beider Partner ist die gelungene Kombination von Beratungserfahrung mit intelligenter, auf individuelle Kundenbedürfnisse zugeschnittener Software, die auf verlässlich funktionierender und stabiler Hardware laufen.

Vom proprietären Bollwerk der Robustheit...

Galt damals das AS/400-System als proprietäres Bollwerk der Robustheit, so werden heute ihre Weiterentwicklungen IBM iSeries und IBM Power System i noch immer von zahlreichen, vor allem mittelständischen, Unternehmen als offener aber ebenso sicherer Hort der Zuverlässigkeit im täglichen Berufsalltag geschätzt und genutzt.

Das liegt zum einen an der Solidität der Hardware. Weitaus wichtiger jedoch wirken sich die Vorzüge der breiten und tiefen Integration von Betriebssystem, Datenbank, Zugriffsrechten, Backup und Recovery aus.

„Gerade im Hinblick auf hochintegrierte Appliances kann das Power System hier seine Trümpfe voll ausspielen. Und zwar als stabile Anwendungsplattform, die heute zeitgemäßer als ‚Hyperconverged System’ oder ‚Platform as a Service’ bezeichnet würde“, so Flade-Ruf. Nicht umsonst habe sich in den letzten drei Jahrzehnten aufgrund permanenter Weiterentwicklungen in Richtung Open Source, Unix, Cloud Computing, World Wide Web, Business Analytics (BA) und Künstliche Intelligenz eine breitgefächerte Anwender-Landschaft gebildet.

„Eines hat sich ebenfalls verändert“, beobachtet Ursula Flade-Ruf. „Unsere Kunden sind heute mehr an den Lösungen selbst als an Hardware-Fragen interessiert. Diese Themen rücken in Zeiten von Cloud- und Edge-Computing für Neukunden zunehmend in den Hintergrund. Unsere langjährigen IBM-i-Nutzer sind ohnehin den einfachen und sicheren Betrieb ihrer Systeme gewohnt. Zudem profitieren sie von der konstanten Weiterentwicklung ihrer Lösung durch IBM und uns.“

zum offenen Ökosystem für IoT und Industrie 4.0

Dank der Öffnung des ehemals proprietären Serversystems hin zu Open Source hat auch die Breite an Anwendungsmöglichkeiten der Power-Systeme erheblich zugenommen. So können dank der enormen Steigerung der Hardware-Leistung heute die Betriebssysteme IBM i, AIX und Linux virtualisiert und dadurch parallel auf der gleichen Hardware betrieben werden.

Einen beträchtlichen Anteil an dieser Vielfalt haben IBM-Partner wie mip, deren Schwerpunkt in den Bereichen Data Warehouse und Business Intelligence (BI) liegt. Auch und gerade Nutzer des Power System i profitieren von diesem breitgefächerten Leistungsspektrum. Zahlreiche Kunden vertrauen auf die maßgeschneiderten Lösungen für Data-Warehouse, Business- und Predictive-Analysen, Enterprise-Search sowie Geodaten-Analyse sowie Chatbots, Cognitive Computing und KI-Anwendungen (IBM Watson).

Die Eignung der Power-Systeme als leistungsstarke Business-Server für aktuelle Anforderungen rund um BA, BI, Predictive Maintenance und KI steht für die Anwender rund um den Erdball außer Frage. Das hat eindrücklich der Common Europe Congress dieses Jahr in Warschau gezeigt, auf dem viele IBM Partner in Vorträgen bewiesen, dass diese Plattform optimal geeignet ist für Real-Time-BA, Chatbots oder Machine Learning.

Zuverlässig und diskret im Hintergrund

Große Pluspunkte von Power i – vom Image der im Hintergrund arbeitenden Black Box einmal abgesehen – sieht Flade-Ruf im einwandfreien Betrieb und in der großen funktionalen Einsatzbreite. So empfiehlt sie zur schnellen Verarbeitung großer Datenmengen in Data Hubs Enterprise-fähige Datenbanken, die sich durch Geschwindigkeit, hohe Komprimierungsraten, Verschlüsselung sowie In-Memory-Technologie (BLU-Acceleration) auszeichnen.

Gleichzeitig ist diese Qualität aber auch dafür verantwortlich, dass Hardware-Themen quasi als Commodity immer weiter in den Hintergrund des Interesses rücken. Das Augenmerk richtet sich vielmehr auf intelligente Anwendungen im Rahmen von BI, die völlig neuartige Perspektiven eröffnen.

Die Hardware verrichtet ihren Dienst hierbei als stummer Diener, dessen Position als „Enabler“ dabei aber von eminenter Bedeutung bleibt. Ursula Flade-Ruf: „Hiervon profitieren wiederum unsere Kunden. Denn wenn hardwareseitige Integrations- und Anpassungsaufwände entfallen, bleibt mehr Zeit, sich um die eigentlichen Aufgaben zur Wertschöpfung im Unternehmen zu kümmern. Schließlich bringen die neuen disruptiven Geschäftsmodelle mitunter völlig veränderte Abläufe mit sich. Die lassen sich nicht einfach auf bestehende Vorgänge aufpropfen, sondern erfordern ein qualitatives Umdenken bei den Prozessen.“

Daten sind die Basis

Für eine wertschöpfende Umsetzung von IT-Projekten sind zuallererst wesentliche Voraussetzungen zu beachten und zu schaffen, wie etwa detaillierte Prozessanalysen oder Aufgabendefinitionen und -verteilungen.

Dabei ist immer darauf zu achten, dass BI- oder BA-Anwendungen erst durch eine intelligente Integration strukturierter wie unstrukturierter Daten erfolgreich zum Laufen gebracht werden. „Bei entscheidungsunterstützenden Anwendungen wie Data-Warehouse- und BI-Lösungen kommt es nicht nur auf die Bewältigung einer stetig wachsenden Datenmenge und Nutzer an“, weiß Ursula Flade-Ruf. Auch die Auswahl valider Informationen aus unterschiedlichen Quellen ist von entscheidender Bedeutung. Essenziell dabei sei ihre Aufbereitung, Darstellung und Visualisierung. Dies sei nur mit einer intelligenten Datenintegration zu meistern, die automatisiert alle relevanten Unternehmensprozesse berücksichtigt. „Selbst die fortschrittlichsten IT-Entwicklungen, zum Beispiel in Richtung Predictive Analytics, stehen auf dem nüchternen Boden von Daten und Informationen“, sagt Flade-Ruf. „Kurz gesagt: Alles fußt auf Daten!“

Alte Hasen und junge Wilde

In der Liga von Data-Warehouse- und BI-Anbietern spielt das IT-Beratungs-, Implementierungs- und Umsetzungs-Team von mip ganz vorne mit. Es berät große und mittelständische Unternehmen vorwiegend aus den Branchen Fertigung und Handel und verweist auf eine lange Referenzliste erfolgreicher BI-Projekte – u.a. bei Theo Förch (Neuenstadt), Hailo (Haiger), Hans Riegelein (Cadolzburg), Eschenbach Optik (Nürnberg), Kaiser+Kraft (Stuttgart) oder Migrol (Zürich). Die Offenheit gegenüber neuen Themen und Arbeitsmethoden, zum Beispiel „Design Thinking“ oder „Think-Tank“-Konzepte, sichert dabei nicht nur die professionelle Begleitung von Digitalisierungsprojekten, sondern beschleunigt auch ihre Umsetzung. Ursula Flade-Ruf will Innovationskraft mit fundiertem Wissen so kombinieren, „dass gleichermaßen praxisorientierte wie zukunftsöffnende Lösungen entstehen. Mit 50 Prozent ist der Mitarbeiteranteil unserer ‚jungen Wilden’ heute höher denn je – ich denke, das ist eine sehr gute Mischung.“

Bildquelle: mip

]]>
DV-Dialog Business Intelligence / Big Data
news-20402 Fri, 10 Aug 2018 10:45:24 +0200 Von der AS/400 in die Cloud http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/von-der-as400-in-die-cloud-20402/ Die Geschichte der Computer-Baureihe AS/400 nimmt ihren Anfang im Jahr 1986, als IBM unter der Leitung von Frank G. Soltis das Projekt „Silverlake“ ins Leben rief. Aus diesem Projekt heraus entwickelte sich zwei Jahre später, im Juni 1988, die AS/400. Bei der AS/400 handelt es sich letztlich um eine Weiterentwicklung der IBM-System/36 und -/38. Auch die bereits beim System/38 in das Betriebssystem integrierte Datenbank DB2 war auch bei der AS/400 vorhanden. Die ersten Prozessoren der AS/400 waren eigens von IBM entwickelte CISC-CPUs mit 48-Bit-Technologie. Ende 1994 stellte IBM dann – unter Wahrung der Kompatibilität aus Anwendungssicht – auf die 64-Bit-Power-Prozessoren (RISC) um. Doch es ist weiteres Potential vorhanden, denn von Anfang an hatte die AS/400, genauso wie auch die jüngsten Power9-Systeme, einen 128-Bit-Adressraum.

Aus der AS/400 wird Power i

Die AS/400 hat in den vergangenen 30 Jahren mehrfach ein „Rebranding“ erfahren: Aus der AS/400 wurde der eServer, die iSeries, das System i5 und schließlich das heutige Power System i.

Im Jahr 2004 entschied sich IBM, die RS/6000- und AS/400-Systeme auf einer gemeinsamen Hardware-Plattform zu betreiben. Damit begann die Ära der Power-Systeme, denn ab diesem Zeitpunkt konnte über PowerVM und den Virtual I/O-Server (VIOS) auf der gleichen Hardware sowohl OS/400 (bzw. i5/OS und das heutige IBM i) als auch AIX betrieben werden. Einige Jahre später war es dann auch möglich, zusätzlich Linux (Red Hat, Suse und später auch Ubuntu) in einer virtualisierten logischen Partition (LPAR) zu betreiben.

Außerdem eröffnete sich durch PowerVM die Möglichkeit, den Plattenspeicher zu virtualisieren. Damit konnte in den Unternehmen die IT-Infrastruktur konsolidiert werden, denn fortan war es möglich, sowohl die Open-World (Windows, Vmware etc.) als auch die Power-Welt mit IBM i, AIX und Linux auf einem gemeinsamen Storage-System zu vereinen.

Cloud-Infrastrukturen aufbauen

Bereits ab diesem Zeitpunkt wurden bei der IBM Überlegungen angestellt, wie IBM i, mit den Möglichkeiten der PowerVM, inCloud-Umgebungen eingebunden werden könnte. In den letzten Jahren folgten von der IBM entwickelte Software-Lösungen, die eine Einbindung der Power-Systeme in eine Cloud-Infrastruktur immer weiter vereinfachten.

Durch die permanente Weiterentwicklung der Power-Prozessoren zum aktuellen Power9-Prozessor (und die immer höhere Performance pro Core) ist es mittlerweile problemlos möglich, in einem Cloud-Umfeld sowohl IBM-i-, AIX- und Linux-Umgebungen auf einer einzigen Hardware für Kunden bereitzustellen. Diese Lösungen können IBM-Partner wie Netzlink den Kunden als lokale Server/Storage-Infrastruktur-Installation vor Ort anbieten – aber auch in ihrer eigenen Cloud.

Die Nubo Cloud von Netzlink

Die Nubo Cloud von Netzlink beispielsweise wurde explizit für Geschäftskunden mit höchsten Ansprüchen in den Bereichen Sicherheit, Transparenz und Skalierbarkeit konzipiert. Weil sie insbesondere für Unternehmen kleinerer und mittlerer Größe gedacht ist, bietet die Nubo Cloud weit mehr Anpassungsmöglichkeiten als andere Cloud-Angebote: Ganz nach Bedarf können z.B. verschiedenste Service-Module hinzu gebucht werden – und Managed-Services wie „Helplink“ sind bereits inklusive.

Und weil Datensicherheit bei der Nubo Cloud an erster Stelle steht, werden die Daten der Kunden im Netzlink-eigenen Rechenzentrum in Hannover gesichert.

Netzlink & IBM

Die Netzlink Informationstechnik GmbH und IBM verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Bereits seit der Firmengründung im Jahr 1997 vertreibt Netzlink IBM-Lösungen aus den unterschiedlichsten IBM-Brands. Neben der Power-(AS/400)-Reihe sind das zum Beispiel auch Storage- und weitere Server-Lösungen. Netzlink ist IBM Gold Partner.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20418 Fri, 10 Aug 2018 08:50:00 +0200 Seite an Seite in eine erfolgreiche Zukunft http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/seite-an-seite-in-eine-erfolgreiche-zukunft-20418/ K&P Computer hat die Entwicklung im IBM-i-Umfeld vom Launch der AS/400 am 21. Juni 1988 bis zum heutigen Tag aktiv begleitet. Auch heute ist die zwischenzeitlich zu den „Power Systems“ verschmolzene Serverlinie mit der Betriebssystemplattform IBM i ein wichtiger und strategischer Bestandteil unseres Produktportfolios. Die Zuverlässigkeit und Stabilität des Systems, langjährige zufriedene Benutzergruppen sowie eine andauernde Nachfrage sind Indikatoren dafür, dass IBM i auch in Zukunft ein wichtiger Baustein für die IT-Infrastruktur bleiben wird – und demzufolge viele Unternehmen nach wie vor unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen werden.

Gerade im Managed-Services-Bereich war und ist das Allround-System Power i für uns ein wichtiger Wachstumsfaktor. Als langjähriger Gold-Business-Partner gratulieren wir IBM für die gelungene Entwicklung und freuen uns, dass wir diese mit dem stetigen Ausbau unseres IBM-i-Leistungsspektrum so erfolgreich begleiten konnten und weiterhin werden. Auch heute noch investieren wir für unsere zahlreichen AS/400-Kunden in neue IBM-i-Services.

Beispielsweise haben wir zu Beginn des Jahres mit „KPC Cloud-Backup for IBM i“ eine weitere innovative Lösung im Private- und Public-Cloud-Bereich auf den Markt gebracht. Mit dem Gesamtpaket Monitoring (KPC Watch), Disaster Recovery, Software-Modernisierung, Backup-Solutions (KPC Cloud-Backup for IBM i), Datenvorhaltung, Trade-In, 24/7 Wartung, Managed-Services, Lizenz-Management (KPC SAM) und Projekt-Dienstleistungen (z.B. Migrationen und Release-Upgrades) sind wir im Bereich Power/IBM i bestens aufgestellt.

Es ist uns ein Anliegen, das im Laufe der Jahre aufgebaute Fachwissen auch an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben und durch diesen Wissenstransfer die künftige Entwicklung im Bereich IBM i aktiv zu unterstützen. Deshalb bieten wir im Rahmen der K&P Tech Academy für interessierte Fachkräfte regelmäßig technische Schulungen, Workshops und Webinare an.

Bildquelle: K&P Computer

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20397 Thu, 09 Aug 2018 18:58:53 +0200 C/4 Hana – ein Produkt für alle Fälle? http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/c4-hana-ein-produkt-fuer-alle-faelle-20397/ Auf der SAP-Hausmesse Sapphire Now 2018 kündigte SAP im Juni das CRM-Lösungspaket C/4 Hana an. Es soll Unternehmen in Marketing, Vertrieb und Kundenservice eine einheitliche Sicht auf ihre Kunden ermöglichen, die bisher aufgrund der vielen unterschiedlichen SAP-Lösungen, die vielfach aus Firmenübernahmen stammen, nur sehr schwer erreichbar ist. Mit diesem Ansatz möchte SAP nach Ansicht der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) gezielt dem Cloud-Anbieter Salesforce Konkurrenz machen, der bisher am stärksten vom Boom bei Software für das Kundenmanagement profitiert. Das sei nachvollziehbar; allerdings müsse SAP erst noch zeigen, „dass C/4 Hana mehr als nur ein Marketing-Label ist“.

Die Hoffnung ist da...

Das neue Produkt ist im Prinzip interessant für alle Unternehmen, sind sich die DSAG-Sprecher Aleksandar Rogic, Tilo Freund, Stephan Mutz und Klaus Oelschläger einig. Sie erwarten eine Produktsuite, die einen durchgängigen und integrierten Lösungsansatz bietet, der die heute nur schwer überschaubaren SAP-Lösungen in Marketing, Vertrieb und Kundenservice bündelt.

„Die Ankündigungen hören sich gut an. Vor allem die Prozessintegration über die verschiedenen Systeme hinweg ist für Kunden wichtig“, erläutern die DSAG-Sprecher. Allerdings seien viele Kunden durch die bisherigen Erfahrungen mit On-Premise-Lösungen wie SAP CRM abgeschreckt. Hier herrsche zwar eine hohe funktionale Abdeckung, aber die Implementierung und der Betrieb seien aufwändig.

allein, es fehlt der Glaube

„Vielen Anwendern fehlt bislang der Glaube, dass die technische Umsetzung von C/4 Hana zeitnah dem Marketingansatz folgt“, urteilt das Sprecherteam. Insgesamt sei die Nachfrage nach Informationen dennoch groß – insbesondere zur Strategie hinter dem Lösungspaket. Hier müsse der Hersteller durch gezielte Maßnahmen sowohl IT, Fachbereich als auch Management abholen. Zudem ist es wichtig, wie das Unternehmen mit der Lizenzthematik umgeht. Mit welchem Aufwand und zu welchen Kosten können Kunden migrieren, die heute bereits CRM/E-Commerce-Lösungen von SAP nutzen? Werden Lizenzen angerechnet? Gibt es Upgrade-Pfade? Solche Fragen harren der Antwort.

Potenzial in der neuen Lösung sehen die DSAG-Sprecher insbesondere hinsichtlich des Funktionsumfangs, denn: „Manche Kunden haben sich in einem On-Premise-System über die Jahre einen Funktionsumfang aufgebaut, den sie gar nicht benötigen. Somit kann der Weg zu einer schlankeren Cloud-Lösung Vorteile bringen.“

Eher viel Aufwand zu erwarten

Auch auf die Frage, ob das Lösungspaket bereit zur Installation ist, sind sich die Sprecher der DSAG-Gremien Vertrieb & Marketing sowie E-Commerce bei der Antwort einig: „Teile der Produktfamilie können mit relativ wenig Aufwand und mit kurzer Durchlaufzeit implementiert werden, wie z. B. Cloud for Sales (jetzt: SAP Sales Cloud) in einem Greenfield-Ansatz. Ansonsten sind die Erfahrungen eher so, dass es sich um ein längerfristiges Projekt handelt.“

Speziell im E-Commerce-Bereich herrscht bei der DSAG der Eindruck vor, „dass es noch weiterer technischer Anstrengung bedarf, um eine gute Integration zwischen den Produkten SAP Cloud for Customer (C4C) und Hybris Commerce zu erzielen“. Hier sei spürbar, dass zwei unterschiedliche Philosophien von Hybris (2013 übernommen) und SAP aufeinanderträfen, die erst langsam zusammenwachsen.

Bildquelle: Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG)

]]>
Berthold Wesseler DV-Dialog CRM
news-20396 Thu, 09 Aug 2018 18:24:21 +0200 Mehr Rechte für die Bürger http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/mehr-rechte-fuer-die-buerger-20396/ Ein Klartext von Andrea Voßhoff, Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.  Am 25. Mai wurde die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) anzuwendendes Recht. Das ist ein Meilenstein für das Menschenrecht auf den Schutz persönlicher Daten. Die DSGVO ist eine entschlossene Antwort auf die datenschutzrechtlichen Fragen des 21. Jahrhunderts. Sie stärkt die Rechte der Bürger und gibt ihnen die Möglichkeit, die Kontrolle über ihre Daten wiederzuerlangen. Nur so kann auch in der digitalen Welt ein effektiver Grundrechtsschutz gewährleistet werden.

Als EU-Gesetz ersetzt die DSGVO die nationalen Datenschutz­gesetze. Sie schafft damit für über 500 Millionen Menschen in der EU einen einheitlich hohen Datenschutzstandard. Darüber hinaus entfaltet sie auch eine globale Strahlkraft, da sie nicht nur für Unternehmen und Behörden innerhalb der EU gilt. In ihren Anwendungsbereich fallen auch solche mit Sitz außerhalb der Union, die gezielt den europäischen Markt adressieren.

Konkret stärkt das neue Datenschutzrecht u.a. die Betroffenenrechte, etwa durch erhöhte Anforderungen an die Transparenz und umfangreichere Informations- und Benachrichtigungspflichten der Unternehmen und Behörden. Den Bürgern können so leichter Konsequenzen und Reichweite der Datenverarbeitung ­absehen und ihre Rechte besser in Anspruch nehmen. Weitere neue Rechte wie der Anspruch auf Datenportabilität oder das „Recht auf Vergessenwerden“ erhöhen den Einfluss des Einzelnen auf die Verarbeitung seiner Daten.

Auch wenn das neue Recht vielfach mit Sorgen und Verunsicherung verbunden ist, sollte man es als Chance zu betrachten: Datenschutz schafft Vertrauen. Das Inte­resse an datenschutzfreundlichen Produkten und Dienstleistungen nimmt zu. Wer Datenschutz als Qualitätsmerkmal einsetzt, kann aus dem „Mehraufwand“ schnell echten „Mehrwert“ generieren.

Bildquelle: BFDI

]]>
DV-Dialog Sicherheit
news-20395 Thu, 09 Aug 2018 16:28:12 +0200 30 Jahre IBM i http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/30-jahre-ibmi-20395/ Die beiden Common-Vertreter Dr. Shrirang „Ranga“ Deshpande (Präsident Common Europe) und Heidi Schmidt (Präsidentin Common Deutschland) im Interview mit DV-Dialog über 30 Jahre IBM i, Anwendungsmodernisierung und den Common Europe Congress 2019 in Berlin. Stillstand ist keine Option. So lautet nicht nur eine Überschrift in unserem Special zum 30. Jahrestag der AS/400 – so fassen auch Heidi Schmidt und Ranga Deshpande von der User-Group Common die Devise zusammen, nach der IT-Leiter handeln sollten, die ihre IT-Infrastruktur tragfähig machen für eine erfolgreiche Zukunft ihrer Firma im Zeitalter von Digitalisierung, E-Commerce und „Internet of Things“.

IBM i bietet dafür schon seit Jahren sehr viele und sehr gute Werkzeuge (u.a. aus der Open-Source-Welt), die bewährte RPG-Anwendungen – auch von der Architektur her – in die Moderne bringen, sei es DB/2 for i mit SQL, Free Format RPG, Rational Developer for i (RDI) und viele andere Tools und Produkte.

Zwar ist es verführerisch, die Kompatibilität und Stabilität von IBM i auszureizen und bewährte Anwendungen einfach weiterzunutzen – getreu dem Motto „Never touch a running“ System“. Doch das führt in die Irre und läßt den „Evergreen“ IBM i irgendwann sehr alt aussehen – und damit vermutlich auch den IT-.Leiter.

Damit seine IT „forver young“ bleibt, muss der IT-Leiter eigentlich nur die vielen Neuerungen konsequent nutzen, die IBM über die Jahre eingebaut hat. IBM i ist „State of the Art“ in der Serverwelt – und oft immer noch unerreichtes Vorbild. „Spielt damit!“ sollte der IT-Leiter sein Team auffordern, die vielen neuen Features und Functions auszuprobie­ren. Sei es in CL, mit dem Systems Navigator, in SQL, in den Open-Source-Tools oder in den Programmiersprachen.

Weil aber der Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist, droht die Gefahr, dass die IT-Abteilung auf den eingefahrenen Gleisen weiterläuft – auch weil IT-Chefs nicht Neues wagen und ihren Teams der Elan fehlt, Neues zu lernen. Dann entwickelt sich automatisch der berüchtigte Anwendungsstau; die Nutzer vermissen den „Ease of Use“, es gibt störende Bruchstellen in den Workflows und es fehlen plötzlich wichtige neue Funktionen, die sich zum Branchenstandard entwickeln oder vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden.

Wer diesen Anwendungsstau schnell auflösen will, muss viel Geld in die Hand nehmen, denn Durchhalteparolen, Zauber­sprüche oder Feenstaub helfen nicht weiter. Oft steht sogar ein Totalschaden zu befürchten! Also gilt es auch in der IT, trotz einer stabilen Infrastruktur immer wieder Experimente zu wagen und neue Wege zu gehen, um Mehrwert für das Geschäft zu erzeugen. Schließlich ist das die Kernaufgabe eines jeden IT-Leiters; all seine schöne Technik darf kein Selbstzweck sein.

Um mit möglichst geringem Einsatz möglichst große Erfolge zu erzielen, ­bietet IBM i die beste Basis. Vorausgesetzt, IT-­Leiter begreifen Modernisierung nicht als singuläres Ereignis, sondern als kon­tinuierlichen, nachhaltig gestalteten Prozess.

Frau Schmidt, mit 30 Jahren Vergangenheit gilt IBM i oft als Methusalem oder gar als Dinosaurier der Serverwelt. Andererseits ist Power i im Vergleich zum Mainframe ein Jungspund. Wie würden Sie die Maschine charakterisieren?
Heidi Schmidt: Da ich die ersten 15 Jahre der IBM-i-Geschichte eher in der Windows- und Unix-Welt gearbeitet habe, war es für mich eine „kleine Offenbarung“, als ich mich im Jahr 2005 näher damit zu beschäftigen begann. Ich war damals ziemlich verwirrt, weil alles, was ich in meinen ersten Berufsjahren über Hochverfügbarkeit, Storage-Anbindung oder Applikations­entwicklung gelernt hatte, so vollkommen auf den Kopf gestellt wurde. Die Maschine war in ihrer Gesamtheit damals wirklich ihrer Zeit voraus – und ist es auch heute noch.
Leider sah es mit den Anwendungen schon damals nicht mehr gut aus: textorientierte Oberflächen, nicht-relationale Datenbanken usw. Und auch heute noch ist das vielfach so: dank der grandiosen Abwärtskompatibilität von IBM i waren die Kunden nie gezwungen, ihre Software zu modernisieren. Das drohte schon mehrfach ein massives Problem für die Plattform zu werden. Bisher ging es immer noch gut aus – aber ich bin überzeugt davon, dass wir wesentlich weniger „Grundsatzdiskussionen“ mit Entscheidern bei Nutzern zu dieser Plattform führen müssten, wenn die Software darauf einfach ebenfalls mit der Zeit gegangen wäre.
Um es auf den Punkt zu bringen: IBM i halte ich für ein hervorragendes Plattformkonzept, das locker mit dem Mainframe mithalten kann. Aber dafür ist moderne Software darauf notwendig. Das ist möglich auf IBM i – man muss es nur tun.

Herr Dr. Deshpande, Sie haben gerade auf Common Europe Congress in Warschau den 30. Jahrestag der AS/400-Ankündigung gebührend gefeiert. Wie war die Stimmung - bei den Anwendern, bei den Partnern und bei den IBMern?
Ranga Deshpande: Die Atmosphäre war festlich – mit einem ganz besonderen Kuchen zum 30. Jubiläum, den Common Polen kunstvoll gestaltet hatte. Die Stimmung war regelrecht euphorisch. Wir hatten einen erfolgreichen Kongress mit Teilnehmern aus 20 Ländern und hochwertigen Vorträgen erlebt; alle dachten zukunfts­orientiert. Der Slogan des Jubiläums „30 years - and just getting started“ wurde wahrlich gelebt.
Das beste Beispiel für dieses „zukunftsorientierte IBM i“ brachte der belgische Luxusmöbel­hersteller Jori ein, der gemeinsam mit seinen IT-Partner in Warschau vorführte, wie man Watson von RPG ansprechen kann und so dessen KI-Power in Geschäftsanwendungen nutzt. Die Jori-Anwendung verfügt über einen webbasierten 3D-Konfigurator, mit dem Kunden vor dem Kauf die Möbelauswahl ausprobieren können. Verbraucher lieben es, Produkte zu betrachten und anzupassen, bevor sie dann einkaufen. Jori entwickelte deshalb diesen Online-3D-Konfigurator.
Die Basis dafür bildet IBM i gemeinsam mit RPGLE-Webservices, JSON und Unity; letzteres ist eine Open-Source-3D-Gaming-Plattform, die mit Chroot, Ghostscript und Image Magick für IBM i kompiliert wurde und in die Produktions- und Vertriebssysteme von Jori integriert ist. Damit wird es für Interessenten sehr einfach, ein Produkt bei Jori online für ihren konkreten Bedarf maßzuschneidern, bevor sie es kaufen und es dann produziert wird.

„Die IBM-i-Community vergleiche ich gerne mit einem Tisch, bei dem Kunden, IBM, User Groups sowie Partnern die Tischbeine sind. Knickt ein Bein ein, kippt der Tisch um!“
Ranga Deshpande

Die Grundstimmung auf dem Kongress war auch deshalb so positiv und zukunftsorientiert, weil Heidi und ich den Common Europe Congress 2019 in Berlin angekündigt hatten – als nächste zukunftsweisende Veranstaltung. Teilnehmer, Hersteller und IBMer waren in der Tat regelrecht begeistert darüber, dass der nächste Kongress inmitten einer Region mit sehr großer IBM-i-Community stattfinden wird – und nach langer Zeit endlich wieder einmal nach Deutschland zurückkehrt.

Wenn wir einen Blick zurückwerfen auf die Historie: Was waren aus Ihrer Sicht die Meilensteine der Entwicklung?
Deshpande: Seit dem Launch der AS/400 im Juni 1988 ist viel passiert. Aus meiner Sicht ist die Zusammenführung von IBM i und AIX auf dem Power System als gemeinsamer Hardware-Basis im Jahr 2008 der wichtigste Meilenstein, der die Grundlage für das moderne IBM i bildet. Damit wurde außerdem ein natives Linux auf dem Server möglich.
Weiter zu nennen sind u.a. die Öffnung von IBM i zu Open Source, die Erweiterungen mit Blick auf „High Availability“ und „Live Partition Mobility“ für den 24/7-Betrieb und natürlich die fortschreitende Virtualisierung. All dies hat dazu beigetragen, dass die aktuellen Power9-­Maschinen „out of the box“ Cloud-fähig sind. Das sind aber nur Anfänge bei der Weiterentwicklung dieser Plattform, die liefert, was die Unternehmen heute und morgen brauchen.
Kein Zweifel: IBM i hat eine äußerst erfolgreiche Vergangenheit. Noch besser aber sind die Aussichten dafür, dass diese Erfolgsbilanz in einer aufregenden Zukunft fortgeschrieben wird.

Schmidt: Auf jeden Fall ist mein Highlight in der Midrange-Geschichte die Öffnung der Plattform für Open-Source-Tools in der Software-Entwicklung. Und: Power kann nicht nur IBM i, sondern auch Linux und AIX hosten. Last not least erlaubt die Gründung des Open Power Consortiums 2013 auch Google und anderen großen Playern im Markt die Nutzung der Power-Architektur. Das wird deren Verbreitung mit Sicherheit fördern – und kommt damit letztlich auch der IBM-i-Community zugute.

Bei der Öffnung des Systems geht IBM soweit, dass sogar die Hardware in der „Open Power Foundation“ zu Open Source wird. Welche Vorteile bringt das für die Anwender von IBM i? Oder müssen diese dazu doch auf Linux zurückgreifen?
Schmidt: Auf jeden Fall macht das die Plattform als solche im Markt präsenter und deren „Ende“ unwahrscheinlicher, selbst wenn viele neue Anwendungen unter Linux auf Power betrieben werden. Hier würde ich mir wünschen, dass sich klassische IBM-i-Anwender mehr mit Linux on Power beschäftigen und die Vorteile von Power auch für Linux-basierte Anwendungen intensiver nutzen würden. Das erfolgt immer noch sehr zögerlich, was nicht nachvollziehbar ist. Denn Power ist in vielen Fällen die wesentlich stabilere und kostengünstigere Linux-Plattform, wie auch der große Zuspruch bei SAP-Hana-Implementierungen zeigt.

Deshpande: Die „Open Power Foundation“ ist der beste Beweis dafür, dass die Branche an die Power-Plattform glaubt. Google, Nvidia und alle anderen Partner entwickeln die Power­-Systeme weiter – und verstärken damit das IBM-Engagement.
Als Faustregel kann gelten: IBM i profitiert direkt von jedem Fortschritt bei den Power Systems. Außerdem sichert eine am Markt erfolgreiche Hardware-Plattform die Langlebigkeit des darauf aufbauenden Betriebssystems.
Kommen wir auf Linux zu sprechen, gibt es heutzutage nur noch wenige Shops, die ausschließlich IBM i verwenden. Oft sind die Rechenzentren zwar IBM-i-zentriert, wobei Linux nach und nach mit den neueren Appliances und Anwendungen dort Einzug hält, wo es besser passt.
Wir müssen immer mehr darauf reagieren, dass IT-Anwender die besten Werkzeuge verwenden wollen; es wird immer unwichtiger, woher diese Werkzeuge kommen, wie sie funktionieren oder auf welchen Plattformen sie betrieben werden.

Die legendäre Stabilität der Plattform ist Segen und Fluch zugleich. Wie lässt sich das daraus fast zwangsläufig resultierende Dilemma zwischen Investitionsschutz und Oldtimer-Anwendungen vermeiden?
Schmidt: Einfach, indem man die unerledigten Hausaufgaben der letzten 20 Jahre nachholt – nicht alle, aber doch die wesentlichen. Software-Modernisierung darf kein „Projekt“ bleiben, sondern sollte als permanenter Prozess im Unternehmen gelebt werden, der Anwender und Entwickler dauerhaft zusammenbringt und dadurch wertschöpfend kundenindividuelle und innovative Software entstehen lässt.
Wie schon erwähnt, ist hier das Know-how der handelnden Personen der Schlüssel zum Erfolg. Hier gilt es anzusetzen; man sollte sich nicht nur um die richtigen „Tools“ für die Modernisierung kümmern, sondern vor allem um die passenden Methoden und bewährte „Best Practices“.

„Software-Modernisierung darf kein ‚Projekt‘ bleiben, sondern sollte als permanenter Prozess im Unternehmen gelebt werden, der Anwender und Entwickler dauerhaft zusammenbringt und dadurch wertschöpfend kundenindividuelle und innovative Software entstehen lässt.“
Heidi Schmidt

Deshpande: Einige der alten Anwendungen bleiben bestehen, da sich der zugrunde liegende Geschäftsprozess nicht ändert. Buch­haltung und HR sind die klassischen Beispiele; auch die Kernanwendungen sind oft sehr stabil.
Die gesammelten Daten aber werden zum Quell des Wissens. Deshalb benötigen Front-Offices bessere Bedienoberflächen – und die Manager „Business Analytics“. Neue Arbeitsweisen im Unternehmen erfordern ebenso neue Werkzeuge. Die eigentlichen Anwendungen ändern sich aber nur dann, wenn sich Anforderungen an das Unternehmen ändern.
Natürlich müssen die alten Anwendungen auch mit den neuen Werkzeugen zusammenarbeiten, denn die Manager und die Fachabteilungen benötigen möglichst schnell möglichst gute Antworten auf ihre Fragen – egal, ob es sich um ein kleines oder großes Unternehmen handelt. Dem muss die IT Rechnung tragen.
Hier möchte ich Grundsätzliches zum Schlagwort „Modernisierung“ anmerken. Bei der Anwendungsmodernisierung geht es nicht primär um die Apps, sondern um das Geschäft. Über Apps zu reden, führt in die Irre. Modernisierung beginnt mit dem Geschäft. Was machst du richtig? Was kann besser gemacht werden? Was sind die richtigen Werkzeuge und Methoden dafür? Wie können diese den ROI verbessern?
Auf Basis der Antworten auf diese Fragen werden anschließend die Datenbanken überarbeitet, die Arbeitsabläufe angepasst und die diese Arbeitsabläufe unterstützenden Anwendungen neu geschrieben oder geändert. Oft ist dieser Prozess sehr langwierig, weil sozusagen die Räder während der Fahrt gewechselt werden müssen.

Die Weiterentwicklung von IBM i steht laut Roadmap bis zum Jahr 2028 – also bis zum 40. Jahrestag. Welche Bedeutung hat diese Absichtserklärung des Herstellers für die Kunden und Partner der IBM?
Deshpande: Bevor ich antworte, möchte ich sicherstellen, dass die Leser wissen, welche vier Roadmaps es gibt. Die Roadmap der Systeme zeigt deren Entwicklung über die Jahre. Die Prozessor-Roadmap macht deutlich, wie der seit März verfügbare Power9-Prozessor in Zukunft durch Power10 und später durch Power11 ersetzt wird. Die IBM-i-Roadmap belegt, wie die Architekten bereits an neuen Versionen und Releases des Betriebssystem arbeiten – und dass jeweils zwei oder drei Releases parallel gewartet werden. Und schließlich gibt es noch die Support-Roadmap, die auf die Unterstützung von IBM i bis ins Jahr 2028 und darüber hinaus hinweist.
Die Botschaft ist klar: IBM engagiert sich für die Zukunft von IBM i und arbeitet intensiv daran, das Betriebssystem weiter zu verbessern und den Fortschritt der Plattform voranzutreiben. Und das bedeutet für Sie als Leser einfach: Kümmern Sie sich um Ihr Geschäft, denn IBM wird Ihnen weiterhin die robuste, sichere und hochperformante Plattform zur Verfügung stellen, die sie für Ihre IT heute, aber auch morgen und in Zukunft benötigen.

Schmidt: Aus meiner Sicht ist das ein klares Commitment der IBM zur Plattform und zur Investitionsbereitschaft für die kommenden Jahre. Wegen der Hardware muss man sich also weder als Kunde noch als Partner den Kopf zerbrechen. Sorgen bereiten dürften eher alte Anwendungen und diejenigen Teams, die zu wenig Know-how haben.

Wenn wir von der CEC 2019 sprechen: Was wollen Sie mit dieser Veranstaltung erreichen? Und wo setzen Sie thematisch/inhaltlich die Prioritäten?
Schmidt: Erreichen wollen wir in jedem Fall, dass die Sichtbarkeit von Common Deutschland bei den Anwendern in der DACH-Region weiter zunimmt und dass wir den Freunden aus ganz Europa eine coole, innovative und werthaltige Konferenz bieten können. Des Weiteren wollen wir die CEC auch nutzen, um Deutschland im IBM-i-Management in USA wieder sichtbarer zu machen und wertvolle Kontakte auch für Events in den kommenden Jahren zu knüpfen.

Deshpande: Aufbauend auf unserem neuen Modell, mit dem wir in den letzten beiden Jahren gute Erfahrungen gemacht haben, werden wir auch den Berliner Kongress in Eigenregie veranstalten. Common Europe möchte in Zusammenarbeit mit Common Deutschland erreichen, dass auch die Berliner Veranstaltung zukunftsweisend wird. Ich bin da zuversichtlich, denn Common Deutschland hat eine lange Erfolgsbilanz mit gut besuchten Konferenzen.
Indem wir unsere Stärken kombinieren, wollen wir allen für Infrastruktur und Anwendungsentwicklung zuständigen IT-Experten zweierlei zeigen: Wie viel vorhandenes Wissen ungenutzt bleibt – und wie es nutzbar gemacht werden kann, um die Effizienz der Firma und letztendlich deren Rentabilität zu verbessern.
Außer traditionell sehr nachgefragten Themen wie Infrastruktur, Sicherheit, Datenbank oder Anwendungsentwicklung werden wir auch Cognitive-, Mobile- und Cloud-Computing sowie Open Source adressieren. Die Community braucht die Gewissheit, dass unsere Plattform langfristig in der Lage sein wird, allen Anforderungen des Geschäfts gerecht zu werden. Diese Gewissheit wollen wir bestärken. Und obwohl die Kongresssprache Englisch sein wird, planen wir einen deutschsprachigen Session-Track, weil wir wissen, dass komplizierte Themen in der Muttersprache besser verständlich sind.
Mit Blick auf den erstmals stattfindenden CIO-Tag möchte ich betonen, dass wir nicht nur auf IBM i und Technologie-Trends abzielen, sondern generell wichtige Managementthemen adressieren, etwa Talentsuche, Lieferanten-Beziehungsmanagement oder „Soft Skills“ zur Navigation auf dem C-Level. Durch intensiven Austausch mit den IBM-Experten und Kollegen erhält man vor Ort „Best Practices“ und wertvolle Anregungen für das Tagesgeschäft. Darüber hinaus stehen die IBM-Manager, wie z.B. Steve Sibley (Vice President Power Systems Offering Management), für Einzelgespräche zur Verfügung, um von unseren Bedenken und Ideen zu lernen.

Herzlichen Dank für das Interview!

]]>
Betriebssystem IBM i DV-Dialog
news-20409 Thu, 09 Aug 2018 14:45:00 +0200 Irrwege in die Microsoft-Welt http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/irrwege-in-die-microsoft-welt-20409/ Es ist ein wenig wie Rückspiegel fahren, seit Monaten können wir lesen, wie in den letzten 30 Jahren aus der AS/400 das heutige Power System geworden ist. Es ist schon mehr als ein Chapeau wert, was die IBM als Hersteller hier geleistet hat. Trotzdem und gerade deshalb gilt es den Blick in die Zukunft zu richten. Wir, die Community der Endanwender und Partner, benötigen Nachwuchs für die Systeme, haben hier ein echtes, massives Generationenproblem. Die Community benötigt aber auch Softwarehersteller, die beherzt und top geskillt Anwendungen für das System weiter- oder gar neuentwickeln. Zu viel Geld wurde hier in den 30 Jahren investiert, um dann Sackgassen aufzuzeigen.
Leider erscheint zu oft der Weg in die Microsoft-Welt einfacher und günstiger – und wird deshalb beschritten. Dabei gibt es genügend anderslautende Analysen, und dies nicht nur vom Hersteller IBM. Häufig haben betreuende Partner den Anwendern gesagt, das System wird quasi aussterben.
Nun ja, es ist eher so, dass sich da seit Power 5 die Skills verflüchtigen. Das System ist lebendig wie eh und je, erfreut sich bester Konstitution und Gesundheit. Dies muss zu den Entscheidern getragen werden.
Und ja, wir benötigen Businesspartner, die sagen, dieses System hat Zukunft, eben weil es 30 Jahre lang alle erfolgreich in die Zukunft getragen hat. Hier gilt es schon, auch aus den Fehlern der Vergangenheit etwas zu lernen. Zudem wir uns dann ja neben all diesen Dingen auch um Themen wie Digitalisierung, KI und IoT kümmern sollten, bei denen IBM ja unter anderem mit Power AI und Watson hervorragende Antworten auf der Power-Plattform liefert.
Und da geht es nicht nur um die Zukunft von IBM i, da reden wir globaler gesehen schon von der Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes Deutschland. Packen wir's an!

]]>
Betriebssystem IBM i DV-Dialog
news-20391 Thu, 09 Aug 2018 11:59:46 +0200 Portolan hostet bei All for One Steeb http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/portolan-hostet-bei-all-for-one-steeb-20391/ Gemeinsam mit dem SAP-Systemhaus All for One Steeb will Portolan seinen EVM-Kunden künftig Cloud-Angebote unterbreiten. All for One Steeb stellt bisher schon über eigene Server in Frankfurt SAP- und DCW-Services zur Verfügung. In Frankfurt gibt es u.a. auch Power-Server mit IBM i als Betriebssystem, auf denen künftig auch die Finanzsoftware EVM von Portolan für Kunden in der Private Cloud betrieben werden kann. Bereits vor fünf Jahren hat das Familienunternehmen Portolan den Geschäftsbereich SAP Business By Design (ByD) an die All for One Steeb AG übergeben. Seitdem profitieren die mittelständischen Kunden beider Unternehmen von der cloudbasierten ERP-Lösung. Jetzt lagert Portolan auch seine eigenständig entwickelte Finanzsoftware Portolan EVM auf IBM-i-Basis in die Rechenzentren der All for One Steeb in Frankfurt aus.

Personelle Engpässe überbrücken

„Mit der Kombination unserer Services der Rechenzentren und der internationalen Finanzsoftware Portolan EVM erschließen sich für beide Unternehmen ganz neue Geschäftsfelder “, sagt Otto Heß, Prokurist bei der All for One Steeb. Doch nicht nur die beiden Anbieter profitieren von der Kooperation; auch für die über 400 Kunden von Portolan wird das Rechnungswesen modernisiert. Und angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der IBM-i-Welt können sie die vorhandenen Experten von Aufgaben in Systembetrieb und -pflege entlasten.

„Unsere Kunden konnten sich ja bereits vor fünf Jahren von der Expertise der All for One Steeb überzeugen. Jetzt gehen wir mit der Auslagerung unserer Finanzsoftware noch einen Schritt weiter. Egal, ob ein schnellerer Monatsabschluss, ein effektiveres Liquiditätsmanagement oder eine bessere Kontrolle der Deckungsbeiträge - mit der neuen cloudbasierten Lösung, können wir unseren Kunden ein starkes Paket schnüren“, verspricht Joachim Nürk, Inhaber und Geschäftsführer der Portolan Commerce Solutions GmbH.

Umzug von Ilsfeld nach Heilbronn

Das traditionsbewusste Unternehmen Portolan will nach 25 Jahren sogar die Räumlichkeiten wechseln. Im Oktober steht ein Umzug von Ilsfeld nach Heilbronn in den Schwabenhof an. Dort hat auch die All for One Tochter KWP Inside ihren Firmensitz, so dass beide Unternehmen sich zukünftig auch räumlich noch ein Stück näher sind.

Die All for One Steeb AG ist ein auf SAP fokussiertes IT- und Consulting-Haus mit 1.500 Mitarbeitern, das auch noch Kunden mit den eigenen Lösungen wie DCW oder SC/400 betreut, die ebenfalls auf IBM i basieren. Das Angebot reicht von der Managementberatung über die Prozessberatung in Fachbereichen bis hin zu kompletten IT-Services für SAP und Microsoft sowie Managed-Cloud-Services. Beispielsweise wurde 2015 sichergestellt, dass nach der Praktiker-Pleite die IT-Landschaft der Handelskette (mit DCW, SAP und IBM i) als „Managed Cloud“-Services reibungslos weiterlief.

Laut Firmensprecher Dirk Sonntag sind aktuell noch 110 DCW-Kunden in der Betreuung, die teilweise auch Cloud-Optionen nutzen, von der Archivierung bis zum Vollbetrieb in der Private Cloud. „Wir wollen unsere DCW-Kunden auch weiterhin eng begleiten – ohne irgendeinen Druck in Richtung Ablösung auszuüben“, erklärte Sonntag gegenüber DV-Dialog. „Mit der neuen Kooperation erweitern wir nicht nur den Kreis der potentiellen Kunden, sondern machen auch noch einmal deutlich, dass IBM-Expertise im Hause strategisch wichtig ist.“

Bildquelle: Portolan Commerce Solutions GmbH

]]>
Berthold Wesseler Cloud DV-Dialog
news-20420 Thu, 09 Aug 2018 10:13:00 +0200 Allseitige Integration der verschiedenen Systemwelten http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/allseitige-integration-der-verschiedenen-systemwelten-20420/ Herzlichen Glückwunsch zu 30 erfolgreichen Jahren! IBM i ist auch heute ein stabiles und in vieler Hinsicht führendes System für den Unternehmenseinsatz, nicht zuletzt wegen der darin eingebauten Datenbank DB2 for i. So eine hohe Leistung über diesen langen Zeitraum zu halten, dürfte aktuellen Systemen sehr schwer fallen. Denn anders als vor 30 Jahren sind Rechner heute allgegenwärtig – in allen Bereichen der Unternehmen und im privaten Sektor. Und sie sind in allen Größen im Einsatz, vom Cloud-Rechenzentrum bis zum winzigsten System-on-Chip (SoC). Kein System kann diese Bandbreite abdecken.

Allseitige Integration der verschiedenen Systemwelten, auch über Unternehmensgrenzen hinweg,  sowie ständige Verfügbarkeit aller wichtigen Daten auf allen Geräten ist heute mehr denn je eine ständige Herausforderung, die mit der fortschreitenden Digitalisierung noch exponentiell wachsen wird.

Dieser Herausforderung für die Unternehmen und ihre Datenverarbeitung stellt sich auch das IBM-System Power i, nicht zuletzt mit Hilfe vieler Partnerunternehmen und ihrer Lösungen. Wir sind stolz, durch die Bereitstellung aktueller Daten per Replikation zwischen heterogenen Datenbanken einen kleinen Teil zum Gelingen dieser Vorhaben beizutragen – und wünschen weiter viel Erfolg für die kommenden Jahre.

Bildquelle: Hit Software

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20415 Wed, 08 Aug 2018 16:03:00 +0200 IBM i: Stabilität und Modernisierungskraft http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/ibm-i-stabilitaet-und-modernisierungskraft-20415/ Mit Namensänderungen seiner Baureihen war IBM in der Vergangenheit nie zimperlich. Eines jedoch ist allen Produkten, und damit auch dem heutigen IBM-System i, gemeinsam: stabile Architektur, Ausfallsicherheit sowie Hochverfügbarkeit. Außerdem bestechen IBM-Produkte dadurch, dass sie sich permanent erneuern. Dies erklärt wiederum die Namenswandelung und es ermöglicht Partnern, auf Basis von System i eigene und projektbezogene Lösungen zu entwerfen. Bei der Menten GmbH sind es Lösungen für den elektronischen Datenaustausch, also neudeutsch „Electronic Data Interchange“ oder kurz EDI, aber auch B2B-Kommunikation und automatisierte elektronische Geschäftsprozesse, die wir seit nunmehr 30 Jahren auf Basis von IBM i entwickeln.

EDI gewinnt im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung immer mehr an Fahrt. IBM-i-Anwender stehen dabei vor der Herausforderung, unterschiedlichste Dateiformate und Übertragungswege bedienen zu müssen. Das macht die elektronische Kommunikation oft sehr komplex. Mit unserer Lösung i-effect sowie ergänzenden Produkten und Dienstleistungen wird diese Herausforderung einfach und verständlich beherrschbar.

Ohne die Stabilität und Modernisierungskraft von IBM bei der Weiterentwicklung von IBM i wäre es für uns nicht möglich gewesen, unsere Speziallösungen so aufzubauen, wie es geschehen ist – nämlich eigene Standardsoftware und Individualprogrammierung so zu verknüpfen, dass daraus projektbezogene Lösungen entstehen. Aktuell haben wir zum Beispiel die EDI-Anbindung einer kompletten Logistikflotten-Software realisiert, bei der Fahrzeug- und Geo-Trackingdaten an einen Logistiker übermittelt werden.

IBM ist ein Partner, der uns nicht alleine lässt – und der den idealen „Nährboden“ bietet, um darauf Eigenes entstehen zu lassen. Deshalb freuen wir uns auf die nächsten 30 Jahre mit System i – wie immer es auch später heißen mag…

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20410 Wed, 08 Aug 2018 15:03:00 +0200 Happy Birthday, AS/400! http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/happy-birthday-as400-20410/ Liebe AS/400, als Du vor 30 Jahren das Licht der Welt erblickt hast, konnte man sich noch gut vorstellen, dass die Welt für Jahrzehnte keine anderen Server als Dich benötigt. Rückblickend klingt es fast unglaublich! Stur und ohne Mucken verrichtest Du seither Deinen Dienst. Auch wenn Deine Schöpfer bei IBM oft versucht haben Dir mit neuen Namen eine Frischzellenkur zu verpassen, hast Du derlei Tuning gar nicht nötig!

Als ich vor knapp 20 Jahren meine erste Stelle bei IBM in Mainz im technischen Support für OS/2 angetreten bin, schien mir die Einweisung in die 5250-Terminal-Session schon wahnsinnig anachronistisch. Würde ich heute beginnen, wäre die Vorstellung wohl unglaublich, auf einer 30 Jahre alten Technologie zu starten!

Heute wünsche ich mir manchmal die Beständigkeit zurück, auf der unsere Kunden ihre strategischen Entscheidungen fußen lassen. Aber eins ist sicher: das epische Pendel der IT-Paradigmen schwingt wieder zurück. Und dann bist Du aa – Keep going!

Dein Philipp

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20411 Tue, 07 Aug 2018 15:12:00 +0200 Ganz vorne dabei http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/ganz-vorne-dabei-20411/ Das IBM-Team der Tech Data gratuliert der IBM i zum 30. Geburtstag. 30 Jahre ist Power i auf dem Servermarkt erfolgreich – und immer noch ganz vorne dabei. Denn IBM i ist auch nach 30 Jahren so aktuell wie nie! Zumal IBM mit der Power i nach dieser langen Zeit den Kunden noch immer einen Planungs- und Investitionsschutz bietet. Die Roadmap ist bis mindestens 2028 festgelegt! Mehrere Umbenennungen bzw. „Rebrandings“ musste das Geburtstagskind in 30 Jahren über sich ergehen lassen: von AS/400 zur iSeries, von eServer iSeries über System i5 zu Power i und zur Integration in die Power-Plattform im April 2008. Doch wichtiger als alle Namenswechsel war der kontinuierliche technologische Fortschritt der Maschine. Die seit 2014 verkauften Power8-Maschinen und die aktuellen Power9-Modelle sind leistungsstärker denn je und gehören zur Topliga im Servermarkt.

Welche Plattform ist so gut für die Zukunft vorbereitet wie unsere Power? Die beste Technologie mit PCIe Gen4, Capi 2.0, Nvidia GPU, NVMe – um nur einige wenige technische Vorteile zu nennen. Und mit der Virtualisierungsplattform PowerVM ist es sogar möglich, außer IBM i-Anwendungen auch Linux- und AIX-Workloads auf ein und derselben Hardware zu betreiben.

Die zunehmend komplexen Kundenanforderungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data bis hin zu Cloud Diensten werden alle von dieser tollen und einzigartigen Maschine erfüllt. Power i steht damit für Agilität und zukunftsweisende Technologie!

]]>
DV-Dialog Betriebssystem IBM i
news-20365 Mon, 06 Aug 2018 17:30:54 +0200 Siller Portal Integrators GmbH gekauft http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/siller-portal-integrators-gmbh-gekauft-20365/ Die Dresdner Communardo Software GmbH, ein Spezialist für den digitalen Arbeitsplatz auf Basis von Lösungen der Hersteller IBM, Microsoft und Altlassian, hat Anfang August den Sharepoint-Experten Siller Portal Integrators GmbH aus Heilbronn erworben. Im zweiten Quartal 2019 soll die angestrebte Verschmelzung beiden Unternehmen abgeschlossen sein. Communardo wurde im Jahr 2001 gegründet und ist seitdem auf über 140 Mitarbeiter gewachsen. Die Kundenbasis umfasst sowohl Großkonzerne als auch mittelständische Firmen unterschiedlicher Branchen sowie die öffentliche Verwaltung. Communardo ist Microsoft Gold Certified Partner, Atlassian Enterprise und Platinum Solution Partner, IBM Advanced Business Partner sowie Partner von Nintex, Beezy, Staffbase und Unify. Als Spezialist für interne Kommunikationslösungen, Wissensmanagement und Social Collaboration setzt Communardo die digitale Transformation zum vernetzten Unternehmen um und realisiert produktive Applikationen für den digitalen Arbeitsplatz.

Die Siller Portal Integrators GmbH entstand im April 2009 durch die Abspaltung der Online-Aktivitäten der Siller AG – und gilt mit aktuell 22 Mitarbeitern als ausgewiesener Spezialist für Sharepoint, Office 365 und Portallösungen, insbesondere für die Automobilbranche und mittelständische Industrieunternehmen. Nachdem Siller bereits seit 1995 Portallösungen für Kunden erstellte, fiel mit dem Release von Sharepoint 2007 die strategische Entscheidung, das Portfolio von S-PI konsequent auf diese Plattform auszurichten – von der Konzeption und Implementierung über Projektmanagement, Systemintegration und Design bis hin zu (Online-)Schulungen und Hosting/Cloud.

„Mit dem neuen Standort in Heilbronn bauen wir die Kompetenz und Lieferfähigkeit für unsere Kunden in Süddeutschland deutlich aus“, sagte Communardo-Geschäftsführer Dirk Röhrborn. Mit diesem Zusammenschluss verfolge man die Wachstumsstrategie weiter und gewinne mit Heilbronn nicht nur einen wichtigen Standort hinzu, sondern baue auch die Belegschaft auf nunmehr mehr als 140 Festangestellte und Auszubildende aus. Weitere Einstellungen von IT-Beratern, Softwareentwicklern und Projektleitern seien noch in in diesem Jahr für den Hauptsitz Dresden und die Niederlassungen in Köln und Heilbronn sowie in Dornbirn (Österreich) und Tirana (Albanien) geplant.

Bildquelle: Communardo Software GmbH

]]>
Berthold Wesseler DV-Dialog Unified Communication + Collaboration
news-20364 Mon, 06 Aug 2018 16:08:58 +0200 Centurylink erweitert Cloud-Angebot http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/centurylink-erweitert-cloud-angebot-20364/ Der global tätige Telefon- und Internetanbieter Centurylink, in den USA der zweitgrößte Kommunikationsanbieter für Unternehmenskunden, kündigte am 3. August die Bereitstellung sicherer, dedizierter und privater Netzwerkkonnektivität zur IBM Cloud an. Mitte Juli war das Cloud-Angebot bereits um Oracle Fast Connect erweitert worden. Brücken zu den Clouds der Marktführer – Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Plattform – schlägt Centurylink schon länger. Die Verbindung zur IBM Cloud erfolgt über die firmeneigenen Cloud-Connect-Technologien, die eine direkte Konnektivität und gleichzeitig auch Flexibilität bietet. Cloud Connect von Centurylink stellt über 3-stufige MPLS IP/VPN-Netzwerkverbindungen einen direkten und privaten Zugriff auf IBM Cloud Managed Services zur Verfügung, aber auch eine 2-stufige Ethernet-Netzwerkverbindung zwischen den IBM Resiliency Services und den RZ-Umgebungen der Kunden.

Auf globaler Basis können nun über ein privates Netzwerk und mit Hilfe von IBM Cloud Direct Link Verbindungen mit niedriger Latenz zur IBM Cloud aufgebaut werden. Dieser Ansatz bietet laut Chris McReynolds, Vice President für Core Network Services von Centurylink. neben globaler Reichweite und umfangreichen Konnektivitätsoptionen folgende Vorteile:

  • Zeitgewinn: Unternehmen können Cloud-basierte, erfolgskritische Anwendungen schnell und ohne Störungen bereitstellen.
  • Erhöhte Sicherheit: Private Verbindungen tragen dazu bei, Cyberbedrohungen zu minimieren; dazu kommen ergänzende Sicherheitslösungen von Centurylink.
  • Erhöhte Agilität: Cloud-Services können auf Abruf höher oder niedriger skaliert werden, um an den jeweiligen Netzwerk- und Bandbreitenbedarf angepasst zu werden.

Die erweiterte Zusammenarbeit zwischen CenturyLink und IBM basiert auf der bereits bestehenden Unterstützung von Centurylink für die IBM Business Resiliency Services und die IBM Cloud Managed Services. Als einheitliche Plattform ermöglicht Cloud Direct Link es den Unternehmen, die Netzwerkleistung zu verbessern, wenn sie sich mit der IBM Cloud über Service-Provider mit seinem ausgedehnten globalen Netzwerk verbinden.

Frankfurt noch außen vor

Am deutschen Standort Frankfurt wird die neue Lösung aber noch nicht angeboten, allerdings bereits an mehreren Standorten in Europa (Amsterdam und London), Nordamerika und Lateinamerika. Anwendern der IBM Cloud können dort eine Verbindung über Centurylink-basierte Glasfaser- und IP-VPN-Konnektivität herstellen.

„Unsere erweiterte Kooperation mit IBM ermöglicht uns, unseren Kunden noch mehr Optionen für Cloud-Konnektivität zur Verfügung zu stellen", sagte McReynolds. Man verbinde die Cloud-Umgebungen von Unternehmen mit führenden Rechenzentren und globalen Cloud-Anbietern wie IBM über private und sichere Netzwerke. Die Konnektivitätsoptionen seien so konzipiert, dass sie den heutigen Anforderungen einer Hybrid Cloud gerecht werden –inklusive Transparenz und dynamischer Netzwerkkontrollen. Man habe sich zudem dem IBM Cloud Direct Link Service Provider Program angeschlossen.

Privater Zugang zur Oracle Cloud

Außerdem erhalten Unternehmen ab sofort über Centurylinks Glasfasernetz einen dedizierten und privaten Zugang zur Oracle Cloud, die das öffentliche Internet umgeht. Für die Nutzer anspruchsvoller Workloads im Unternehmen bietet sich damit in Nordamerika und Europa über Oracles Fast-Connect-Dienst eine konsistente Erfahrung, sowohl über Wavelength als auch MEF 2.0-zertifizierte Ethernet Services von Netzbetreibern. Dies bedeutet mehr Leistung sowie bessere Kontrolle, Flexibilität und Skalierbarkeit beim Abrufen kritischer Geschäftsdaten und -funktionen.

„In der sich rasch wandelnden IT-Umgebung brauchen unsere Kunden ein Netzwerk, das sich an ihre Cloud-Workloads anpassen kann“, weiß McReynolds. „Unsere Ethernet Services-Konnektivität bietet Netzwerkvisibilität in Echtzeit und dynamische Bandbreite – und gibt Unternehmen die erforderliche Kontrolle und Skalierbarkeit quer durch ihr gesamtes Cloud-Ökosystem."

Bildquelle: Centurylink

]]>
Berthold Wesseler Cloud DV-Dialog
news-20363 Mon, 06 Aug 2018 15:44:21 +0200 Digitalisierung im Getränkehandel http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/digitalisierung-im-getraenkehandel-20363/ Eine Informationsdrehscheibe für die Getränkebranche schaffen will die Verbundgruppe Team Beverage AG. Mittel zum Zweck ist Bereitstellung von Services rund um die Business-Intelligence-Lösungen der SAP – mit die Ziel visueller Analysen im Self-Service. Team Beverage, seit dem vergangenen Jahr eine Tochter von Transgourmet Deutschland und damit der Coop (Schweiz), versteht sich Dienstleistungs-Plattform für die deutsche, mittelständisch geprägte Getränkebranche. Die Geschäftsfelder umfassen neben Distribution, Einkauf und Vermarktung für den Getränke-Groß- und Einzelhandel und die Gastronomie auch die Vernetzung mit den Getränkeherstellern. Die Partner der Handelsplattform profitieren durch die Bündelung von Ressourcen, Know-how und nicht zuletzt durch das Einkaufsvolumen und einen Multichannel-Vertrieb.

Mit der Analyseplattform SAP Analytics Cloud und der SAP-Lösung Digital Boardroom will Uwe Albershardt, Vorstand bei Team Beverage, jetzt ein externes Reporting für Getränkegroßhandel und Getränkehersteller errichten und dies mit eigenen, internen Berichtswesen koppeln.

Entstehen soll eine Informationsdrehscheibe als Single-Point-of-Truth, mit der die mittelständischen Partner in der Verbundgruppe neue Einblicke über Absatzzahlen und das aktuelle Marktgeschehen in verdichteter Form bis hin zum einzelnen Point-of-Sales erlangen. Die Absatzdaten werden dazu in einem SAP Business Warehouse harmonisiert und über SAP Analytics Cloud sowie SAP Digital Boardroom visualisiert und den beteiligten Partnern als Cloud-Service zur Verfügung gestellt.

Für die Aufbereitung und Bereitstellung der Marktdaten zur Nutzung im eigenen Haus sowie bei den Geschäftspartnern suchte Team Beverage eine skalierbare Cloud-Plattform, die über eine Echtzeit-Anbindung an SAP BW verfügt und externe Datenquellen integriert. Darüber hinaus sollte eine Visualisierungsumgebung entstehen, die Schlüsselanwender aus den Fachbereichen im Rahmen von Self-Service-Analytik nutzen können. Die Lösung sollte von kurzfristigen Innovationszyklen einer Cloud-Lösung profitieren, ohne dabei technologisch von bestimmten Hardware-, Datenbanken- oder Softwarevoraussetzungen abhängig zu sein.

Infohub für die Getränkebranche

Kern des Projekts ist der fachliche und technische Aufbau eines cloud-basierten Infohub für die Getränkebranche. Team Beverage stellt diese Informationsplattform als Dienstleistung zur Verfügung und fungiert als „Information Broker“.

Die Partner der Plattform abonnieren Analysen und Dashboards in einem Mietmodell und können so ihre eigenen Investitionen selbst skalieren. So entsteht disruptiv ein vollständig neues, digitales Geschäftsmodell, bei dem der Plattformbetreiber über Lizenz und Beratung zusätzliche Wertschöpfung generiert. Der potenzielle Markt reicht von Getränkeherstellern über den Getränkegroß- sowie -einzelhandel bis hin zu Gastronomiebetrieben und Convenience-Partnern wie z. B. Tankstellenbetreibern.

Die Kombination aus den SAP-Lösungen Business Warehouse, Analytics Cloud und Digital Boardroom macht die Anbindung und Integration sehr heterogener Datenquellen sowie das Reporting deutlich flexibler und leistungsfähiger, betont Gerhard Baier, der beim SAP-Partner Itelligence für dieses Projekt verantwortlich zeichnet. Mit den neuen, cloud-basierten Business-Intelligence-Lösungen sei die technische Basis zum Aufbau eines neuen Geschäftsmodells vorhanden. Baier weiter: „Die mit dem Serviceangebot von Team Beverage neu geschaffene Transparenz und die Möglichkeiten zum Benchmark im Getränkefachhandel werden einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung der mittelständisch geprägten, feingegliederten Getränkebranche leisten.“

Reporting und Analyse mit Planung und Prognosen gebündelt

Bislang haben viele Akteure im Markt mit Insellösungen gearbeitet, die einer eigenen Logik und Interpretation folgten. So kamen mehr oder weniger integrierte Lösungen mit Benutzeroberflächen zum Einsatz, für die häufig tiefes (IT-)Expertenwissen erforderlich war.

Den Partnern in der Verbundgruppe fehlten daher ein Echtzeit-Überblick sowie Analysemöglichkeiten zur Effizienzsteigerung beispielsweise in Vertrieb und in der Betreuung der Kunden in Einzelhandel und Gastronomie. SAP Cloud Analytics vereint nun laut Baier Reporting, Analyse, Simulation und Prognosen in einem Produkt. Mit Hilfe des Digital Boardrooms können Unternehmen darüber hinaus intuitiv nutzbare Analyse-Anwendungen erstellen, die ihren individuellen Bedarf abdecken.

Das Analytik-Projekt bei Team Beverage startet mit Absatz- und Marktanalysen für den Getränkefachhandel in der Verbundgruppe sowie für die Getränkehersteller. Durch die ganzheitliche Marktsicht ist laut Baier die komplette Prozesskette abgebildet – von der Warenbestellung beim Hersteller bis hin zur Auslieferung an den B2B-Partner.

In weiteren Entwicklungsphasen sollen den beteiligten Partner in der Getränkebranche weitere Informationen zur Verfügung gestellt werden, wie beispielsweise detaillierte Kassenabverkaufsdaten sowie Prognosedaten, um die Gestaltung der Warensortimente und die Logistikprozesse zu optimieren.

Planungsfeatures steigern die Profitabilität

Ebenso sind weitere Service-Angebote der Team Beverage vorgesehen, die den Partnern eigene Planungs- und Vorhersagemöglichkeiten zur Profitabilitätsoptimierung bietet. Die auf der Analytics Cloud basierende Informationsdrehscheibe über das Marktgeschehen in der Getränkebranche soll durch Integration in eine „Customer Journey“ Teil eines 360°-Services rund um das Business der Partner der Team Beverage werden, beispielsweise mit einer Integration in das Gastronomieportal Gastivo für die Gastronomie.

Die Team Beverage AG ist mit ihrem Netzwerk von über 40.000 Distributionspunkten (Convenience 11.000, Gastronomie 30.000, Getränke Einzelhandel 2.000, Großhandel 50), einem mandatierten Systemumsatz von rund 1,3 Mrd. Euro sowie einem vermittelten Mehrweg-Getränkevolumen von mehr als 11 Mio. Hektolitern eine marktführende Distributions-, Einkaufs-, Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform der Getränkebranche in Deutschland.

Unter dem Dach der Team Beverage AG hat sich der mittelständisch geprägte Getränkefachgroßhändler als Verbundgruppe organisiert. Die Stärken liegen im Datenmanagement – verarbeitet werden mehr als 100 Mrd. Datensätze jährlich – und in der flächendeckenden Feindistribution, über welche die Industrie alle attraktiven Geschäftsfelder außerhalb des LEH erreicht.

Bildquelle: Team Beverage AG

]]>
DV-Dialog Business Intelligence / Big Data
news-20319 Mon, 30 Jul 2018 18:35:19 +0200 Fraport startet durch im HR-Management http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/fraport-startet-durch-im-hr-management-20319/ Der Flughafenbetreiber Fraport hat sich im HR-Management für den Einsatz der Success-Factors-Lösungen von SAP entschieden. Ziel ist es, hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Als globaler Konzern möchte Fraport so die Erwartungen seiner digital-affinen, vielfältigen und sich wandelnden Belegschaft besser erfüllen. Über Cloud-Lösungen will Fraport die Abläufe im Personalwesen standardisieren und straffen, die Mitarbeiterzufriedenheit steigern und die Belegschaft motivieren. Dr. Roland Krieg, Senior Executive Vice President bei Fraport, will ein „erstklassiges Talentmanagement und optimale Mitarbeiterentwicklung bieten – abgestimmt auf die speziellen Anforderungen jedes Aufgabenbereichs und jeder Karrierestufe.“ Außerdem sollen die Mitarbeiter in Frankfurt den Zugriff auf alle Ressourcen und Tools erhalten, „die sie für eine erfolgreiche Arbeit benötigen“.

Der langjähriger AS/400-Anwender Fraport ist an 30 Flughäfen und Standorten auf vier Kontinenten aktiv. Dazu zählt auch der Frankfurter Flughafen, der mit annähernd 81.000 Beschäftigten in etwa 450 Unternehmen die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland ist. Mit dem Ziel, einheitliche und dennoch personalisierte HR-Services bereitzustellen, die die Mitarbeiter einfach und intuitiv nutzen können, hat sich Fraport für die HCM-Suite Success Factors entschieden. Außerdem sollen Personalabteilung und Management Einblicke in die Belegschaft erhalten, um für die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Mitarbeiter sorgen zu können.

„Zukunftsorientierte Unternehmen wie Fraport wissen, dass sie als Branchenführer in einem hart umkämpften Markt nicht nur Kunden begeistern, sondern auch den Mitarbeitern beste Qualität bieten müssen“, sagte Greg Tomb, Präsident des Geschäftsbereiches Success Factors bei SAP. Fraport habe erkannt, „wie wichtig neben einem hervorragenden Kundenerlebnis auch ein attraktives Nutzererlebnis für die Mitarbeiter ist“.

Bildquelle: Fraport AG

]]>
DV-Dialog HR Personal
news-20318 Mon, 30 Jul 2018 18:26:02 +0200 Social-Media als Karrierebremse? http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/social-media-als-karrierebremse-20318/ 63 Prozent der Unternehmen recherchieren bei Bewerbungen über Social-Media-Profile, ergab eines Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom. Demnach hat bereits eder vierte Personaler deswegen Bewerber ausgeschlossen. Bewerber müssen nicht nur mit guten Noten und lückenlosem Lebenslauf glänzen, sondern sollten auch auf ihre Social-Media-Profile achten. Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in Sozialen Netzwerken über Stelleninteressenten. Im Fokus stehen dabei vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing oder LinkedIn (53 Prozent), gefolgt von eher privat ausgerichteten Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram (30 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Verbandes Bitkom unter Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern.

„Die Zeiten, in denen Social-Media-Auftritte eine klassische Bewerbung lediglich ergänzen, gehen zu Ende“, sagt Bitkom-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Immer mehr Unternehmen suchen schwerpunktmäßig über soziale Netzwerke neue Mitarbeiter und begnügen sich mit den dort hinterlegten Informationen für den Start eines Bewerbungsverfahrens. Wer sich in Sozialen Netzwerken gut präsentieren kann, hat definitiv Vorteile bei der Jobsuche.“ Im Zeitverlauf zeigt sich, dass Personaler Social Media eine wachsende Bedeutung beimessen: 2015 informierten sich nur 46 Prozent in Sozialen Netzwerken über Bewerber, 2013 waren es erst 23 Prozent.

Berufliche Profile besonders interessant

Bei der Online-Recherche haben für die Personaler berufliche Themen Priorität vor privaten. Acht von zehn (81 Prozent) achten besonders auf fachliche Qualifikationen, zwei Drittel (67 Prozent) auf Äußerungen zu Fachthemen und gut die Hälfte (53 Prozent) auf Äußerungen zum Unternehmen oder Wettbewerbern. Jeder dritte (34 Prozent) achtet besonders auf Hobbys und private Aktivitäten, jeder sechste (16 Prozent) auf politische Ansichten.

„Die Social-Media-Selbstdarstellung kann aber durchaus auch zur Karrierebremse werden“, meint Rohleder. Jeder vierte Personalverantwortliche (24 Prozent), der sich Profile von Bewerbern in Sozialen Netzwerken anschaut, hat schon Bewerber wegen einzelner Einträge nicht eingestellt beziehungsweise nicht in die engere Auswahl genommen.

Grundsätzlich dürfen Arbeitgeber allgemein zugängliche Daten einholen, sofern keine Persönlichkeitsrechte der Betroffenen entgegenstehen. Das gilt etwa für über Suchmaschinen frei verfügbare Inhalte und Informationen, die in Sozialen Netzwerken ohne Anmeldung frei abrufbar sind.

Bildquelle: Tony Hegewald / pixelio.de

]]>
DV-Dialog HR Personal Startseite it-zoom
news-20317 Mon, 30 Jul 2018 16:44:21 +0200 Automation im Versand http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/automation-im-versand-20317/ Mehr als 150 Patente in der Düngetechnik und im Winterdienst: Der Landmaschinenhersteller Rauch fertigt jährlich 16.000 Maschinen, der Exportanteil liegt bei 65 Prozent. Beim Versand setzt das weltweit agierende Unternehmen auf die Beo GmbH, die ein Softwarepaket für die gesamte Sendungs- und Exportabwicklung zusammengestellt hat. Die Rauch Landmaschinenfabrik GmbH ist ein in der vierten Generation geführtes Familienunternehmen, das sich seit der Gründung 1921 auf die Entwicklung und Produktion von Dünge-, Kommunal- sowie Sätechnik spezialisiert hat. Mittlerweile beschäftigt der Maschinenhersteller am Verwaltungssitz in Sinzheim und am Produktionsstandort im Baden-Airpark insgesamt 370 Mitarbeiter.

Herausforderung im Versandprozess

Von Baden-Württemberg aus verschickt Rauch seine Produkte an Landwirte, Lohnunternehmer sowie Kommunen und Städte in der ganzen Welt. Das erfordert transparente Versandprozesse und eine rechtssichere Zollabwicklung.

Während der Hochsaison zwischen November und April organisiert Rauch fünf bis zehn Ausfuhren pro Woche. Das Ersatzteilgeschäft eingerechnet, müssen dazu jeden Tag etwa 200 Artikel für den Versand vorbereitet werden.

Bisher hat das Unternehmen dabei mit einer selbst programmierten Software gearbeitet. Diese deckte jedoch nicht alle erforderlichen Funktionen ab und erfüllte die Anforderungen von Rauch nur noch unzureichend.

So wurden Präferenzen nur sehr unregelmäßig erteilt und einzelne Arbeitsschritte, wie die Erstellung von Stücklisten oder Lieferantenerklärungen, verursachten einen hohen Zeitaufwand. Die Sanktionsprüfung wurde komplett manuell abgewickelt. Dazu glichen Mitarbeiter die Geschäftskontakte mit den im Internet verfügbaren Sanktionslisten ab. Um künftig von Rechtssicherheit und beschleunigten Prozessen bei der Versand- und Exportabwicklung zu profitieren, suchte das Unternehmen nach einer ganzheitlichen Lösung.

Wichtigste Anforderungen an die Software: die Automatisierung des gesamten Versandprozesses und eine zuverlässige Kalkulation von Präferenzen. „Wir möchten unseren Kunden stets die besten Konditionen bieten. Die Inanspruchnahme von Präferenzzöllen ist dafür eine notwendige Voraussetzung“, sagt Geschäftsführer Martin Rauch.

Zur Automatisierung der Prozesse führte Rauch vier Beo-Softwareprodukte ein, die sich ergänzen und miteinander vernetzt sind. Die Sanktionsprüfung und die Präferenz hat Rauch auf eigenen Servern installiert. Für Beo-Atlas-Ausfuhr und das Kunden-Information-Zoll Beo-KIZ wählte der Landmaschinenhersteller eine SaaS-Version.

Die Lösungen sind an beiden Unternehmensstandorten über das Intranet zugänglich und beziehen die erforderlichen Daten vollautomatisch aus demERP-System Proalpha.

Jedes Einzelteil unter der Lupe

Eine Rauch-Maschine besteht aus zahlreichen Einzelteilen. Neben einer hohen Produktvarianz hat das Unternehmen außerdem viele Zubehörartikel im Portfolio. Das macht die Präferenzkalkulation zu einer Herausforderung: Um eine Präferenzbehandlung in Anspruch zu nehmen, muss Rauch für jeden einzelnen Maschinenbestandteil die Ursprungseigenschaft ermitteln. Der Ursprung eines Artikels geht unter anderem aus der Lieferantenerklärung hervor. Diese Dokumente werden ab sofort in der BEO-Präferenz gepflegt und verwaltet.

Die eigentliche Präferenzkalkulation erfolgt auftragsbezogen. Dazu wird jeder Auftragseingang vom ERP-System an die Beo-Software weitergeleitet. Diese berechnet anhand der Lieferantenerklärungen den präferenzberechtigten Warenanteil aller Produktkomponenten.

Liegt der Anteil der EU-Erzeugnisse über einem bestimmten Prozentsatz, kann das Unternehmen die Produkte vergünstigt oder zollfrei in Länder einführen, mit denen ein entsprechendes Abkommen besteht. Die IT-gestützte Präferenzkalkulation bedeutet damit nicht nur eine große Zeitersparnis, sondern sie ermöglicht auch Wettbewerbsvorteile am Markt, denn Rauch kann die Ersparnis beim Zoll durch günstigere Preise an die Kunden weitergeben.

Rechtssicher und schnell ausführen

Ausfuhranmeldungen wickelte Rauch vor der Softwareintegration über die Zollseite IAA-Plus ab. Jetzt werden diese mit einer Schnittstellenanbindung an das ERP-System mit Beo-Atlas-Ausfuhr an das zuständige Zollamt übermittelt. Abgeschlossene Ausfuhrverfahren lassen sich so einfach dokumentieren und auswerten.

Darüber hinaus prüft Rauch einmal pro Woche seine in- und ausländischen Geschäftskontakte mit der Beo-Sanktionsprüfung. Das System gleicht automatisch Unternehmens- und Personennamen sowie die zugehörigen Adressen mit den Sanktionslisten ab. Auch ganze Adresslisten können automatisiert geprüft werden. In den jeweiligen Abteilungen wird lediglich manuell nachkontrolliert, ob ein Treffer tatsächlich seine Richtigkeit hat. Auf diese Weise stellt Rauch sicher, dass ein Kunde auch wirklich beliefert werden darf.

Lückenlose Archivierung

Abgerundet wird die Gesamtlösung im Versand durch das Dokumentationssystem KIZ. Die Cloudlösung dient unter anderem der korrekten Einreihung von Waren in den Zolltarif. Dazu lädt Rauch seinen Artikelstamm mit Artikelnummer und -bezeichnung im System hoch. Mit diesen Daten kann eine detaillierte Einreihung vorgenommen und automatisch dokumentiert werden.

Zur Einreihung von Waren muss neben der Beschaffenheit eines Artikels auch der Verwendungszweck bekannt sein. In Beo-KIZ kann Rauch die Dual-Use-Prüfung der Produkte dokumentieren. Dual-Use-Güter sind Waren, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind, wie beispielsweise bestimmte Chemikalien. Deren Ausfuhr bedarf einer besonderen Genehmigung durch den Zoll.

Durch die Archivierungsfunktion von KIZ erhält Rauch außerdem eine lückenlose Aufstellung der Zollaktivitäten. Dies steigert die Transparenz und zahlt sich auch im Falle einer Zollprüfung aus. „Dank der nahtlosen Dokumentation kann zum Beispiel immer nachvollzogen werden, wie man zu einer bestimmten Warennummer gekommen ist“, sagt Martin Rauch.

Beschleunigte Prozesse

Die Automatisierung seiner Versand- und Exportprozesse ermöglicht Rauch eine rechtssichere Abwicklung und eine immense Zeitersparnis. Wichtige Arbeitsschritte, wie das Anfordern der Lieferantenerklärungen oder die Zollanmeldung, erfolgen heute auf Knopfdruck. Den größten Vorteil sieht der Maschinenhersteller in der Präferenzkalkulation.

„Durch die Software erhalten wir viel häufiger Präferenzen und profitieren damit ebenso von Vergünstigungen beim Zoll“, sagt Firnenchef Martin Rauch. Mit der Digitalisierung gehe man außerdem einen großen Schritt in Richtung des papierlosen Büros. Früher wurden alle Dokumente und Belege ausgedruckt und in Ordnern abgeheftet. Dies ist dank der elektronischen Archivierung in der Software heute nicht mehr nötig – das spart Platz und schont die Umwelt.

Bildquelle: Rauch Landmaschinenfabrik GmbH

]]>
DV-Dialog Logistik