Schluchseewerk: 600 Projekte mit BI managen

Abschied von Excel

Die Schluchseewerk AG, die fünf Pumpspeicherkraftwerke betreibt, setzt zur Steuerung ihrer Investitions- und Instandhaltungsprojekte inklusive Investitionsplanung, Maßnahmen-Controlling und Reporting auf eine neue Business-Intelligence-Lösung und verabschiedet sich damit von Excel.

Schluchseewerk AG

Die Schluchseewerk AG betreibt im Schwarzwald fünf Pumpspeicherkraftwerke.

Der Software-Anbieter für Business Intelligence (BI) und Corporate Performance Management (CPM) konnte sich in einem Ausschreibungsprozess gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Ausschlaggebend dafür waren neben der performanten Software ein zweitägiger Workshop am Ende des Auswahlverfahrens, die währenddessen präsentierten Datenmodelle und die Professionalität und Expertise des Teams. Mit der neuen Software abgelöst wird eine auf Access basierende Eigenentwicklung sowie unzählige Excel-Sheets, deren Handhabung sich bei der vorliegenden Menge an Daten als nicht mehr zuverlässig und machbar erwiesen hatte.

Michael Götz, beim Schluchseewerk für das Controlling zuständig: „Alles, was mit der Instandhaltung von Investitionsprojekten zu tun hat, wurde bei uns bisher mit dem Access-Programm und einer Vielzahl an Excel-Sheets erledigt, das konnte so nicht mehr weitergehen. Wir bearbeiten derzeit rund 600 Projekte mit unterschiedlichen Laufzeiten gleichzeitig, die wir alle permanent monitoren müssen. Mit dem neuen Tool werden wir jeweils den gesamten Projektlebenszyklus – von der Projektidee über die erste Planung, über Umsetzung, Soll-/Ist-Abgleiche bis zum Projektabschluss – abbilden, und dies alles inklusive entsprechendem Reporting. Auch das übergeordnete Management dieser 600 Projekte werden wir damit erledigen können, das wird eine große Entlastung für uns darstellen“.

Qualitätsgewinn steht im Vordergrund

Projektstart und Kick-Off-Meeting haben im Juni stattgefunden, derzeit werden Modelle und Arbeitsblätter gestaltet, im Herbst sollen erste Tests erfolgen. Die später knapp 100 Nutzer und zwei Power-User avisieren die Arbeit mit der neuen Software, die bislang vorgestellten Prototypen wurden von den Anwendern gut angenommen. Das Going Live ist für Januar vorgesehen, ab diesem Zeitpunkt werden auch alle Daten für das neue Geschäftsjahr systemseitig erfasst. Was ihm an diesem Projekt gefalle? „Das sind drei Dinge“, so Götz: „Erstens die Flexibilität der Software, zweitens die produktive Zusammenarbeit mit dem Anbieterteam auf Augenhöhe und drittens der Qualitätsgewinn durch die Arbeit mit dem neuen Tool“.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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