Aufgefrischte Unternehmenskultur durch Agile42

Agile Führung

Modernes Arbeiten in Unternehmen klappt nur, wenn das Management umdenkt.

Tafel, Bildquelle: iStockphoto.com/IvelinRadkov

Das Wort „Fachkräftemangel“ ist sperrig – das damit beschriebene Problem aber umso akuter. Und wenn es einem Unternehmen dann gelungen ist, die begehrten Mitarbeiter zu finden, wird es beinahe noch schwieriger. Denn jetzt gilt es, die Fachleute zu halten. Geld allein macht jedoch nicht glücklich. Insbesondere dann nicht, wenn es um Mitarbeiter geht, die mit ihren Köpfen arbeiten. Attraktiv machen sich Unternehmen, indem sie ihre Angestellten eigenverantwortlich arbeiten lassen. Diese Verantwortung muss durch das Management gefördert werden – was bedeutet, dass die Unternehmensführung ihre eigene Art zu arbeiten zuerst verändert: Weg vom Manager hin zum agilen Führungsstil – neudeutsch Agile Leadership.

Ein probater Weg, um Selbstverantwortung und geschäftliche Ziele zu kombinieren, ist das Einführen von agilem Denken und Handeln. Diese Arbeitsweise lässt sich nicht nur für Hard- und Software-Entwicklungsprojekte anwenden, sondern auch zum Führen eines Unternehmens. „Damit ,Agile‘ in Unternehmen auch nachhaltig funktioniert, müssen insbesondere die Strukturen der Organisation und die Managementprozesse analysiert werden“, sagt Marion Eickmann, Geschäftsführerin von Agile42. Im Kern des agilen Managements stehen vier Aussagen: Menschen und Interaktionen gehen vor Prozesse und Werkzeuge, funktionierende Software geht vor umfassende Dokumentation, ­Zusammenarbeit mit dem Kunden geht vor Vertragsverhandlung und auf Veränderungen eingehen geht vor blindem Verfolgen eines Plans.

„Agile“ wurde in der Vergangenheit fälschlicherweise oft als chaotisches Vorgehen beschrieben, das keine Dokumentationen und keine Planung braucht. Vielmehr stellen agile Methoden die zielführende Kommunikation mit dem Kunden und zwischen den Mitarbeitern sicher, machen die Zeitplanung sicher und erlauben eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse.

Dabei geht es nicht darum, den perfekten Arbeitsplatz zu schaffen. Effektivere Abläufe sind das Ziel. Dass dies in der Praxis funktioniert, hat Agile42 beim Mobilfunkausrüster Ericsson Mobile Core gezeigt: Das Unternehmen erkannte, dass die Produktentwicklungsprozesse nicht mehr ans Ziel führen,  verspätete Markteinführungen waren die Folge. Mittels eines Train-the-Trainer-Konzepts wurden mehr als 4.000 Mitarbeiter mit den agilen Konzepten vertraut gemacht. Ergebnis: eine aufgefrischte Unternehmenskultur, erfolgreiche Projekte und zufriedene, motivierte Mitarbeiter.

 

Problemlösung mit agilen Methoden

Mitarbeiter ans Unternehmen binden
Mitarbeiter, die hauptsächlich mit dem Kopf arbeiten, lassen sich nicht allein durch Geld motivieren. Sie wünschen mehr Eigen- und Mitverantwortung, wollen klare Ziele und verstehen, für was sie arbeiten. Agile Methoden erlauben diese Eigenverantwortung in Kombination mit den geschäftlichen Notwendigkeiten.

Schneller werden, flexibler reagieren
Agile Methoden optimieren das Risikomanagement. Durch sie wird schneller klar, welche Änderungen für das Unternehmen wichtig sind. Neue, an Marktanforderungen angepasste Produkte werden schneller marktreif.

Die Unternehmenskultur verändern
Agiles Arbeiten erlaubt es, neue Dinge oder Prozessänderungen ins Unternehmen einzubringen. Außerdem ändert sich die Kultur: weg vom reinen Abarbeiten von Vorgaben hin zum gemeinsamen Finden von Lösungen.

Kommunikation optimieren
Silos und Konkurrenzdenken werden abgelöst durch die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern. Dies gilt auch für die Kommunikation mit Kunden.

 

Bildquelle: iStockphoto.com/IvelinRadkov

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