In sechs Monaten eingeführt

Alle Daten mit einheitlichem Service-Management im Griff

Im vergangenen Jahr unterbrach KWS Saat SE ein 2012 gestartetes Projekt zur ­Vereinheitlichung des Service-Managements in seinen größten internationalen ­Tochterunternehmen. Die ursprünglich ausgewählte Lösung erfüllte die Anforderungen des Unternehmens nicht. In nur sechs Monaten wurde ein anderes einheitliches ­System an allen Standorten eingeführt.

KWS Saat SE ist seit ­etwa 160 Jahren unabhängig tätig.

Das Pflanzenzüchtungsunternehmen ist seit ­etwa 160 Jahren unabhängig tätig.

2012 wollte KWS Saat SE sein Service-Management in seinen größten internationalen Tochterunternehmen mithilfe von zwei Anbietern vereinheitlichen. Die neue IT-Leitung beim Anwenderunternehmen realisierte dann vor zwei Jahren, dass die ursprünglich ausgewählte Lösung den vorhandenen Anforderungen nicht gerecht wird. Ihre Leistung war unzureichend, die Prozessabbildung und Integration neuer Funktionen gestaltete sich aufwendig. Die neuen, internationalen Tochtergesellschaften und Partner des Unternehmens konnten das System nicht nutzen. Zudem empfanden selbst IT-Experten die Nutzeroberflächen des Systems als äußerst komplex.

Anfang 2017 entschied sich KWS Saat SE daher, das laufende Projekt zu unterbrechen und die eingesetzten Produkte neu zu bewerten. Projektleiter Roland Hampel erklärt: „Es hat sich gezeigt, dass uns die ursprünglich ausgewählten Produkte nicht das leistungsstarke, flexible und globale Service-Management liefern würden, das wir benötigten. Deshalb führten wir offene Gespräche darüber, mit welchen Technologien wir unsere Ziele erreichen konnten. Da wir in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit Matrix42 Empirum gearbeitet hatten, wurde uns schnell klar, dass wir mit Service-Desk von wertvollen Synergien profitieren konnten. Und als wir die Vorteile der anderen Lösungen sahen, fiel uns die Entscheidung leicht.“

Umgesetzt wurde das Projekt mit Matrix42 Service Management, betreut durch den Partner Mod IT Services GmbH. Oberste Priorität war die Einrichtung eines globalen Service-Desk-Systems. Damit sollte sichergestellt werden, dass alle internationalen Partner des Kunden auf das gleiche System zugreifen können. Sobald die Entscheidung für diese Lösung gefallen war, begann der Planungsprozess. Innerhalb von sechs Monaten implementierte man eine komplette Lösung für KWS Saat SE, einschließlich der Integration aller notwendigen Schnittstellen und Anwendungen sowie der Schulung von über 4.500 Nutzern und 25 Providern. Roland Hampel: „Wir verfolgten eine dynamische Implementierungsstrategie in jedem unserer vier regionalen Service-Zentren. Der Reihe nach wurden Infrastruktur, Stammdaten, Service-Definition und -Mapping sowie Startvorbereitungen umgesetzt. Der gesamte Implementierungsprozess dauerte jedes Mal nur vier Wochen.“

Einheitliche Daten

„Jetzt haben wir unsere eigenen Daten im Griff“, so Hampel. „Dank der Standardisierung und Automatisierung von Prozessen profitieren wir von der nötigen Transparenz zur Überwachung aller Vorgänge und der entsprechenden Berichterstellung. So können wir Verbesserungsmöglichkeiten problemlos identifizieren. Gleichzeitig vereinfacht die Lösung die Nutzung und den Zugriff für alle – nicht nur für IT-Leute. Mithilfe einer Microsoft-API implementieren wir zudem eine KI-basierte Ticket-Übersetzungslösung, mit der Nutzer in ihrer eigenen Sprache Service-Requests übermitteln können und Antworten erhalten, während zentrale Administratoren auf Englisch arbeiten. Diese Funktionen steigern die Produktivität von Nutzern ebenso wie die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit durch die Nutzung des gleichen Systems weltweit.“

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 07-08/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

2018 fügt KWS neue Funktionen hinzu und implementiert weitere Lösungen desselben Anbieters, um von seinen Investitionen zu profitieren. Damit sollen die Integrations- und Analysefunktionen für Daten weiter verbessert werden, um die Entscheidungsfindung im Unternehmen zu optimieren. „Wir haben Jahre damit verbracht, ein alternatives Service-Management-System international zu implementieren, das unsere Erwartungen letztendlich nicht erfüllen konnte. Mit der neuen Lösung haben wir ein einheitliches System an allen Standorten eingeführt. Ich bin beeindruckt von der Nutzerfreundlichkeit und Flexibilität der Lösung. Wir freuen uns auch auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Partnern und planen, die Lösungen auch für unsere anderen Unternehmensprozesse zu nutzen“, sagt Hampel.

KWS Saat SE ...

... ist ein globales Unternehmen mit Kernmärkten in Deutschland, Europa, Nord- und Südamerika, dem Nahen Osten und China. 2016/17 verzeichnete KWS einen Nettoumsatz von 1.080 Mio. Euro und zählt damit zu den weltweit führenden Saatgutherstellern. Das Pflanzenzüchtungsunternehmen ist seit etwa 160 Jahren unabhängig tätig. Zu seinen Hauptzielen zählt die Bereitstellung ­effizienter, ertragreicher Sorten und Lösungen für Bauern in der konventio­nellen und ökologischen Landwirtschaft auf Basis der klimatischen und geologischen Bedingungen
vor Ort.


Bildquelle: KWS Saat SE

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok