Einfacher Start ins Internet der Dinge

Alle Verbindungen im Blick

Welche Konnektivitätslösung passt zu welchem IoT-Einsatz? „All-in-one“-Pakete können Entwicklern und Anbietern die Wahl erleichtern.

Alle Verbindungen im Blick

Einfacher Start ins Internet der Dinge: „All-inclusive“-Tarife bieten für jedes IoT-Projekt die richtige Vernetzungslösung.

Sie können Leben retten – in Wohnhäusern, Krankenhäusern, großen Geschäfts- und Bürogebäuden oder Lagerhallen: vernetzte Rauchmelder. Neben dem akustischen Signal senden die mit dem Internet of Things (IoT) verbundenen Geräte ein Alarmsignal auf das Smartphone oder direkt an die Feuerwehr. Bei Fehlalarm lassen sich die Melder über eine App ausschalten. Außerdem übermitteln sie Wartungsprotokolle und lassen sich per Funk aktualisieren. 

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Sensordatenbasierte Überwachung von Gebäuden, zentrale Steuerung von Prozessen, Fernüberwachung und -wartung von Geräten, Maschinen und Anlagen, Rückverfolgung von Waren und Gütern: Alleine in Deutschland nutzen bereits 84 Prozent der Betriebe laut der Studie „Das Internet der Dinge im deutschen Mittelstand 2019“ mindestens eine IoT-Anwendung. Zu den Anwendungsbereichen zählen Logistik, Gebäudemanagement und Predictive Maintenance. Unterschätzter Erfolgsfaktor für eine wirksame IoT-Anbindung: die Konnektivität. Aber welche Netzwerktechnologie deckt die jeweiligen Anforderungen am besten ab? Die Antwort hängt von der Anwendung, den Sicherheitsanforderungen, der Übertragungsgeschwindigkeit und den Standorten der vernetzten Komponenten ab.

Von Bluetooth bis NB-IoT

Entwickler und Anbieter smarter Produkte haben die Wahl. Die Angebotspalette reicht von Bluetooth über WLAN und LTE bis zu Narrowband-IoT (NB-IoT). NB-IoT ermöglicht zwar nur die Übertragung kleiner Datenpakete, punktet dafür aber mit hoher Reichweite, tiefer Gebäudedurchdringung, geringem Stromverbrauch und hoher Netzabdeckung. Mit dem künftigen 5G-Mobilfunk werden die für IoT bestimmten „Machine-Type Communication“-Netzwerke wie NB-IoT zunehmend verfügbar. Dazu zählt auch die neueste Vernetzungsvariante für IoT-Lösungen, LTE-M (Long Term Evolution for Machines). Sie ist wie NB-IoT speziell für IoT-Lösungen entwickelt und wird die Lücke zwischen NB-IoT und LTE-Technik füllen. Damit eignet sie sich besonders für mobile IoT-Anwendungen wie Smart-City-Dienste, Güternachverfolgung (Tracking), Wearables oder E-Health-Lösungen. Im Vergleich zu NB-IoT bietet LTE-M höhere Datenraten bis zu 1 Mbit/s und geringere Latenzzeiten. Die Technologie basiert ebenfalls auf dem LTE-Standard und wird wie NB-IoT Bestandteil des künftigen Mobilfunks 5G sein. Wer ganz sicher sein will, dass Konnektivität und IoT-Anwendung zueinander passen, kann auf „All-in-one“-Lösungen wie z.B. Business Smart Connect von der Telekom zurückgreifen. Das Angebot umfasst vorkonfigurierte SIM-Karten, die sich einfach in die zu vernetzenden Geräte einbauen lassen. Über ein Webportal sind so alle Verbindungen, Vertragsdaten und Volumina immer im Blick.

Bildquelle: Telekom

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