Cloud & Heat kooperiert mit Apple-Zulieferer Foxconn

Allianz für grüne Rechenpower

Das Dresdener Start-up Cloud & Heat Technologies, spezialisiert auf energieeffiziente Rechenzentrumslösungen, hat eine strategische Partnerschaft mit TradeDX, der tschechischen Tochter der Foxconn Technology Group geschlossen.

RZ-Container von Cloud & Heat

Die RZ-Container werden flexibel mit verschiedenen Technologien ausgestattet, beispielsweise mit Luft- oder Wasserkühlung.

Im Rahmen der Partnerschaft sollen in der Tschechischen Republik jährlich bis zu 240 Datencenter-Container von Cloud & Heat gefertigt werden. Die weltweite Nachfrage nach den 20-Fuß-Containern ist nach ersten Bestellungen aus Norwegen und Japan sowie einem Großauftrag eines deutschen Energiekonzerns sprunghaft angestiegen. Die mobilen Rechenzentren sollen den flexiblen Einsatz von grafischer Rechenpower mit bis zu 1.440 GPUs und gleichzeitiger Warmwasserproduktion an beliebigen Orten ermöglichen. Dabei sparen sie im Vergleich zu ähnlich leistungsstarken Rechenzentren laut Hersteller bis zu 1.337 Tonnen CO2 im Jahr ein. Das entspreche einer Ausgleichsfläche von 18,7 Fußballfeldern Wald.

„Die Kooperation ist ein Meilenstein in unserer Entwicklung vom Start-up zu einem weltweit operierenden Unternehmen. Als Hauslieferant von Intel, Apple-Partner und Konsolenhersteller für Sony oder Nintendo vereint Foxconn das Know-how aus Mainboard- und Kühlkörperherstellung mit enormen Produktionskapazitäten. Diese benötigen wir, um eine Serienproduktion von unseren mobilen Rechenzentrums-Containern zu gewährleisten“, erklärt Nicolas Röhrs, CEO der Cloud & Heat Technologies GmbH.

Die RZ-Container werden mit verschiedenen Technologien flexibel ausgestattet, beispielsweise mit Luft- oder Wasserkühlung. Die Basisinfrastruktur wird von Foxconn gefertigt. Cloud & Heat selbst übernimmt die Einrichtung der Abwärmenutzung, die Software-Steuerung der Pumpen, Wasserkreisläufe und Temperaturreglungen sowie das Monitoring. Dadurch wird ein konstant hohes Temperaturniveau von 60 Grad heißem Wasser sichergestellt, das direkt zum Beheizen von Gebäuden oder dem Anschluss an das Nah- oder Fernwärmenetz genutzt werden kann.

Die integrierte Wasser-Direktkühlung verhilft den Containern zu einem PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von weniger als 1,1. Dies könne zu Einsparungen von bis zu einer Million Euro an operativen Kosten im Vergleich zu einem herkömmlichen deutschen 1-MW-Rechenzentrum führen, so der Anbieter. Darüber hinaus bieten die Dresdner die software-seitige Inbetriebnahme, inklusive der Openstack-Installation und dem dauerhaften Betrieb auf Hard- und Software-Seite an. Dies bedeutet nicht nur weitere Kosteneinsparungen für den Kunden, sondern ermöglicht eine einfache und schnelle Skalierbarkeit, so der Anbieter weiter.

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