Kosteneffizienter Datentransfer?

Amazons „Snowmobile“ bringt Daten in die AWS-Cloud

Um seinen Kunden den Datenexport in die AWS-Cloud zu erleichtern, hat Amazon das sogenannte „Snowmobile“ entwickelt. Dahinter verbirgt sich ein über 14 Meter langes Fahrzeug, in dessen robustem Container bis zu 100 Petabytes an Daten Platz finden.

AWS Snowmobile

Hinter AWS Snowmobile verbirgt sich ein Truck, der laut Anbieter „massive Datenmengen“ transportieren kann.

Laut Anbieter können dank Snowmobile „massive Datenmengen“ innerhalb einiger Woche in die unternehmenseigene Cloud transferiert werden. Der Transport in dem 45 Fuß langen, 9,6 Fuß hohen und 8 Fuß breiten Versandbehälter sei „sicher und schnell“. Der Behälter sei wasserdicht sowie klimatisiert und müsse nicht zwingend überdacht geparkt werden.

Doch wie funktioniert das Ganze konkret?


Nach Beauftragung des Anbieters AWS und Besprechung bzw. Planung des kompletten Transfers schickt der Anbieter eines seiner „Schneemobile“ zum Rechenzentrum des Anwenders. Professionelle Service-Mitarbeiter helfen vor Ort, die Netzwerkverbindung herzustellen und den Datentransfer in die Wege zu leiten. Sofern das Netzwerk des Kunden entsprechende Datenraten zulässt – die Rede ist hier von einem Terabyte pro Sekunde –, soll sich der Snowmobile-Speicher innerhalb von zehn Tagen mit Daten befüllen lassen. Danach fährt der Truck – begleitet von einer Sicherheitseskorte – zurück zu AWS und die Daten werden in die Cloud transferiert.

Was dieser Service kosten soll, darüber hüllt sich AWS derzeit in Schweigen. Der Anbieter betont lediglich, der Datentransport via Snowmobile sei „kosteneffizient“.

Bildquelle: AWS

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