Controlware Security Day

Auf der sicheren Seite

Zum elften Mal hat Controlware jüngst mehr 350 als Security-Verantwortliche aus der DACH-Region eingeladen, sich an zwei Tagen über aktuelle die Sicherheitstrends zu informieren und die Weichen für eine erfolgreiche Digitalisierung zu stellen.

teilnehmer des Controlware Security Day

Mehr als 350 Teilnehmer folgten der Controlware-Einladung und nahmen am Security Day in Hanau teil.

Im Mittelpunkt de Veranstaltung stand ein breit gefächertes Vortragsprogramm, das mit nahezu 40 Präsentationen einen großen Teil der Informationssicherheit abdeckte. Die internen und externen Referenten gaben den Teilnehmern unter anderem praxisnahe Tipps und Best Practices für die Absicherung von Cloud- und SD-WAN-Umgebungen an die Hand, informierten über die Umsetzung von Zero-Trust-Modellen und erläuterten die Potenziale von Technologien wie KI und Automatisierung. Während der Vortragspausen bot eine Partnerausstellung den Besuchern Gelegenheit, offene Fragen zu klären, Themen zu vertiefen und konkrete Projekte mit den Vertretern der rund 30 anwesenden Technologiepartner zu erörtern.

„Die voranschreitende Digitalisierung verändert Unternehmen, Wertschöpfungsketten und Märkte. Wer das Potenzial der neuen Technologien voll erschließen will, muss dafür die organisatorischen und technologischen Grundlagen schaffen – und dazu gehört eine sichere, robuste und agile IT“, erklärt Bernd Schwefing, CEO von Controlware.

Rückschau auf den Presse-Roundtable

Am Vorabend des Controlware Security Days fand ein Roundtable für Pressevertreter statt. Geschäftsführer Bernd Schwefing sprach mit Vertretern der Hersteller Check Point, F5 Networks, Fortinet, Lastline, Palo Alto Networks und Radware über die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Prof. Dr. Christoph Skornia von der OTH Regensburg. Im Fokus stand dabei die Frage, wie Unternehmen von den Potenzialen der Digitalisierung profitieren, ohne die Sicherheit und Compliance ihrer Systeme zu vernachlässigen – und welche Rolle innovativen Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Automatisierung im Bereich IT-Security zukommt. Besonderes Augenmerk galt hier den Fragestellungen, die Cloud-Szenarien mit sich bringen. Cloud-Anwendungen, die Security-seitig besondere Herausforderungen bergen, seien oftmals nicht genügend abgesichert, da immer noch viele Unternehmen zu großes Vertrauen in die nativen Sicherheitsstrukturen der Anbieter setzen. Eine Folge sei, so die Experten, dass oft eigentlich vermeidbare Lecks teuer „gestopft“ werden müssen, weil man sich im Vorfeld zu wenig mit der Frage eine planvollen Security-Strategie auseinandergesetzt wurde. Die Frage, die sich daraus ergebe, sei folglich nicht die nach den Kosten von professioneller IT-Security, sondern vielmehr die nach den Kosten, die das Fehlen einer selbigen verursacht.

Darüber hinaus adressierte die Gesprächsrunde die organisatorischen Weichenstellungen, die für eine erfolgreiche Digitalisierung und Cloud-Integration erforderlich sind. Des weiteren erklärten die Fachleute, dass die aktuellen Trends in der Cloud Automatisierung, Visibilität, Compliance und Orchestration seien.

In Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) und Sicherheit verständigten sich die Experten darauf, dass hier drei große Sicherheitsbereiche direkt betroffen sind: Betriebssicherheit, IT-Security und Privacy. Übereinstimmend sprachen sich die Experten für die wachsende Bedeutung von KI insbesondere bei der Prävention und Abwehr von Angriffen aus, betonten aber auch, wie wichtig nach wie vor menschliche Analysten seien. Potenzielle Angreifer wüssten natürlich auch um die eingesetzten KI-Algorithmen und könnten ihrerseits deren Prognostizierbarkeit ausnutzen. Menschliche Analysten, die spontan handeln und reflexiv denken können, seien daher nach wie vor unerlässlich.

Ein weiteres wichtiges Thema war auch der anhaltende Fachkräftemangel in der IT. Dieser gehört, so das Fazit der Diskussionsteilnehmer, zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Neben den öffentlichen Bildungseinrichtungen seien Systemintegratoren und Hersteller in der Verantwortung, nachhaltig in die Ausbildung neuer Fachkräfte investieren.

sk

 

Bild: Controlware

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