Versicherung setzt auf Projekt- und Portfoliomanagement

Aussagekräftiges Reporting

Bereits 2011 wurde beim Versicherungsunternehmen Hannover Rück deutlich, dass die bisher eingesetzte technische Lösung zur Planung und Steuerung von Projekten den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Von daher fiel die Entscheidung, auf eine neue prozessorientierte Projekt- und Portfolio-Management-Lösung von Sciforma zu setzen.

Gebäude, Bildquelle: Hannover Rück

Die Hannover Rück ist der drittgrößte Rückversicherer der Welt.

„Unsere bisherige Lösung war technisch veraltet und konnte die gestiegenen Anforderungen an ein erweitertes Einzel- und Multiprojektmanagement nicht mehr erfüllen“, erklärt Hans Amtmann, der als Director Corporate Development bei der Hannover Rück für das Projekt verantwortlich ist. „Ende 2011 machten wir uns darum auf die Suche nach einer anwenderfreundlichen und einheitlichen Lösung, die alles aus einer Hand bieten sollte – Einzel- und Multiprojektfunktionalitäten genauso wie eine Plankomponente. Auch die notwendige Flexibilität im Hinblick auf ein aussagekräftiges Reporting war uns wichtig“, so Amtmann. Am Ende eines Auswahlverfahrens deckte die gleichnamige Lösung von Sciforma die Anforderungen ab.

Das Ziel war eine Vereinheitlichung im Projekt- und Portfoliomanagement, um eine Standardlösung über das ganze Unternehmen hinweg zu implementieren. Alle wesentlichen Datenquellen, die Informationen für eine Projektsteuerung beinhalten, sollten letztlich in einem IT-System zusammengeführt werden. Für die Berater bestand die Aufgabe darin, die nötigen Schnittstellen einzurichten und das Datenmodell der Portfolio- und Projekt-Management-Lösung auf den nötigen Bedarf hin anzupassen. Der Rückversicherer wollte zwar so nah wie möglich am Standard der Software bleiben, verfügte aber über präzise spezifizierte Vorstellungen über die Arbeitsabläufe, die abgebildet werden mussten. Am Ende gelang es durch ein einfaches Customizing, alle Wünsche zu erfüllen. So wurden beispielsweise Projekt-Management-Workflows hinterlegt, die einen Anwender durch die einzelnen Abschnitte des Projektlebenszyklus führen. Projektideen für das nächste Jahr etwa lassen sich bereits jetzt einreichen. Auf diese Weise lässt sich stets nachverfolgen, wie sich die Anforderungen und die Kosten im Zeitablauf entwickelt haben. Es geht heute bei Projektideen und -anträgen nicht nur um Pläne in Form von Balkendiagrammen, sondern um detaillierte Kostenplanungen, die im hausweiten Ressourcenmanagement Berücksichtigung finden müssen.

Selbsterklärendes Projekt-Management-Tool

„Auch der Bereich IT, der ebenfalls spezielle Anforderungen an ein Projekt-Management-Tool stellt, plant heute Projekte und interne Vorhaben mit der neuen Software“, sagt Amtmann. „Damit bilden wir alle Projekte mit Kosten und Aufwänden ab – statt wie bisher in unterschiedlichen Töpfen.“ In der Zentrale in Hannover ist Sciforma heute über alle Abteilungen hinweg im Einsatz, wenngleich es eine zentrale Projektplanungsabteilung, vergleichbar einem PMO, gibt, die das Tool intensiv nutzt. „Wir wollten kein überdimensioniertes Tool in die Organisation gießen, mit dem sich jeder intensiv hätte auseinandersetzen müssen. Einfach und möglichst selbsterklärend sollte es sein“, erklärt Amtmann die Strategie. „Die Oberflächen, in der ein einfacher Projektmitarbeiter seine Zeiten zurückmeldet, haben wir darum schlank gehalten, während ein Projektmanager mit der Lösung viel mehr machen kann. Die Lösung ist wirklich ‚tailor-made‘ für die Versicherungswirtschaft und weitere Dienstleistungsbranchen“, so Amtmann.

„Auch ein etwas erweitertes Portfoliomanagement als das bisherige haben wir in der ersten Roll-out-Phase schon implementiert“, sagt Hans Amtmann. Portfoliomanager haben bereits jetzt eine zentrale Sicht auf alle Projekte und können beispielsweise Ressourcenbe- und -auslastungen innerhalb kurzer Zeit beliebig ermitteln. Gleiches gilt für das Kostencontrolling. Per Report, mit einem Klick, ist es möglich, für ein Projekt, ein Programm oder für das gesamte Projektportfolio tagesaktuelle Kosten zu erheben. Ein Vorteil, der die Qualität von Entscheidungen erhöht. Im nächsten Schritt sollen weitere Sichten auf die Portfolios hinzukommen. „Das Multiprojektmanagement wollen wir noch stärker nutzen – wenn wir unsere Lösung weltweit ausrollen.“ Der Starttermin dafür: Anfang 2014.

 

Die Hannover Rück …
… ist der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Das Prämienvolumen des Versicherers der Versicherer beträgt rund 13,8 Mrd. Euro. Die Hannover Rück betreibt alle Sparten der Schaden- und Personenrückversicherung und ist mit ca. 2.300 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten.
Im Internet: www.hannover-rueck.de

 

Bildquelle: Hannover Rück

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