Kremsmüller geht mit Rubik in die Cloud

Backup-Lösung spart Betriebskosten

Der Industrieanlagenbauer Kremsmüller hat mit einer neuen Backup-Lösung die Kosten für das Datenmanagement gesenkt.

Eine Tastatur mit einer Back-up-Taste.

Kremsmüller verfügt zudem über eine Vielzahl von Plattformen und Anwendungen, die gesichert werden müssen.

Kremsmüller mit Sitz in Steinhaus bei Wels wurde 1961 gegründet und steht für Qualität im Industrieanlagenbau. Die Dienstleistungen des Unternehmens umfassen die Bereitstellung von Personal, Materialprüfung, Inspektion, Wartung, Notfalldiensten und technischen Ressourcen sowie die Herstellung von Teil- und Gesamtsystemen oder Anlagen. Die Kunden stammen aus der Fertigung, Energieerzeugung, Lebensmittel- und Getränkeproduktion sowie Petrochemie. Vor dem Umstieg auf Rubrik setzte Kremsmüller eine bandbasierte, ältere Backup-Lösung ein, die durch eine hohe Komplexität gekennzeichnet war. Die Lösung verfügte über Funktionen, die nicht mehr benötigt wurden, da immer mehr Anwendungen virtualisiert wurden. Zudem waren die Wartungskosten extrem hoch. Die bestehende Lösung sollte abgelöst werden durch eine umfassende Datenmanagementlösung.

Einfach definierte Service Level Agreements

Die neue Lösung hätte gezeigt, dass Datenmanagement einfacher sein kann, als das bisherige Prozedere, so Alexander Ietan, Leiter des IT-Infrastrukturteams und stellvertretender CIO. Sein Team ist für zwei Rechenzentren mit 35 internationalen Standorten verantwortlich und unterstützt 1.200 Anwender, die rund um die Uhr Zugriff auf Dateien und Anwendungen benötigen. Die IT-Umgebung von Kremsmüller umfasst viele kritische Geschäftsanwendungen mit eigenen Anforderungen für das Service Level Agreement (SLA) und gesetzlichen Vorgaben. Mit der vorherigen Lösung war die Umsetzung, Anpassung und Einhaltung der SLAs äußerst komplex. Der vereinfachte Ansatz der neuen Lösung, der auf definierten SLAs und nicht auf Backup-Zeitplänen basiert, beseitigte dieses Problem. „Sobald die SLAs eingerichtet sind, führt das System automatisch Backups durch. Dies ist entscheidend für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, da einige unserer Archive 30 Jahre verfügbar sein müssen“, so Ietan.

Kremsmüller verfügt zudem über eine Vielzahl von Plattformen und Anwendungen, die gesichert werden müssen. „Unsere Umgebung ist zu 95 Prozent virtuell. Rubriks Fähigkeit, Snapshots auszuführen, ohne VMware zu beeinträchtigen, ist ein hervorragendes Funktionsmerkmal der Lösung“, erläuterte Ietan und fügte hinzu: „Wir sichern auch unsere SQL- und Exchange-Datenbanken sowie unsere NAS-Server mit Rubrik.“ Zu den weiteren Vorteilen durch die Umstellung zählen eine Einsparung der Gesamtbetriebskoten um 50 Prozent. Das Unternehmen plant, zukünftig Daten auch in der Public Cloud zu archivieren und evaluiert die Speicherung von Amazon S3-Objekten über einen lokalen Anbieter. Dies wäre mit der bisherigen Lösung nicht realisierbar gewesen und wird es möglich machen, auf die kostenintensive Bandbibliothek vor Ort zu verzichten.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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