Flexible RZ-Dienstleistungen

Basis für die Digitale Transformation

Im Interview erläutert Ralf Siefen, Geschäftsführender Gesellschafter der DC-Datacenter-Group GmbH in Wallmenroth, was für Rechenzentrumsstandorte in Deutschland spricht und wie sich mithilfe flexibler RZ-Dienstleistungen die Digitalisierung vorantreiben lässt.

  • Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group

    „Es spricht vieles für Rechenzentrumsstandorte in Deutschland, etwa die zentrale Lage mit Anbindungsmöglichkeiten in der Mitte Europas“, meint Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group.

  • Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group

    „Gemeinsam mit dem Energieversorger MVV gehen wir der Frage nach, wie sich Versorger über ihr klassisches Kerngeschäft hinaus als zentrale Industrieparks positionieren können“, so Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group.

  • Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group

    Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group: „Wir planen und bauen Rechenzentren, bieten entsprechende Produkte sowie Services an und übernehmen bei Bedarf auch den RZ-Betrieb für die Kunden.“

  • Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group

    Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group: „Zurzeit sind vor allem größere Rechenzentren sehr gefragt. Mit Blick auf die anhaltende Digitalisierung wird dieser Trend auch nicht so schnell nachlassen.“

  • Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group

    „Bei der Umsetzung von RZ-Projekten legen großes Augenmerk darauf, stets eine gute Mischung aus internen Spezialisten und externen Partnern zur Hand zu haben“, so Ralf Siefen, DC-Datacenter-Group.

IT-DIRECTOR: Herr Siefen, wie schätzen Sie Deutschland als Standort für den Betrieb von Rechenzentren ein?
R. Siefen:
Vieles spricht für den hiesigen Standort. Zum einen liegt Deutschland sehr zentral in der Mitte Europas, zum anderen sind viele Grundlagen für den RZ-Betrieb schon gut organisiert. Trotzdem sind noch einige Hürden zu nehmen. Gerade aus politischer Sicht gilt es, einige Dinge neu zu strukturieren. So sorgen Steuerbelange zum Beispiel im Energiebereich für Benachteiligungen. Darüber hinaus müssen wir im Vergleich mit beliebten RZ-Standorten in Skandinavien andere Technologien nutzen und andere Wetterbedingungen oder höhere Stromkosten einkalkulieren.

Dennoch gelten Städte wie Frankfurt, Düsseldorf bzw. Hamburg als interessante Datacenter-Standorte, da von dort aus über den Internetknoten DE-CIX sowohl viele cloud-basierte als auch herkömmliche Anwendungen weltweit verteilt werden können. Parallel dazu steigt jedoch auch die Bedeutung anderer deutscher Städte immens an. Im Zuge dessen beschäftigen sich aktuell unter anderem auch Versorgungsunternehmen damit, ihre Stromproduktionsstandorte umzubauen, um die Industrie über attraktive Klima- und Strom-Contracting-Modelle an sich stärker zu binden und im Rahmen der Energiewende dann auch neue Geschäftsfelder zu erschließen.

IT-DIRECTOR: Können Sie Beispiele nennen?
R. Siefen:
Unsere Beteiligung an dem Joint Venture MAIN DC Offenbach GmbH, zusammen mit dem Energieversorger EVO und der Etix Everywhere S.A. In der MAIN DC vereinen wir die optimale Stromversorgung durch die EVO, die internationale Betriebserfahrung von Etix und unser Know-how. Als Generalübernehmer planen und bauen wir für MAIN DC ein Hochverfügbarkeitsrechenzentrum nach Maßgabe des Architekturkonzeptes der Etix Everywhere und bedienen damit die steigende Nachfrage nach Datacentern, in die sich Unternehmen in Zeiten digitaler Transformation einmieten können. Das neue Datacenter der MAIN DC entsteht auf dem Gelände der EVO nahe des weltweit größten Internetknotens in Frankfurt, auf einer Grundfläche von rund 7.800 Quadratmetern und mit einem nach höchsten Standards gebauten Gebäudekomplex für ca. 3.000 Racks. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 120 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für kommenden Juli geplant; die Inbetriebnahme für Sommer 2020.

IT-DIRECTOR: Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
R. Siefen:
Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, dem Mannheimer Energieunternehmen MVV wollen wir über den Tellerrand schauen. Dabei gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie sich Versorger über ihr klassisches Kerngeschäft hinaus mit neuen Dienstleistungsmodellen für Industrieparks positionieren können. Hierin liegt unserer Ansicht nach großes Entwicklungspotential für die Zukunft, da man den Kunden mehr als nur Strom bietet und zusätzliche Mehrwerte schaffen kann.

Erhalten wir die Möglichkeit, neben unserer Rolle als Entwickler und Planer Teil eines Betreibermodells zu werden, und uns somit an den weiteren Entwicklungen mit zu beteiligen,  und u.a. den technischen Betrieb zu übernehmen, dann ist das für uns eine sinnvolle Geschäftserweiterung gegenüber den bisherigen Geschäftsansätzen.

IT-DIRECTOR: Ist das Rechenzentrum als klassischer Colocation-Standort konzipiert?
R. Siefen:
Nicht nur. Grundsätzlich entspricht das Rechenzentrum sämtlichen europäischen Normen wie der EN 50600, sodass es auch von streng regulierten Organisationen aus dem Finanz- oder Behördenumfeld genutzt werden kann. Dennoch bleiben wir flexibel und bieten auch Möglichkeiten für Kunden an, die eher nach günstigen Colocation-Flächen suchen und weniger Wert auf Zertifizierungen legen. Ihnen ist vielleicht eher eine vom Uptime Institute festgelegte Tier-Klassifikation wichtig. In diesem Fall können wir einzelne RZ-Module entsprechend anpassen, ohne den grundsätzlichen Rahmen an Normen und Richtlinien zu berühren.

IT-DIRECTOR: Was macht den Standort Offenbach so besonders?
R. Siefen:
In Frankfurt gibt es nur noch wenige freie Bauflächen, gleichzeitig sind die Grundstückspreise extrem teuer. Das kommt einer benachbarten Stadt wie Offenbach, die sich weiterentwickeln will, natürlich gelegen. Momentan wird dort gebaut wie wild. Zudem befindet sich der Standort der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) unweit der Frankfurter Stadtgrenze, sodass idealerweise alle wichtigen Netzanbindungen leicht erreichbar sind.

IT-DIRECTOR: Wie gestaltet sich daneben generell das Kerngeschäft der DataCenterGroup?
R. Siefen:
Wir planen und bauen Rechenzentren, bieten entsprechende Produkte sowie Services an und übernehmen bei Bedarf auch den RZ-Betrieb für die Kunden. Dabei agieren wir jedoch nicht als typischer Rechenzentrumseigentümer oder Colocation-Anbieter, sondern unterstützen die Kunden mit moderner, zukunftsorientierter Technik und leistungsfähigen Infrastrukturen.

IT-DIRECTOR: Worauf kommt es Ihnen im Rahmen Ihres Geschäftsmodells besonders an?
R. Siefen:
Es gibt drei wichtige RZ-Komponenten: Zunächst sind wir für die bauphysikalische IT-Sicherheit zuständig, wobei es um Dinge wie Energieeffizienz, Sanierungsbedarf oder die Ertüchtigung von in die Jahre gekommenen Rechenzentren geht. Darüber hinaus decken wir die technische IT-Sicherheit und damit die IT-Infrastruktur ab. Hier geht es im Wesentlichen um den technischen Betrieb der Gewerke, die alle Prozesse im Rechenzentrum am Laufen halten. Zu guter Letzt rückt die IT-Hardware in den Fokus, die wir allerdings nicht explizit bedienen. Doch mit zwei dieser drei Faktoren sind wir im Gesamtprozess gut unterwegs und behalten zukünftige Verbesserungspotentiale für die Kunden stets im Blick.

IT-DIRECTOR: Welche Faktoren müssen Sie beim Bau und bei der Planung von Rechenzentren berücksichtigen?
R. Siefen:
Hinsichtlich der Bauvorhaben sollte man darauf achten, die Gebäude abzudichten, sichere Grundstrukturen zu schaffen und sämtliche Baurichtlinien einzuhalten. Es ist nicht damit getan, einen alten Bunker zu finden und diesen als Rechenzentrum zu nutzen. Vielmehr gilt es, auch Parameter wie Emissionen oder Wasseranschlüsse zu beachten. Zudem ist es notwendig, sich den örtlichen Gegebenheiten wie Temperatur oder Sonneneinstrahlung anzupassen. Solche bauphysikalischen Aspekte müssen wiederum mit der technischen IT-Sicherheit wie der Kühlung verknüpft werden.

Für uns spielen die einzelnen Produkte eher eine untergeordnete Rolle, vielmehr müssen daraus am Ende vor allem Gesamtlösungen werden. Wir versuchen stets, Vorteile aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Instanzen zu generieren, um die IT am jeweiligen Standwort sauber zu bedienen und gegebenenfalls auch den Betrieb der technischen Infrastruktur zu übernehmen.

IT-DIRECTOR: Wie realisieren Sie den Betrieb von Rechenzentren?
R. Siefen:
Dies zeigen unsere Referenzkundenbeispiele wie u.a. Edeka: In deren Rechenzentren regulieren wir nicht nur die Anlagen, sondern gewährleisten auch ein sauberes Monitoring und kümmern uns um das Energiemanagement. Dafür braucht man ein analytisches Informations-Tool, das bereits im Vorfeld die Wartungsrhythmen der RZ-Gewerke erkennt. Dies betrifft im Bereich der Kühlung die vorausschauende Anpassung an jahreszeitenbedingte Temperaturwechsel. In solchen Fällen gehen wir proaktiv vor, anstatt erst im Nachhinein darauf zu reagieren, was wiederum eine entsprechende Kopplung mit der Mess-Steuer-Regelungstechnik (MSR) erfordert.

IT-DIRECTOR: Nutzen Sie dafür klassische Datacenter-Infrastructure-Management-Software (DCIM) inklusive besonderer Analyse-Tools?
R. Siefen:
Moderne, nach der EN 50600 konzipierte Rechenzentren sind redundant ausgelegt. Dabei müssen sowohl das Rechenzentrum als auch das Backup-RZ stets synchron vorgehalten werden. In diesem Zusammenhang spielt uns unsere DCIM-Software in die Karten, mit der wir tief ins Energiemanagement und Monitoring eintauchen und darauf aufbauend wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ableiten können.

Im Zuge dessen haben wir das DCIM mit Lösungen für das Monitoring, mit Data Recovery, Netzwerküberwachungs-Servern oder dem Energiemanagement gekoppelt. Alle diese Komponenten werden aus dem jeweiligen Kundenrechenzentrum heraus über einen VPN-Tunnel sicher auf unsere Systeme geschaltet und dort vom Service Operation Center (SOC) rund um die Uhr beobachtet. Über Dashboards können wir uns proaktiv in den technischen Live-Betrieb einloggen und erforderliche Maßnahmen vornehmen. Manche Dinge dürfen wir jedoch nur „onsite“, d. h. direkt am Standort durchführen, da kundenseitig Sicherheitsvorgaben bestehen. Hierfür sind wir mit eigenen Mitarbeitern vor Ort.

IT-DIRECTOR: Bemerken Sie eine verstärkte Nachfrage für den Bau von Rechenzentren?
R. Siefen:
Ja, wobei zurzeit vor allem größere Rechenzentren sehr gefragt sind. Mit Blick auf die anhaltende Digitalisierung und deren Anforderungen wird dieser Trend auch nicht so schnell nachlassen. Denn das Thema „IT“ ist für den Standort Deutschland elementar.

IT-DIRECTOR: Wie positioniert sich der hiesige Mittelstand in dieser Hinsicht?
R. Siefen:
Gut 70 bis 80 Prozent der Mittelständler wollen im eigenen Rechenzentrum bleiben und sehen den Umstieg auf Cloud Computing eher skeptisch. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie alle eigene Datacenter betreiben, vielmehr halten sie an den eigenen IT-Anwendungen fest und nutzen für deren Betrieb verstärkt das Angebot externer Dienstleistungsrechenzentren.

IT-DIRECTOR: Welche Herausforderung sehen Sie für die Zukunft?
R. Siefen:
Hinsichtlich der technologischen Entwicklung bewegt sich derzeit einiges. Wenn über Dinge wie Robotik gesprochen wird, mag dies zunächst noch nach Zukunftsmusik klingen. Solche Szenarien sind jedoch viel näher als die meisten glauben, denn warum sonst würden chinesische Investoren Roboterspezialisten wie Kuka übernehmen oder riesige Datacenter bauen.

Was die Weiterentwicklung von Robotern angeht, scheint China weit voraus zu sein, da hat die hiesige Politik einiges verschlafen. Trotzdem gilt Deutschland als wichtiger Standort und das Gütesiegel „Made in Germany” besitzt noch immer große Bedeutung. An dieser Stelle könnte man für die Zukunft ansetzen, gleichzeitig müssen von der Politik jedoch auch zeitgemäße Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dabei meine ich nicht nur Steuer- oder Energiethemen, sondern auch weitreichende Fragestellungen wie: Was passiert, wenn Fachkräfte zukünftig durch Roboter ersetzt werden?

IT-DIRECTOR: Können Sie uns eines Ihrer aktuellen Projekte näher beschreiben?
R. Siefen:
Erst kürzlich haben wir ein Projekt mit den Berliner Wasserbetrieben (BWB) umgesetzt, wobei der Energieversorger mit uns als Dienstleistungspartner sein eigenes Rechenzentrum realisiert hat. Wir haben das Datacenter geplant, gebaut und nach den Standards von TÜV IT und EN 50600 zertifiziert. Darüber hinaus stellte eine Zertifizierung mit dem Blauen-Engel für energieeffizienten Rechenzentrumsbetrieb den krönenden Abschluss dar.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 6/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Eine Vorgabe war die Errichtung eines absolut energieeffizienten Rechenzentrums, da der Berliner Senat überlegt, bei kommunalen Projekten den Blauen Engel künftig als Richtlinie zu etablieren. Das BWB-Rechenzentrum wurde dafür als Pilotprojekt auserkoren. Aktuell liegt der durchschnittliche Effizienzfaktor der Lokation, auch PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) genannt, zwischen 1,2 und 1,4. Der genaue Wert hängt von der jeweiligen Witterung ab, etwa ob es in der Hauptstadt zu einem Hitzesommer wie im vergangenen Jahr kommt oder nicht.

IT-DIRECTOR: Wie müssen in solchen Fällen kritische Infrastrukturen gestaltet sein?
R. Siefen:
In puncto Blauer Engel müssen folgende Fragen geklärt werden: Wie skalierbar gestaltet man die technische Infrastruktur, damit diese so energieeffizient wie möglich arbeitet? Dies hängt stets von den genutzten Elektro- und Klimatisierungskomponenten im Rechenzentrum ab, sodass es auf sparsam arbeitende USV-Installationen sowie umweltverträglich und energieeffizient gestaltete Klimaanlagen ankommt. Hier gibt es Systeme, die mit Propan oder Ammoniak arbeiten, wobei man bei den Berliner Wasserbetrieben auf Ammoniak setzt. Dabei handelt es sich um ein Leitmittel, das minimalen Widerstand bei gleichzeitig hoher Effizienz und Qualität bietet.

IT-DIRECTOR: Wie sollten RZ-Bauvorhaben am besten angegangen werden?
R. Siefen:
Das ist unterschiedlich. Zum einen kann eine Summe X freigestellt und in diesem finanziellen Rahmen der RZ-Neubau umgesetzt werden. Zum anderen können wichtige Normen und Zertifizierungen vorgegeben werden. In diesem Fall gilt die geplante, zukünftige Auslastung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz als Grundlage für den Rechenzentrumsbau. Im Zweifelsfall wird der Bau dadurch zunächst um bis zu 40 Prozent teurer, auf lange Sicht kann der Betrieb jedoch um einiges günstiger werden, da sich Energiekosten einsparen lassen. Von daher raten wir unseren Kunden, nicht einfach darauf loszubauen, sondern mit Bedacht sämtliche Voraussetzungen zu berücksichtigen.

IT-DIRECTOR: Sie haben Edeka und die Berliner Wasserbetriebe erwähnt. Wer gehört noch zu Ihren Kunden?
R. Siefen:
Neben diesen Großunternehmen zählen auch klassische mittelständische Firmen zu unseren Kunden. Viele Mittelständler haben in den letzten Jahren eher zögerlich in Innovationen und aktuelle Technologien investiert, obwohl es ihre finanziellen Mittel eigentlich ermöglicht hätten. Häufig waren sich die Verantwortlichen unschlüssig, ob sie sich trauen sollten oder nicht. Aktuell bemerken wir, dass sich dieser Investitionsstau auflöst und viele neue Projekte im RZ-Umfeld angestoßen werden.

IT-DIRECTOR: Was treibt die RZ-Verantwortlichen dabei besonders um?
R. Siefen:
Immer wieder geht es um die Modernisierung von Rechenzentren. Zum Hintergrund: Bei bis zu 900 Kunden übernehmen wir den Service und die Wartung von Rechenzentren. Dabei kommen vermehrt Anfragen bezüglich der Ertüchtigung vorhandener Klimaanlagen oder dem Umstieg auf effizientere Infrastrukturen. Oftmals greifen hier bereits „kleine“ Dinge, wie die Etablierung von Kalt-Warm-Gängen oder der Einbau moderner Doppelböden. Allein mit solchen Maßnahmen lassen sich Stromkosten senken. Allerdings muss die Umstellung im laufenden RZ-Betrieb erfolgen, was sich quasi mit einer Operation am offenen Unternehmensherzen vergleichen lässt. Um geschäftskritische Systeme nicht herunterfahren zu müssen, nutzen wir spezielle Software-Tools und setzen auf eigens ausgebildete Spezialisten.

IT-DIRECTOR: Wie finden Sie diese qualifizierten Mitarbeiter?
R. Siefen:
Der Fachkräftemangel zieht sich momentan durch alle Branchen und Unternehmensgrößen. Um geeignete Fachkräfte anzuziehen, liegt die große Kunst darin, den Standort in Wallmenroth inmitten des Westerwalds so attraktiv wie möglich zu gestalten. Seit Jahren legen wir daher großen Wert auf die Ausbildung unserer Mitarbeiter und fördern beispielsweise duale Studiengänge. Zudem vermitteln wir allen neuen Mitarbeitern aussichtsreiche Perspektiven inklusive entsprechender Trainings- und Weiterbildungskonzepte. Neben klassischen IT-Fachkräften beschäftigen wir auch viele Spezialisten wie Elektro- und Klimaingenieure, Statiker oder Architekten. Insgesamt arbeiten rund 200 Mitarbeiter im deutschsprachigen Raum für uns. Darüber hinaus arbeiten wir mit vielen regionalen Firmen zusammen, etwa mit Ingenieurbüros, Elektro- oder Montagefirmen. So legen wir im Rahmen der Umsetzung von RZ-Projekten großes Augenmerk darauf, stets eine gute Mischung aus internen Spezialisten und externen Partnern zur Hand zu haben.


Ralf Siefen
Alter: 47 Jahre
Werdegang: Maschinenbaustudium, Leiter Projektgeschäft Lampertz GmbH, 2005 Gründung der proRZ Rechenzentrumsbau GmbH
Derzeitige Position: Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der DC-Datacenter-Group
Hobbys: Tennis, Fußball


Bildquelle: DC-Datacenter-Group

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