Daten- und Videoübertragung des Festivals

Berlinale und Colt verlängern Vertrag

Colt Technology Services wird die Internationalen Filmfestspiele Berlin weitere drei Jahre als „Offizieller Supplier für leitungsgestützte Daten- und Videoübertragungen” unterstützen. Der Digitalisierungsgrad des Festivals ist auf fast 90 Prozent gestiegen.

  • Technisch betrachtet stehen die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin unter dem Stern der Digitalisierung. Bildquelle: Berlinale / Ali Ghandtschi

  • 90 Prozent der Filmbeiträge liegen digital vor. Bildquelle: Berlinale / Jan Windsus

  • Colt stellt Hochgeschwindigkeits-Ethernet- sowie Videoverbindungen zur Verfügung. Bildquelle: Berlinale / Andreas Teich

Der bis 2015 verlängerte Sponsoring-Vertrag sieht eine Erweiterung der Anzahl und Bandbreiten der durch Colt bereitgestellten Hochgeschwindigkeits-Glasfaserverbindungen vor. So können die Organisatoren eines der weltweit größten Publikumsfilmfestivals die in diesem Jahr mit rund 95 Prozent beinahe vollständig digitalisierten Filmbeiträge rechtzeitig und in hervorragender Übertragungsqualität an die Spielstätten übermitteln.

Rein technisch betrachtet stehen die vom 7. – 17. Februar 2013 stattfindenden 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin dieses Mal vor allem unter dem Stern der Digitalisierung. Lagen im vergangenen Jahr etwa 75 Prozent aller Filmbeiträge in digitalisierten Formaten vor, sollen es dieses Jahr über 90 Prozent sein. Bei den insgesamt etwa 2.500 Vorführungen, die im Rahmen der Berlinale sowie des parallel zum Festival stattfindenden European Film Market (EFM) geplant sind, mussten sich die Veranstalter daher frühzeitig Gedanken über eine entsprechende digitale Infrastruktur machen, bei der die Daten- und Videoübertragungsstrategie eine zentrale Rolle spielt.

Hochgeschwindigkeits-Ethernet- sowie Videoverbindungen

Die Basis dafür schuf nun der neue Sponsoring-Vertrag mit Colt. Wie bereits in den vergangenen drei Jahren will das Unternehmen Hochgeschwindigkeits-Ethernet- sowie Videoverbindungen zur Verfügung stellen, allerdings mit einer deutlichen Erweiterung hinsichtlich Anzahl und Bandbreite. Hierzu gehören unter anderem Colt LANLink Datenleitungen mit einer Übertragungsbandbreite von bis zu 10 Gbit/s, Colt IP Access Internet-Zugangslösungen und Colt Broadcast Services in HD-Qualität als 1,485 Gbit/s HD-SDI-Vision-Services. Damit werden unter anderem neun der insgesamt 17 offiziellen Spielstätten mit dem Filmverwaltungsserver der Berlinale verbunden, was die Übertragung von digitalen Medieninhalten in 46 der insgesamt 53 Kinosäle der Berlinale und des EFM ermöglicht. Außerdem soll erneut die Live-Übertragung von Berlinale-Events wie der Eröffnungsgala im Berlinale Palast am Potsdamer Platz via Live-Stream in den Friedrichstadtpalast unterstützen werden.

„Die Connectivity-Lösungen von Colt waren bereits in der Vergangenheit von zentraler Wichtigkeit für das Gelingen der Berlinale, allerdings erreicht die Zusammenarbeit in diesem Jahr eine neue Dimension“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick. „Wir freuen uns daher, weiterhin auf einen strategischen Partner setzen zu können, der nicht nur das entsprechende technische Know-how besitzt, sondern uns gerade in Phasen eines starken technischen Wandels die nötige Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der Organisation einer solchen Veranstaltung gibt.“

Services für beteiligte Rundfunkunternehmen und Partner

Ergänzend zu dem Sponsoring-Paket für die Berlinale will Colt weitere Services für beteiligte Rundfunkunternehmen und Partner, zum Beispiel für das ZDF als Hauptmedienpartner der Berlinale, zur Verfügung stellen. Diese Services umfassen unter anderem SD-SDI-VideoLinks, HD-SDI-VideoLinks sowie Dark Fibre-Verbindungen, eine unbeschaltete Lichtwellenleiterverbindung, die von den Kunden selbst betrieben wird.

„Das Besondere in diesem Jahr ist der extrem gestiegene Digitalisierungsgrad des Festivals, der den technischen Wandel dieser Branche so stark verdeutlicht wie noch nie zuvor“, erklärt Roman Mohry, Client Director bei Colt. „Das spiegelt sich vor allem in dem stark gewachsenen Bedarf an Bandbreiten wieder. Mit den neuen 10 Gbit-LANLinks in den Hauptspielstätten, die im vergangenen Jahr lediglich ein Zehntel dieser Bandbreite erforderten, sowie der Erhöhung der IP-Access-Zugänge von 20 auf 100 Mbit/s können sich die Organisatoren sicher sein, dass die Festivalbesucher in den Genuss ihres gewünschten Beitrags kommen.“
 

www.berlinale.de

www.colt.net/de

Bildquelle: Berlinale / Ali Ghandtschi / Jan Windsus / Andreas Teich

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