Mit Excel an die Grenzen gestoßen

Bio Company erwartet 70 Prozent Zeitersparnis

Die komplette Umsatzplanung, das Reporting oder auch die Personalkostenplanung der Bio Company geschah bislang ausschließlich auf Grundlage von Excel. Weil dies aber zunehmend umfangreicher wurde und immer mehr Zeit erforderte, hat man sich entschieden, nach einem professionellen Tool Ausschau zu halten.

Die Bio Company GmbH eröffnete ihren ersten „natürlichen Supermarkt“ 1999 in Berlin Charlottenburg.

Die Bio Company GmbH eröffnete ihren ersten „natürlichen Supermarkt“ 1999 in Berlin Charlottenburg.

Im Raum Berlin/Brandenburg ist sie mit derzeit 48 Filialen und den beiden Tochtergesellschaften Biomanufaktur Havelland GmbH und Midgard Naturkost und Reformwaren GmbH Marktführer: Die Rede ist von der Bio Company GmbH, die ihren ersten „natürlichen Supermarkt“ 1999 in Berlin Charlottenburg eröffnete und die heute 42 Supermärkte allein in der Hauptstadt betreibt. Hinzu kommen sechs Filialen in Potsdam und Brandenburg, weitere sechs Märkte befinden sich in Dresden und Hamburg; gesamt sind es bundesweit 54 Filialen.

Die komplette Umsatzplanung, das Reporting oder auch die Personalkostenplanung des schnell wachsenden Unternehmens, das gut 1.500 Mitarbeiter beschäftigt, geschah bislang ausschließlich auf Grundlage von Excel. Weil dies aber zunehmend umfangreicher wurde und immer mehr Zeit erforderte, hat man sich entschieden, nach einem professionellen Tool Ausschau zu halten.

Nach gründlicher Marktbetrachtung fiel die Entscheidung für das Business-Intelligence- (BI) und Corporate-Performance-Management-Tool (CPM) des Münchner Anbieters Unit4 Prevero. Mit dessen Software wird künftig als erster Schritt die integrierte Unternehmens- und Finanzplanung inklusive Gewinn- und Verlustrechnungen und Bilanz abgebildet werden. Auch weitere Einsatzgebiete wie beispielsweise Immobilien-Management oder die Messung der Store-Performance sind mittelfristig angedacht. Kick-off und Projektbeginn waren im Dezember, das Going-Live für Schritt eins ist für Ende März vorgesehen.

Noch ganz am Anfang


Nico Hönighaus, Controller bei der Bio Company: „Ausschlaggebend bei der Anbieterauswahl war für uns zum einen die intuitive Bedienbarkeit der Software und dass zum anderen die Plattform über die reine Finanzplanung hinaus noch sehr viel mehr an Auswertungsmöglichkeiten bietet. Und natürlich waren wir bei unserer Unternehmensgröße an die Grenzen dessen gestoßen, was mit Excel machbar ist. Wir stehen mit dem Projekt noch ganz am Anfang, aber schon jetzt ist klar, dass wir eine enorme Zeitersparnis haben werden, ich schätze sie auf rund 70 Prozent.“ Weiterhin beeindruckt habe ihn die Tatsache, dass alle Daten aus einer einzigen Quelle kommen und dass durch diesen Single Point of Truth die Korrektheit der Daten zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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