T-Systems-Technik aus der Cloud

Brandsimulationen im Webbrowser

T-Systems und das Ingenieurbüro Hhpberlin, spezialisiert auf Brandschutz, stellen Fachanwendern weltweit skalierbare Rechenkapazitäten für komplexe Brandsimulationen und -auswertungen via Internetbrowser bereit. Die T-Systems-Tochter Multimedia Solutions (MMS) hat hierzu eine Lösung auf Basis von Microsoft Windows Azure aufgebaut und betreibt sie für das Ingenieurbüro.

T-Systems MMS hat dafür die Open-Source-Simulationssoftware "Fire Dynamics Simulator“ (FDS) cloud-fähig gemacht. Zum Einsatz kommt dabei eine Technik, die auch bei aufwändigen Filmproduktionen Hollywoods Verwendung findet: eine Software-Umgebung der Firma Greenbutton, um rechenintensive Applikationen in der Cloud zu verwalten. Diese Technologie nutzt zum Beispiel die Oscar-prämierte Filmproduktionsfirma Pixar, um ihr Rendering-Programm als Cloud-Service zu betreiben.

Die Anwendung sowie die gesamte technische Infrastruktur im Rechenzentrum sei stets auf dem neuesten Stand, versprechen die Anbieter. Das Ingenieurbüro will für das Einhalten länderspezifischer Brandschutzstandards sorgen. Die Fachanwender der Cloud-Lösung sollen sich somit nicht mit technischen Fragen zu beschäftigen müssen, sondern mit den professionellen Werkzeugen qualifizierte Gutachten erstellen.

Mehrere Brandszenarien parallel durchlaufen

"Über geteilte Ressourcen lässt sich der im Brandschutz stetig steigende Bedarf an High-Performance-Computing kostengünstig und flexibel decken", sagt Stefan Truthän, Geschäftsführer Hhpberlin. Die Brandschutzingenieure stellen ihre Informationen in das Portal ein, lassen die jeweilige Brandausbreitung berechnen und laden das Ergebnis zurück auf ihren PC. Interaktive Diagramme gestalten die Analyse hierbei einfacher als bisher in der Branche übliche Excel-Tabellen. Mehrere Brandszenarien sollen sich erstmals parallel durchspielen lassen, ohne dass die eigene IT in einen Engpass gerät. Das Programm könne außerdem verschiedene Folgen eines Feuerausbruchs zeitgleich berechnen. Zudem lassen sich schon während einer Simulation Daten in Echtzeit analysieren, auch mobil auf Smartphones und Tablets. Monatlich erhalten die Anwender eine Auflistung der genutzten und zu bezahlenden Ressourcen. Darunter fallen neben Rechenleistung und Speicherplatz auch die jeweils verwendeten Simulationswerkzeuge.

www.t-systems-mms.com

www.hhpberlin.de

Bildquelle: Scholz / pixelio.de

 

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