Alnatura disponiert mit Logo Mate von Remira

Cleveres Bestandsmanagement

Damit die Waren effizient verteilt werden und frisch in den Filialen eintreffen, setzt das Unternehmen Alnatura auf ein automatisiertes Bestandsmanagement mit Logo Mate. Die Software von Remira koordiniert die Disposition für das Zentrallager in Lorsch sowie für das gesamte Filialnetz.

Cleveres Bestandsmanagement

Das 30.000 m2 große Alnatura Verteilzentrum besteht aus einer umweltfreundliche Holzbauweise.

Durch die Digitalisierung der Abläufe erzielt Alnatura eine hohe Zeitersparnis: Im Trockensortiment laufen beispielsweise 97 Prozent der Bestellungen vollautomatisch ab. Die höhere Transparenz bezüglich der Bestände verhindert zudem nicht nur Out-of-Stock-Situationen – eine bessere Auslastung der Lkw und die lückenlose Überwachung der Mindesthaltbarkeitsdaten steigern auch die Nachhaltigkeit der gesamten Lieferkette.

Biolebensmittel sind angesagt. Mittlerweile werden sie von zahlreichen Anbietern produziert und vertrieben. Einer der Vorreiter der Branche ist Alnatura. Das Unternehmen wurde bereits 1984 gegründet und betreibt heute mit seinen Naturmärkten über 120 eigene Filialen. Je nach Saison führen die einzelnen Filialen ein Sortiment von 6.000 bis 7.500 Artikeln, bestehend aus Frischeprodukten, Backwaren, diversen Trockenprodukten sowie Drogerieartikeln und Textilien. Die Versorgung mit Trockenprodukten und Drogerieartikeln organisiert Alnatura seit 2010 mit einem eigenen Verteilzentrum im südhessischen Lorsch. Frischeprodukte und Backwaren liefern regionale Anbieter. Das komplett in umweltfreundlicher Holzbauweise errichtete, 30.000 m2große Lager in Lorsch gliedert sich in ein Hochregallager sowie ein manuelles Lager und bietet Raum für 50.000 Stellplätze. Bereits kurz nach dem Betriebsstart des Verteilzentrums führte der Bioanbieter die Dispositions- und Bestandsmanagement-Software von Remira ein. Das Ziel war, eine optimale Versorgung der Filialen zu realisieren und Out-of-Stock-Situationen zu vermeiden. Darüber hinaus unterstützt die Software die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. 

Alnatura setztdie Softwaresowohl für die Versorgung der 127 Filialen ein als auch zur Disposition der Artikel im Verteilzentrum. Dazu ist die Software über eine Schnittstelle an das Warenwirtschaftssystem SAP angeschlossen. Die Mitarbeiter im Verteilzentrum arbeiten direkt mit der Lösung, an der sie insbesondere die übersichtliche Benutzeroberfläche und die Genauigkeit der Bestellprognosen schätzen. Logo Matesynchronisiert täglich über Nacht die Bestands- und Bewegungsdaten mit den Daten aus dem ERP-System. Auf Basis der Warenein- und -ausgänge sowie der aktuellen Bestände ermittelt die Software Bestellvorschläge für die Disponenten. Bei der Prognose werden saisonale Schwankungen, Feiertage und besondere Verkaufsstichtage, aber auch Mindesthaltbarkeitsdaten berücksichtigt. Dabei disponiert die Software so, dass Waren, deren Mindesthaltbarkeitsdatum früher erreicht wird, das Verteilzentrum zuerst verlassen. Auf diese Weise wird der Verderb von Lebensmitteln verhindert. Basis der Bestellvorschläge sind darüber hinaus artikelspezifische Bestellmengen und Bestellvorlaufzeiten sowie vorher von den Disponenten manuell eingegebene Einzelbedarfe und Aktionen. Die Bestellung beim Lieferanten erfolgt schließlich über das ERP-System. Gemäß seinen hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit möchte Alnatura auch die Transportlogistik umweltverträglich gestalten. Lieferungen werden daher so effizient wie möglich zusammengefasst, um Leerfahrten zu vermeiden. 90 Prozent der Waren holt das Unternehmen selbst bei den Herstellern ab. Die optimale Auslastung der Lkw ermöglicht ebenfalls Logo Mate. Dazu kalkuliert die Software anhand der Bestellvorlaufzeiten der Hersteller, welche Lieferungen zu welchem Termin gemeinsam abgeholt werden können.

Im Unterschied zu den Disponenten im Verteilzentrum in Lorsch arbeiten die Mitarbeiter der Filialen vorwiegend im Warenwirtschaftssystem. Die erforderlichen Informationen stellt die angeschlossene Bestandsmanagement-Softwarebereit. Beim Tagesabschluss werden dazu die aktuellen Bestandsdaten von SAP an die Software übermittelt. Dieser Datenabgleich liefert zusammen mit einer qualitativen Absatzprognose die Grundlage für den Bestellvorschlag für die betreffende Filiale. Ihre Treffsicherheit erlangt die Software, indem sie die Verkaufshistorie auf Artikelstandortebene sowie Saisonalitäten und Aktionen berücksichtigt. Die automatischerzeugten Bestellvorschläge müssen nur noch von den Mitarbeitern geprüft und über das SAP-System an die Logistik nach Lorsch übermittelt werden.Eine Anpassung der Vorschläge ist bei Alnatura nur in seltenen Fällen erforderlich: Im Trockensortiment geben die Mitarbeiter 97 Prozent der Bestellvorschläge von Logo Mateohne Änderung frei, im Frischebereich sind es rund 92 Prozent.

Bildquelle: Remira

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok