Bessere IT-Performance

Client-Management auf allen Kanälen

Beim Modespezialisten S.Oliver soll die Echtzeitanalyse von Verbindungsdaten aller Clients die optimale IT-Performance gewährleisten und fit für anstehende Virtual-Reality-Projekte machen.

  • Der IT-Leitstand bei S.Oliver

    Blick hinter die Kulissen: der IT-Leitstand bei S.Oliver

  • Models von S.Oliver

    Der fränkische Modespezialist S.Oliver will mithilfe einer Analyse-Software seine IT-Performance verbessern.

Seit kurzem arbeitet die deutsche Modemarke S.Oliver mit Nexthink, einem Anbieter für Digital Experience Management, zusammen. Mit der Analytics-Software der Schweizer will der Modespezialist, der u.a. auch für die Mode- und Accessoire-Marken Comma, Q/S und Liebeskind steht, nun umfassende Einblicke in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seiner IT-Infrastruktur erhalten. Dabei wird der bereits implementierte IT-Leitstand, betrieben mit der Monitoring-Software ZIS Leutek, mit den Client-Analysedaten angereichert, um eine ganzheitliche IT-Business-Prozesssicht zu ermöglichen.

Kern der Analysen sind laut Anbieter konsistente Daten über sämtliche Client-Verbindungen, die in Echtzeit ausgewertet und visualisiert werden. Dies ermögliche schnelle, vollständige Einsicht in die Performance der Unternehmens-IT – aus der Endnutzerperspektive. So will sich die Modemarke auch für kommende IT-basierte Projekte wie Warenpräsentationen in Virtual-Reality-Umgebungen aufstellen.

Die Identifizierung und Lokalisierung von IT-Problemen sei auf diese Weise keine Schwierigkeit mehr für das Unternehmen, heißt es in einer Pressemeldung – egal, ob sich die Clients mit Anwendungen, Geräten oder Webseiten verbinden. Das hilft dabei, sich aufbauende IT-Vorfälle frühzeitig zu identifizieren und exakt zu lokalisieren – was den Support beschleunigen und unproduktive Phasen minimieren soll. Langsames Hochfahren, schleppende Druckaufträge oder Abstürze von Anwendungen, die bislang Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitszeit belasteten, können nun proaktiv adressiert und schnell gelöst werden. Auch die weitere Ausbreitung von Störungen werde durch umgehende automatische Admin-Alerts und entsprechend zeitnahe Intervention unterbunden.

Ganzheitliches IT-Management

Rund 5.000 Clients analysiert S.Oliver mithilfe der Analyse-Software des Schweizer Anbieters, darunter sowohl digitale Arbeitsplätze in der unterfränkischen Firmenzentrale wie auch IT-Endpunkte an den weit verzweigten Handelsstandorten und in Übersee. „Die Installation haben wir auf zwei Engines aufgeteilt: eine interne in Rottendorf und eine externe. Auf dieser befinden sich zum Beispiel Asien, die Showroom-Clients, aber auch unsere Kassen an den einzelnen Standorten, sprich die Retail-Clients“, berichtet Stefan Schmitt aus dem Bereich Operations Control von S.Oliver. „Als Implementierungs- und Trainingspartner berät und betreut uns die Consulting4IT seit der ersten Stunde.“

Störungsfreie IT ist laut Steffen Zeiss – ebenfalls in der Global IT tätig – für sein Unternehmen u.a. wegen der starken Termingetriebenheit im Großhandel entscheidend: „Die Einkäufer der Einzelhandelsketten und der großen Warenhäuser kommen in der Regel monatlich in die Showrooms, oft zu festen Terminen. Da können wir uns keine Verzögerungen erlauben – für Kundendatenpflege, Auftragsabwicklung und so weiter muss die IT immer zuverlässig verfügbar sein“, betont er. Das neue Digital Experience Management leiste dazu nun einen maßgeblichen Beitrag: Denn bei Meldungen über Auffälligkeiten oder Anomalien am Client müssen keine langwierigen, manuellen Suchprozesse in Gang gesetzt werden.

Mögliche Ursachen von Performance-Problemen brauchen nicht mehr einzeln an Gerät, Server, Netzwerk oder Anwendung gesucht zu werden. „Vielmehr stellt die Analyse der Verbindungsdaten sofort Transparenz her und zeigt zudem, ob nur ein Client betroffen ist oder ganze Gruppen und Abteilungen. Das spart viel Zeit, Geld und Nerven“, so Schmitt. Weiter ermöglicht die hier im Bereich Analytics eingesetzte Software ein umfassendes Lizenz-, Bandbreiten- und Hardware-Management, um ungenutzte Ressourcen, Engpässe oder unwirtschaftliche Altlasten in der Ausstattung umgehend zu ermitteln.

Technologisch umgesetzt wird die Analyse durch ein kleines Stück Software auf den Clients, den Nexthink Collector: Dieser sammelt die Verbindungsdaten, stellt sie in Echtzeit zur Verfügung und legt auch historische Daten an. Nachfolgend analysiert der Finder die Daten, visualisiert sie in individuellen Dashboards und macht den Status der IT-Gesundheit für die IT-Verantwortlichen sichtbar. Die Möglichkeit zur schnellen Intervention und geführte „Self-Help“-Prozesse sollen dabei helfen, IT-Ressourcen zu schonen und Frust bei den Anwendern zu vermeiden. Die Engage-Funktion innerhalb der Lösung eröffnet den direkten Weg zum unmittelbaren Anwender-Feedback, so heißt es weiter. Das unterstützt auch die kommenden IT-basierten Aktivitäten von S.Oliver: „In den Showrooms haben wir in naher Zukunft die Herausforderung, dass wir eine digitale Warenpräsentation, mittels Virtual Reality, einführen werden. Hier ist eine zuverlässige Vermessung notwendig: Reicht die Performance eines Clients, um eine bestimmte Software zu betreiben? Funktioniert das auch dauerhaft und zu Spitzenzeiten? Solche und ähnliche Fragen beantworten wir mit der Analyse-Software“, erklärt Schmitt.

Bildquelle: S.Oliver

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok