HP unterstützt BayWa-Expansion

Cloudfähige Infrastruktur

RI-Solution, der IT-Serviceprovider der BayWa Gruppe, stellt seine IT-Umgebung auf eine HP Converged Infrastructure mit einer reinen x86-Architektur um. Die neue Cloud-fähige IT soll BayWa beim Erschließen neuer internationaler Märkte und Geschäftsfelder unterstützen.

Die BayWa AG mit Sitz in München ist in den Branchen Landwirtschaft, Energie sowie Baumaterialien tätig und bietet auch Handels-, Logistik- und ergänzende Dienstleistungen an. Der hauseigene IT-Serviceprovider RI-Solution stellt IT-Dienste für 12.000 Nutzer bereit und betreibt dafür mehr als 50 SAP-Systeme und etwa 290 weitere Systeme. Das SAP-basierende Retail Information System der BayWa ist eines der größten weltweit, gemessen an den Lastanforderungen für Großhändler.

"Wir wollen eine Cloud-fähige Plattform aufbauen, mit der wir die Servicebereitstellung für unsere Tochtergesellschaften weltweit ausweiten können, ohne die Betriebskosten zu erhöhen", sagt Hanns-Gunter Weber, Leiter IT-Infrastruktur, RI-Solution. "Wir erwarten, dass HPs offener und integrierter Ansatz die Gesamtleistung unseres Systems deutlich steigert und gleichzeitig Stückkosten und Antwortzeiten senkt."

Private-Cloud-Umgebung

Um die Bereitstellung von IT-Services zu verbessern und die Verfügbarkeit der IT-Umgebung der BayWa-Gruppe zu maximieren, baut RI-Solution eine homogene, hoch virtualisierte und automatisierte Private-Cloud-Umgebung auf. Zu diesem Zweck wird HP Technology Services die heterogene Unix- und x86-Umgebung von RI-Solution auf eine HP Converged Infrastructure migrieren, die ausschließlich auf x86 und mit VMware, Linux oder Windows läuft. Die Migration umfasst auch die Ablösung der bestehenden IBM-DB2-Datenbank durch ein HP AppSystem for SAP HANA mit einem drei Terabyte großen HP-3PAR-StoreServ-Speicher, der für hohe Verfügbarkeit und Fehlertoleranz sorgt. Um die IT-Umgebung weiter zu standardisieren, wird RI-Solution künftig eine maßgeschneiderte ("tailored") SAP-HANA-Lösung einsetzen, die komplett in die HP Converged Infrastructure integriert ist.

Die kleineren SAP-Systeme der BayWa-Gruppe und die Nicht-SAP-Anwendungen werden auf einer einheitlichen, modularen
HP-BladeSystem-Serverinfrastruktur laufen, die auf offenen Standards basiert. Das soll die Flexibilität steigern, das Management
vereinfachen und Kosten sparen. Das Retail-System der BayWa-Gruppe läuft auf einer hochverfügbaren, geclusterten Umgebung, die aus symmetrischen x86-Multiprozessorsystemen vom Typ HP Superdome 2 besteht. Eine HP-Multi-Computer/Serviceguard-Lösung wird die Verfügbarkeit der geschäftskritischen SAP-Lösungen auf Linux erhöhen, indem sie mehrere Systeme zu einem Enterprise-Cluster gruppiert. Das verhindert komplette Systemausfälle.

Storage und Backup

In den Rechenzentren der BayWa werden acht Storage-Systeme vom Typ 3PAR StoreServ installiert, die sich selbst konfigurieren, provisionieren und optimieren. Diese sorgen mit ihrem dynamischen Multi-Tier-Pooling von Speicherressourcen für mehr Flexibilität im Rechenzentrum. Ein "bandloses" Backup-Konzept auf Grundlage von HPs StoreOnce-B6200-Backup-Systemen wird die Backup- und
Wiederherstellungsleistung der BayWa-IT erheblich verbessern - die Systeme erreichen Datendurchsatzraten von bis zu 40 Terabyte pro Stunde. Und HPs Verwaltungssoftware HP Data Protector wird als zentrale Konsole für alle Backup- und Recovery-Prozesse dienen und so die Administrationszeiten verkürzen. Die Software erlaubt es Administratoren, jederzeit alle laufenden Backup-Vorgänge einzusehen.

HP Datacenter Care Services versprechen, die höchstmögliche Zuverlässigkeit aller eingesetzten Systeme zu gewährleisten. Dabei agiert HP als alleinverantwortlicher Ansprechpartner und steuert die Support-Leistungen und -Prozesse von anderen Anbietern wie VMware und Microsoft - das soll die Betriebsrisiken mindern.

www.hp.com

Bildquelle: BayWa

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