Microsoft fördert kreative Zusammenarbeit

Collaboration-Software auf dem Vormarsch

Die Nachfrage nach Messaging-, Konferenz- und Groupware-Lösungen von Microsoft steigt. Immer mehr Mitarbeiter nutzen moderne Endgeräte, um flexibel und vor allem ortsunabhängig zu kommunizierten. Ziel von Collaboration ist – neben der Steigerung der Produktivität – die Schaffung kreativer Freiräume.

  • „Kreative Prozesse lassen sich weder zeitlich noch räumlich auf feste Arbeitszeiten oder Büroräume begrenzen“, erklärt Oliver Gronau, Direktor Microsoft Office Division bei Microsoft Deutschland.

  • Axel Oppermann, Analyst bei der Experton Group: „Vor einer Groupware-Migration gilt es zu klären, welche neuen Features welchen konkreten Nutzen bringen.“

  • Collaboration via Microsoft: Über moderne Endgeräte wie PC, Mac, Tablet oder Smartphone hinweg, on- wie offline kann ein Konzept abgestimmt, eine Idee realisiert und direkt mit dem Kunden interagiert werden.

Im Jahr 2012 gaben Unternehmen in Deutschland nach Analysen der Experton Group circa 650 Mio. Euro für Kollaborationslösungen aus. 2016 werden es sogar noch knapp 100 Mio. Euro mehr sein. Nach Meinung von Experton-Analyst Axel Oppermann sind es neben Neuinvestitionen auch Migrationen, die die Nachfrage, vor allem im Groupware-Sektor, antreiben. Größter Nutznießer dieser Entwicklung ist Marktführer Microsoft. Die Migration bestehender Exchange-Lösungen der Generationen 2003, 2007 und 2010 auf Exchange 2013 oder Exchange Online steht ebenso auf der Agenda vieler Unternehmen, wie ein möglicher Umstieg auf Office 365.

Die Anforderungen an E-Mail- und Groupware-Lösungen sind nach den Worten von Axel Oppermann von Anwenderunternehmen zu Anwenderunternehmen unterschiedlich und orientieren sich, abhängig von der Größe und der Organisationsform des Unternehmens, an den spezifischen Einsatzszenarien. „Als kleinster gemeinsamer Nenner der Anforderungen für solche Lösungen, wie zum Beispiel den Exchange Server, werden immer wieder einfache Collaboration-Szenarien via E-Mail identifiziert. Hierauf aufbauend zählen die Bedarfs- und Anforderungskataloge Funktionen wie die Organisation von privatem und öffentlichem Kalender, Tools zur benutzerdefinierten Zusammenarbeit, einfache Unified-Messaging-Features oder integrierte Unified-Communications-Lösungen auf“, so Oppermann.

Innovationsgeist ist gefragt

Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, sind nach Ansicht von Oliver Gronau, Direktor Microsoft Office Division bei Microsoft Deutschland, Kreativität und Innovationsgeist gefragter denn je. Hinzu kommt, dass in der Gesellschaft immer mehr Jobs im sogenannten ‚Kreativsektor‘ entstehen. „Moderne Technologien müssen genau das leisten, indem sie Office Workern größtmöglichen Freiraum bieten und ihnen Barrierefreiheit bei der Entwicklung von Ideen eröffnen“, erklärt Gronau. Bestätigt sieht er sich durch die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstituts Yougov, das im Auftrag von Microsoft 2.028 Arbeitnehmer zu Arbeitsgewohnheiten und -bedingungen befragte. Zu den größten Frustrationsquellen zählen für die Studienteilnehmer demnach u.a. zu viele Meetings (so 65 Prozent der Befragten) und technisch veraltetes Equipment. Dieses und weitere Umfrageergebnisse verdeutlichen laut Gronau die starke Diskrepanz zwischen der Bedeutung von Kreativität im Arbeitsalltag und den Aspekten, die Kreativität im Büro unterdrücken oder erst gar nicht zulassen.

So wünschen sich viele der Befragten mehr Support durch Technologien (63 Prozent), flachere Hierarchien (53 Prozent) und flexiblere Arbeitsmodelle (35 Prozent). Gerade die Freiheit, von überall arbeiten und sich mit Kollegen abstimmen zu können, spielt dabei eine zentrale Rolle, denn nur 19 Prozent der 2.028 Teilnehmer der Onlinebefragung gaben an, die besten Ideen im Büro zu haben. Vielmehr lassen sich kreative Prozesse weder zeitlich noch räumlich auf feste Arbeitszeiten oder Büroräume begrenzen. So wird vernetzte Echtzeitkommunikation zum entscheidenden Erfolgsfaktor. „Der Weg zu kreativen Ideen und mehr Produktivität im Arbeitsalltag führt heute maßgeblich über die Nutzung moderner Werkzeuge für Kommunikation und Kollaboration verbunden mit ortsungebundenen Arbeitsmodellen", lautet Gronaus Fazit.

Office 365 als Collaboration Tool

Zu den Referenzkunden, die Office 365 als webbasiertes Office-Tool zur Collaboration innerhalb von Arbeitsgruppen und Projektteams erfolgreich einsetzen, zählen laut Microsoft eine Reihe international tätiger Agenturen. Bei der Syzygy Deutschland GmbH ging der Entscheidung zugunsten von Office 365 ein umfangreiches Evaluierungsprojekt voraus, das auch Wettbewerbsprodukte einschloss. Bewertet wurde nach Angaben von Syzygy-Geschäftsführer Jan Bach nach Produktivität, Erweiterungsmöglichkeiten sowie Sicherheit und Datenschutz. „Bei einer reinen Onlinelösung, wie den Google Apps, fehlt uns die Integration in unsere vorhandenen lokalen Systeme“, begründet Jan Bach. In der Reduzierung der Kosten für Hardware und Administration sieht Bach einen weiteren Vorteil einer Cloud-gestützten Lösung. „Unsere eigenen Datei- und Dokumentenserver werden wir ‚in Rente‘ schicken und fortan flexibel über die Cloud auf unser Wachstum reagieren“, plant Jan Bach.

www.experton-group.de
office.microsoft.com/de-de
www.yougov.de
www.syzygy.de

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