Neues Major Release von Sitecore

Content-Massen in relevante Webseiten verwandeln

Sitecore, ein Anbieter von Content-Management- und Digital-Marketing-Software, will mit der Version 7 seiner „Customer Engagement Platform (CEP)“ eine neue Ära des Content-Managements einläuten.

Sven Lehmkuhl, Sitecore Deutschland GmbH

Sven Lehmkuhl, Geschäftsführer der Sitecore Deutschland GmbH

Die Customer Engagement Platform soll eine lernende Basis schaffen, um dynamisch gezielter und automatisierter auf Interessen einzugehen. Unternehmen können die Software nutzen, um ihren Zielgruppen bei jedweder Interaktion relevanten Content und Erlebnisse zu bieten – sei es auf Webseiten, per E-Mail, mobilem Angebot, in sozialen Medien oder offline.

Das im CMS-Markt übliche Vorhalten von Inhalten in unflexiblen, schwer skalierbaren Baumstrukturen soll im neuen Release durch eine auf Item Buckets, Suchen und Tagging basierende Systematik abgelöst werden. Redaktionelle Inhalte, ebenso wie User Generated Content, riesige Produkt-, News- oder Bilddatenbanken würden so zur Basis für dynamische Webseiten. Mit neuen Tools und APIs wie Linq kann die IT externe Quellen leichter, akkurater und Code-sparender integrieren – heißt es in einer Pressemitteilung.

„Marketers haben mit einer Explosion an Content zu kämpfen. Sie müssen heute Massen an Corporate und Social Content sowie komplexe Produktwelten in interessante Angebote verwandeln, die weltweit und individuell funktionieren. Starre, komplexe CMS-Baumstrukturen sind nicht mehr ausreichend. Sitecore 7 arbeitet mit sogenannten Item Buckets, in denen Inhalte unbegrenzt gespeichert und dann genutzt werden können. Die Content-Basis kann aus Millionen Item Buckets bestehen und flexibel wachsen, ohne die Performance zu beeinträchtigen“, erklärt Sven Lehmkuhl, Geschäftsführer der Sitecore Deutschland GmbH, die neue Ablagesystematik und betont, dass mit Sitecore 7 dennoch weiterhin in der konventionellen Baumstruktur gearbeitet werden kann.

Verbesserte Suchfilter

Marketers sollen mit dem neuen Release und der integrierten Lucene-basierten Suchtechnologie umfangreiche Inhalte einfach durchsuchbar auf der Website bereitstellen können. Das Marketing kann die Suche mit wenigen Klicks um beliebige Inhaltsfilter ergänzen. So können neben den üblichen Länder-, Branchen- und Produktfilter auch einfach Saison-, Region-, Geschlechts-, Alters- oder Preisfilter eingefügt werden. Einmal eingerichtet, werden dann automatisiert die richtigen Inhalte angezeigt. Programmierung, Testing, Deployment etc. seien dafür laut Anbieter nicht erforderlich.

Facettierte Such-Tags (wie „spritsparendes Familienauto“ oder „romantisches Skihotel“) sollen zudem eine gezieltere Eingrenzung der Inhalte ermöglichen. Sollen Inhalte geändert werden, ist der entsprechende Item Bucket per Suche schnell gefunden. Die Änderung zieht eine direkte Anpassung der Anzeige auf der Webseite nach sich. Ein Suchen und Hantieren im Content-Baum sei nicht mehr erforderlich.

Will das Marketing bestimmte Produkte oder Inhalte pushen, kann es die Ergebnisse der Suche durch Priorisierung (sog. Search Boosting) beeinflussen. „Steht beispielsweise ein Produkt in Verdacht schädlich zu sein, kann das Unternehmen eine aufklärende News dazu bei den Suchergebnissen in Minuten als oberstes anzeigen lassen. Ebenso lassen sich Schnäppchen oder Bestseller jeweils unter den Top-5-Suchergebnissen anzeigen“, so Sven Lehmkuhl.

www.sitecore.net


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