Integration von SugarCRM und JD Edwards

CRM- und ERP-System im Gleichklang

Sennheiser, ein Spezialist für Audiolösungen, suchte nach einer Lösung für die Integration der CRM-Anwendung Sugar mit dem ERP-System JD Edwards. Fündig wurde man bei einer Integrationsplattform, die als zentraler Datenhub sämtliche Firmenapplikationen zusammenführt.

  • Produktportfolio von Sennheiser

    Das heutige Produktportfolio von Sennheiser reicht von drahtgebundenen und drahtlosen Mikrofon- und Monitorsystemen bis hin zu Audiologie-Produkten sowie Headsets für die Luftfahrt.

  • Qualitätsprodukte von Sennheiser

    Seit mehr als 65 Jahren steht der Name Sennheiser für Qualitätsprodukte, echten Klang und maßgeschneiderte Lösungen, wenn es um Aufnahme, Übertragung und Klangwiedergabe geht.

Seit mehr als 65 Jahren steht der Name Sennheiser für Qualitätsprodukte, echten Klang und maßgeschneiderte Lösungen, wenn es um Aufnahme, Übertragung und Klangwiedergabe geht. Das heutige Produktportfolio reicht von drahtgebundenen und drahtlosen Mikrofon- und Monitorsystemen über die Konferenz- und Informationstechnik bis hin zu Audiologie-Produkten sowie Headsets für die Luftfahrt. Mit einem Jahresumsatz von 584,4 Mio. Euro im Jahr 2012 und weltweit 2.329 Mitarbeitern zählt das Unternehmen zu den „Big Playern“ im Markt für Audiolösungen. Dabei betreibt man aktuell drei Produktionsstandorte in Deutschland, Irland und den USA sowie zahlreiche Vertriebstochtergesellschaften u.a. in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Russland, China und den USA.

Das Anwenderunternehmen verwendet seit Jahren als ERP-System Oracle JD Edwards Enterprise One (JDE E1) und benötigte für die Verbindung mit Sugar, das als CRM-System eingeführt werden sollte, eine Integrationslösung. Konkret wurde sogar eine Lösung gesucht, die nicht nur Sugar und JD Edwards koppelt, sondern darüber hinaus als zentrale Plattform zur Integration der gesamten Software-Landschaft eingesetzt werden kann.

Die Plattform sollte überdies flexibel und zugleich stabil, einfach zu nutzen und zu pflegen sein. Außerdem wollte Sennheiser damit die eigene heterogene Applikationslandschaft effizienter mit der Kernapplikation JDE E1 integrieren. Hierzu gehören u.a. Software-Systeme wie der IBM Content Manager ECM, das Product-Labeling-System PLM von CIM Database, das Qualitäts- und Produktionsmanagement-System von Guardus, ein Warehouse-Management-System, Lotus Notes und Microstrategy.

Den Zuschlag von Sennheiser erhielt schließlich Magic Software mit seiner Integrationsplattform „Magic xpi“. Entscheidend dafür waren u.a. die Standardadapter für JD Edwards Enterprise One und Sugar, die eine aufwendige Schnittstellenprogrammierung überflüssig machten. Zudem konnte der Anbieter Integrations-Know-how in beiden Software-Umgebungen – Sugar und JD Edwards – nachweisen und einen Proof of Concept demonstrieren.

Wichtig für Sennheiser war weiterhin das gesamte Konzept einer zentralen Integrationsplattform, die im sogenannten Hub-and-Spoke-Modell die gesamte Lösungslandschaft integriert. Dieses Modell stammt ursprünglich aus der Transportlogistik und beschreibt eine sternförmige Anordnung von Transportwegen, wobei diese alle auf einen bzw. von einem zentralen Knotenpunkt in alle Himmelsrichtungen verlaufen, um die Fläche bedienen zu können (Sterntopologie).

Zentraler Datenhub

In der IT-Integration hat dieses Modell gegenüber der üblichen Punkt-zu-Punkt-Integration folgende Vorteile: Um Punkt-zu-Punkt-Integrationen umzusetzen, müssen Entwickler die Schnittstellen zwischen den Systemen hart kodieren und dabei gleichzeitig technische Herausforderungen meistern, etwa die Verbindung von On-Premise- und Cloud-Applikationen. Das macht die Projekte teuer und die Integrationslandschaft ineffizient, wenig skalierbar und schwierig zu pflegen. Demgegenüber macht das Hub-and-Spoke-Modell Integrationen einfacher und sorgt für eine übersichtliche, einfach zu wartende IT-Infrastruktur.

Die neue Integrationsplattform bei Sennheiser arbeitet in dem Hub-and-Spoke-Modell als zentraler Datenhub und macht aufgrund der codefreien Metadaten-Methode im Zusammenspiel mit einem breiten Spektrum von Standardadaptern eine schnelle Anwendungsintegration möglich. Welche Applikation welche Daten in welchem Format austauscht, könnten auch IT-Laien über eine visuelle Oberfläche konfigurieren.

Für das Projekt bei dem Audiospezialisten kommen im ersten Schritt Magics native Sugar- und JDE-Adapter zum Einsatz. Beide Adapter bieten Bibliotheken an vorgefertigten Komponenten, Drag-and-Drop-Funktionalität für eine einfache Konfiguration der Geschäftsprozesse, einen Visual Data Mapper zur Umwandlung von Informationen, unabhängig vom Format sowie eine intuitive grafische Benutzeroberfläche.

Bei Sennheiser übernimmt die Integrationsplattform zunächst die Kommunikation zwischen ERP- und CRM-System, und zwar in beide Richtungen. Hierzu gehören beispielsweise das Anlegen und Aktualisieren von Account-Daten, Vertriebs-, Abrechnungsinformationen und Lieferdaten. In der Folge werden weitere Lösungen, z.B. das Warehouse Management, Business Intelligence und Lotus Notes, in die neue IT-Infrastruktur eingebunden.

Neben der Integrationsplattform bietet Magic durch die Entwicklungsplattform „xpa“ die Möglichkeit, mobile multiplattform-fähige Apps mit Zugriff auf alle Unternehmensdaten zu entwickeln, bereitzustellen und zu verwalten. Applikationen, die damit entwickelt werden, sind auf allen gängigen mobilen Betriebssystemen ohne weitere Anpassungen lauffähig. Das gleiche gilt für HTML-5-Anwendungen, auch sie lassen sich damit programmieren. Für Sennheiser bedeutet dieses Angebot ein wichtiger Schritt in die mobile Zukunft, denn Daten, die inhouse nutzbar sind, können damit auch außerhalb, z.B. im Vertrieb nutzbar gemacht werden.

Bildquellen: Sennheiser

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