IT-Systeme abgeschaltet

Cyberangriff auf Ruhr-Universität

Die Ruhr-Universität Bochum hat mitgeteilt, Opfer eines Cyberangriffes geworden zu sein. Große Teile der IT-Infrastruktur stehen aktuell still.

Hackerangriff Symbolbild

Nähere Details über die Angreifer und deren Methoden sind bisher noch nicht bekannt.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat als Reaktion auf einen Cyberangriff alle zentralen Server und Backup-Systeme abgeschaltet, die kompromittiert sein könnten. Die Attacke sei in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai erfolgt, nähere Details über die Angreifer und deren Methoden seien bisher noch nicht bekannt. Betroffen sind offenbar vor allem die Systeme der Verwaltung. Für die Online-Lehre erforderliche Dienste wie Zoom oder Moodle sollen nach Angaben der Universität weiterhin in Betrieb sein, da eine Kompromittierung durch den Angriff sehr unwahrscheinlich sei. Der digitale Lehrbetrieb soll demnach in vollem Umfang möglich sein.

„Alle Windows-basierten Anwendungen in den Fakultäten und Einrichtungen der RUB sollten auf die nötigsten Kommunikationsvorgänge beschränkt werden“, heißt es derweil in einer Pressemitteilung. Wie immer gelte, dass keine E-Mail-Anhänge geöffnet werden und Office-Dokumente als PDF versendet werden sollen. Ein externes Expertenteam untersuche die Situation aktuell mit den IT-Verantwortlichen der RUB, um weitere Handlungsempfehlungen erteilen zu können.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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