Cloud-Dienste sind die Zukunft

Darum ist Microsoft Azure unverzichtbar

Die IT ist als zentraler Pfeiler der Firmenstrategie entscheidend für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle. Welche gewichtige Rolle dabei Cloud-Plattformen wie Microsoft Azure spielen, demonstrierte der Anbieter jüngst im Rahmen der „Data Center Transformation Conference“.

Cloud-Plattform Azure von Microsoft

Die Cloud-Plattform Azure von Microsoft soll die Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation unterstützen.

Die ganztägige Veranstaltung, die in der neuen Münchner Microsoft-Zentrale stattfand, behandelte ausführlich die Chancen und Herausforderungen, die sich für Unternehmen durch die Digitalisierung aller relevanten Geschäftsprozesse ergeben. Im Vordergrund stand die Data-Center-Transformation durch den Einsatz der Cloud-Plattform Azure. Die Veranstaltung war in geschäftsorientierte und technische Sessions unterteilt und bot den 160 Teilnehmern (80 Prozent Anwenderunternehmen, 20 Prozent Microsoft-Partner) darüber hinaus Einblicke in die digitalen Strategien namhafter Unternehmen wie GEA Group, Daimler, E.on oder Accenture.

Um Prozesse effizienter, kostengünstiger und produktiver zu gestalten, fängt die Modernisierung der IT in der Regel bei der Infrastruktur an. Vielfach bieten in die Jahre gekommene Infrastrukturen weder funktional noch in ihren Sicherheitsstandards das Niveau, das Unternehmen beispielsweise für das Einhalten gesetzlicher Regelungen wie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) benötigen. Die Modernisierung der eigenen IT ‒ von der Nutzung eigener Rechenzentren bis hin zu Public-Cloud-Lösungen ‒ sollte nach Expertenmeinung nicht als Silo betrachtet werden. Viele digitale Services sind ohne Rückgriff auf Cloud-Dienste schlicht nicht realisierbar.

Mit der Azure-Plattform bietet Microsoft eine umfangreiche Sammlung integrierter Cloud-Dienste, mit denen Entwickler und IT-Profis über ein globales Netzwerk aus Rechenzentren Anwendungen bequem erstellen, bereitstellen und verwalten können. Integrierte Tools, DevOps und ein Marktplatz unterstützen Anwender bei der effizienten Erstellung von einfachen mobilen Apps bis hin zu Lösungen auf Internetebene. „Azure-Anwender bestätigen uns eine 20- bis 25-prozentige Effizienzsteigerung bei der Nutzung von Cloud-Services innerhalb von drei bis sechs Monaten“, erklärte George Moore, Chief Security Officer Azure Compute bei der Microsoft Corporation, in seiner Keynote-Präsentation.

Ohne Sicherheit keine digitale Transformation

Wie die Ergebnisse einer gemeinsam von KPMG und Bitkom in Auftrag gegebenen Studie (Cloud-Monitor 2017) zeigen, blockieren Compliance-Vorschriften und eine unklare Rechtssicherheit nach wie vor vielfach die digitale Transformation in Deutschland. „71 Prozent der Kunden erwarten von ihrem Cloud-Anbieter, dass er seine Rechenzentren ausschließlich in Deutschland betreibt. 67 Prozent haben Sorge, dass Cloud Computing die Einhaltung von Compliance-Anforderungen gefährdet“, zitiert Thomas Langkabel, Microsoft National Technology Officer, in seinem Vortrag einige Studienresultate.

Ängste, denen die Redmonder mit ihrer souveränen, über einen Treuhänder administrierten „Microsoft Cloud Deutschland“ entgegen treten wollen. „Durch das Investment in eine lokale Cloud-Infrastruktur haben wir die häufigsten Cloud-Blocker für Regionen und bestimmte Branchen beseitigt“, so Thomas Langkabel. Ein Engagement, das man jetzt mit dem im September vorgestellten Azure Confidential Computing weiter ausbaut. Das Angebot ermöglicht die Verarbeitung von verschlüsselten Daten in Public-Cloud-Diensten. Vorteile ergeben sich dadurch z.B. für die Zusammenarbeit von Organisationen im Gesundheitswesen: Sensible Patientendaten können für Machine-Learning-Analysen verwendet werden, ohne diese vorher explizit ver- und nachher entschlüsseln zu müssen.

Für eine effiziente Datenverarbeitung werden in der Regel unverschlüsselte Daten verwendet. Diese Daten werden mit den neuen „Azure Confidential Computing Services“ innerhalb eines Trusted Execution Environments (TEE) geschützt. TEE verhindert, dass Dritte Einblick in diese Daten erhalten, selbst wenn sie über Administratorrechte verfügen, direkt auf die Hardware zugreifen oder über Hacker-Angriffe und Malware Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Anwendungen ausnutzen.

DSGVO-Konformität garantiert

Compliance ist laut Thomas Langkabel mehr als eine regulatorische Unternehmensaufgabe, sondern wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Geschäftsstrategien. „Moderne Cloud-Technologien stellen dabei neue Anforderungen an die Compliance, vereinfachen das Einhalten regulatorischer und gesetzlicher Anforderungen aber durch Zentralisierung und Standardisierung von Prozessen auch deutlich“, so Langkabel.

Einen neuen Meilenstein hinsichtlich Compliance-Vorgaben, stellt die im Mai 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dar. Microsoft befürwortet den einheitlichen Datenschutz innerhalb der EU und unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung der komplexen Bestimmungen, beispielsweise durch die DSGVO-Einschätzung, ein Online-Selbsteinschätzungstool, das Unternehmen einen schnellen Überblick geben soll, wie gut sie auf die Verordnung vorbereitet sind. Um die Umsetzung der Compliance zu vereinfachen, verpflichtet man sich nach Angaben von Thomas Langkabel vertraglich dazu, ab dem 25. Mai 2018 die DSGVO-Konformität für die gesamten Cloud-Dienste sicherzustellen.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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