Einstieg in Immobiliendienstleistung 4.0

Darum nutzt Strabag PFS „Skype for Hololens“

Der österreichische Immobilien- und Industriedienstleister Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) und Microsoft werden in den nächsten Jahren unter dem Stichwort „Immobiliendienstleistung 4.0“ an der Entwicklung branchentypischer Lösungen für die Steuerung, Verwaltung und operative Erbringung von Facility-Management-Leistungen zusammenarbeiten.

Microsoft Hololens

Im Rahmen der Partnerschaft mit Microsoft führt Strabag PFS die Mixed-Reality-Brille Hololens ein.

Kern der Zusammenarbeit ist die Entwicklung und Umsetzung einer neuen IT-Plattform, die u.a. eine vollintegrierte und weitestgehend automatisierte Bearbeitung sämtlicher Aufträge von Strabag PFS sowie die automatisierte Disposition von Service-Technikern ermöglichen soll. Dieses „Integrated Order Management“ auf Basis der Cloud-Plattform Microsoft Azure Deutschland schaffe die Voraussetzung für weitere strategische Innovationsprojekte in den Bereichen Internet of Things (IoT), Big Data Analytics, Künstliche Intelligenz (KI) und Sensorik, u.a. für vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance).

Darüber hinaus führt Strabag PFS die Mixed-Reality-Brille Hololens ein. Sie ist der erste vollständige holografische Computer, der es Service-Technikern ermöglichen wird, mit digitalen Inhalten und Hologrammen zu arbeiten. Das soll die Art und Weise, wie sie z.B. Wartungspläne und -anleitungen lesen, verändern. Zudem können Service-Techniker dank der Mixed-Reality-Funktionalitäten und Skype for Hololens Anleitungen und Instruktionen erhalten, ohne abgelenkt zu sein. Skype for Hololens hält den Technikern die Hände frei, damit sie effizient an Projekten arbeiten und gleichzeitig mit Spezialisten kommunizieren können, die nicht mit ihnen vor Ort sind.

Neben der Verlässlichkeit und Sicherheit von Azure waren vor allem Compliance-Aspekte der Microsoft Cloud Deutschland entscheidend, heißt es: Die Cloud kombiniere die Speicherung von Kundendaten in Deutschland mit dem Datentreuhandmodell. Der Datentreuhänder kontrolliere den Zugang zu den Kundendaten und sei ein unabhängiges Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, das der deutschen Rechtsordnung unterliegt: die T-Systems International GmbH. Ohne Zustimmung des Datentreuhänders oder des Kunden erhält Microsoft keinen Zugriff auf die Kundendaten. Wird diese Zustimmung durch den Datentreuhänder erteilt, greift der Anbieter nur unter dessen Aufsicht und zeitlich begrenzt auf die Kundendaten zu.

„Mit Microsoft haben wir einen Partner gefunden, der uns neben Soft- und Hardware aus einer Hand vor allem langjähriges Entwicklungs-Know-how, Expertise, Solidität und nicht zuletzt die Bereitschaft bietet, partnerschaftlich branchentypische Lösungen langfristig zu entwickeln“, kommentieren Martin Schenk, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Dr. Marion Henschel, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung von Strabag PFS, die Vereinbarung.

Bildquelle: Microsoft

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