Kommunikation bestens verpackt

Darum vertraut Klöckner Pentaplast auf die Cloud

Ob Verbraucher eine Lebensmittelverpackung öffnen, eine Tablette aus der Hülle ­nehmen oder ihre Einkäufe mit Kreditkarte bezahlen – Folien von Klöckner ­Pentaplast spielen an vielen Stellen eine bedeutende Rolle. Dabei setzt der Hersteller von Kunststofffolien auf die Cloud, um seine IT zukunftsfähig zu organisieren.

Salatschale

Die Kunststofffolien eignen sich für Pharma-, Lebensmittel-, Elektronik-, Medical-Device- und Konsumgüterverpackungen sowie für Druck- und Sonderanwendungen.

Um die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden erfüllen zu können, ist es enorm wichtig, dass jeder Mitarbeiter die jeweiligen Besonderheiten, die Historie und Erwartungen genau kennt. „Unsere Kunden müssen wissen und verstehen, was wir anbieten – und das möglichst zielgenau auf ihre Wünsche zugeschnitten“, erklärt Markus Fichtinger, CIO bei Klöckner Pentaplast. Mit den bisherigen IT-Lösungen war das Unternehmen nicht in der Lage, Vertrieb, Marketing oder Management einen aktuellen und ganzheitlichen Blick auf die Kunden zu ermöglichen. Es fehlte ein einfach bedienbares System für die globale Erfassung der Kundendaten. Informationen wurden auf unterschiedlichen Wegen aufgenommen, z. B. in SAP, in Sharepoint oder sogar offline. Die Erfassung und der Zugriff auf die Daten war umständlich sowie inkonsistent und für den Vertrieb ein großes Problem.

Daher entschloss sich das Unternehmen nach einem weltweiten Auswahlprozess, eine CRM-Cloud-Lösung von Salesforce einzuführen. Dadurch verfügt das Unternehmen über ein intuitiv nutzbares Frontend für das Geschäft, das eng mit der SAP-Lösung im Backend integriert ist, über die zentrale Prozesse von der Bestellung über die Produktion bis hin zum Reporting laufen. So wurden interne Abläufe verbessert und Prozesse effizienter gestaltet. Vertragsbedingungen, Termine und weitere relevante Informationen zu einem bestimmten Kunden lagern jetzt zentral an einem Ort und ermöglichen den Mitarbeitern eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden, die zudem durch die Cloud überall und jederzeit abrufbar ist. „Jeder Vertriebs- und Kunden-Service-Mitarbeiter an jedem unserer Standorte kann alle Informationen einsehen, die jemals eingepflegt wurden, und geht besser informiert zum Kunden“, erläutert Jürgen Bundschuh, Business Director Spezialfolien und Verpackungen Central Europe.

Support-Tool für den Verkauf


Der Folienhersteller hat die neue Lösung zunächst probeweise in einzelnen Vertriebsabteilungen in Asien, Europa und Nordamerika eingeführt. Nachdem dieser Probelauf reibungslos vonstatten ging, wurde das System auf alle 18 Standorte weltweit ausgeweitet und unterstützt als Hilfs- und Support-Tool den Verkauf. Entscheidend für die Akzeptanz der Mitarbeiter war in erster Linie die Frage, ob ihnen die neue Lösung in der Praxis einen Mehrwert bringt. „Jemanden von seiner bisherigen Arbeitsroutine wegzubringen hin zu etwas Neuem ist am Anfang immer schwierig. Aber insgesamt hat es funktioniert“, so Fichtinger. Inzwischen hat sich die Arbeitsweise bei dem Folienhersteller an allen Standorten weltweit gewandelt. Dafür war eine Art Kulturwandel im Unternehmen notwendig, bei dem die Herausforderung darin bestand, aus einer globalen Per­spektive mit allen Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen denselben Weg zu gehen und mit derselben Methode zu arbeiten – also einen globalen, internationalen Standard zu etablieren.

Neben der Cloud-Lösung für den Vertrieb nutzt das Unternehmen außerdem das Social-Collaboration-Tool Chatter. Tagtäglich werden so Kundenpotentiale und „Opportunity Pipelines“ weiterentwickelt, sodass ein umfassender Blick auf den Kunden gewährleistet wird. Eigens für seine Kunden hat der Folienhersteller innerhalb weniger Wochen ein Feature entworfen, das die optimale, individuelle Kalkulation von Transportkosten ermöglicht. Durch die tägliche Arbeit mit dem System trainieren sich die Mitarbeiter zusätzliches Know-how an und eruieren neue Lösungen. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen ein FAQ veröffentlicht, um Features, Prozesse, Nutzung und Arbeitsabläufe mit der Lösung zu verbessern und optimal auf spezifische Unternehmensanforderungen einzugehen.

Über den Vertrieb hinaus wird die Lösung mittlerweile auch in Abteilungen wie dem Marketing und der Unternehmenskommunikation eingesetzt. „Chatter hat uns positiv überrascht, da es uns in der internen Kommunikation deutliche Vorteile gebracht hat“, so Christoph Thünemann, Group Director Corporate Communications bei Klöckner Pentaplast. Inzwischen gibt es diverse Chatter-Gruppen für Business-Teams und Projekte.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 07-08/2016. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Der Folienhersteller nutzt zudem ein Kampagnen-Management-Tool, um den Erfolg von Aktivitäten auf Fachmessen zu ermitteln. Darüber hinaus ist man stets auf der Suche nach neuen Lösungen und Verfahren, um Kunden noch näherzukommen. Aus diesem Grund wird regelmäßig der Salesforce-Business-App-Marktplatz Appexchange nach neuen Lösungen gesichtet. „Wir prüfen zunächst, ob das, was wir benötigen, bereits verfügbar ist. Viele der Lösungen sind sogar kostenfrei. Beispielsweise haben wir das Enterprise Dashboard in unserem System integriert“, erklärt Bobby Nolan, Sales Director für Amerika bei dem Folienhersteller, die Vorgehensweise. Das hilft dem Unternehmen dabei, in kurzer Zeit zusätzliche Funktionalitäten zu entwickeln und so seine Rolle als Marktführer zu verteidigen.


Über Klöckner Pentaplast
Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter von Kunststofffolien für Verpackungen, Druck und Spezialanwendungen und wurde 1965 gegründet. Mittlerweile beschäftigt man 3.200 Mitarbeiter und verfügt über 18 Produktionsstandorte in zwölf Ländern auf der ganzen Welt.


Bildquelle: Klöckner Pentaplast

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