Geschäftsmodelle müssen angepasst werden

Der digitale Arbeitsraum

Die digitale Transformation verlangt von Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle an den digitalen Wandel anzupassen. Nur so können sie dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben. Eine der Herausforderungen dabei: die Schaffung eines digitalen Arbeitsraums, der sich flexibel an die sich rasch verändernde Arbeitswelt anpasst und die Informationskompetenz im gesamten Unternehmen steigert.

Digitaler Arbeitsplatz

Mit der Schaffung eines digitalen Informationsraums werden alle Informationen zusammengeführt und im Kontext bereitgestellt.

Die Dynamik der Märkte fordert Unternehmen eine neue Agilität ab, die zugleich weitreichende Änderungen von Zielen und Strategien mit sich bringt. Unternehmen aller Branchen wie z. B. die global agierende Automobil- und Zulieferindustrie oder Maschinen- und Anlagenbauer aus dem gehobenen Mittelstand müssen sich quasi in Echtzeit auf veränderte Marktbedingungen einstellen können, um nicht von neuen, aufstrebenden Wettbewerbern überholt zu werden. Das bestätigen auch die Analysten von Gartner. Sie rechnen damit, dass ein Viertel der Firmen bis zum Jahr 2017 aufgrund mangelnder digitaler Geschäftskompetenz Marktanteile verlieren wird. Für Entscheidungsträger wird es daher höchste Zeit, den digitalen Wandel im Unternehmen einzuleiten und zu vollziehen.

Auf dem Weg zur digitalen Transformation gilt es für die Verantwortlichen, Menschen, Prozesse und Informationen miteinander zu vernetzen, denn die Art zu arbeiten verändert sich. (Zusammen-)Arbeit wird immer schneller, flexibler und verteilter über Firmen-, Länder- und Sprachgrenzen hinweg stattfinden. In einer vernetzten Wirtschaft werden Leistungen durch Wissensarbeiter in Kooperation erbracht. Wissensbasierte Interaktionen bestimmen die Zukunft der Arbeit.

Generell agiert der Wissensarbeiter in der „Infoconomy“ der Zukunft vernetzt und ad hoc. Vorsätzlich instabile Prozesse, auf denen laut Gartner bis zum Jahr 2017 70 Prozent aller Geschäftsmodelle beruhen, werden zur Regel. Diese Aufgaben sind fallorientiert und erfordern das Know-how der Wissensarbeiter. Doch viel Information hilft nicht viel. Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit sind entscheidend.

Um die wissensbasierte Zusammenarbeit zu fördern, benötigen Unternehmen und deren Teams daher einen digitalen Raum zum Arbeiten – den Digital Workspace –, der sie genau mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Qualität versorgt. Dabei kann beispielsweise die Software Doxis4 des Anbieters SER als Digital Workspace für Wissensarbeiter und somit der Informationskompetenz der gesamten Organisation dienen.

Produktionsfaktor „Information“


Gerade in der Industriebranche lässt die digitale Transformation die Masse an Daten, Dokumenten und Prozessen exponentiell in die Höhe schnellen. Durch die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Produkten entstehen im Rahmen der vierten industriellen Revolution – Industrie 4.0 – riesige Datenmengen. Für Firmen ist es existentiell, diese Flut an Informationen zu beherrschen und jederzeit von überall aus darauf Zugriff zu haben. Nur so können sie Auswertungen in Echtzeit erstellen und Optimierungsbedarfe ableiten, um die Wertschöpfungsnetzwerke nach Kriterien wie Kosten, Verfügbarkeit oder Ressourcenverbrauch zu optimieren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 04/2016. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Für Industrieunternehmen gilt es, Software-Lösungen zu finden, die die Digitalisierung ganzer Wertschöpfungsketten ermöglichen. In einem derartigen vernetzten und automatisierten System, das von der ersten Kundenanfrage über die Fertigung bis hin zur Auslieferung digital ist, müssen Informationen fließen. Der Produktionsfaktor Information muss einen Raum erhalten, der es Mitarbeitern erlaubt, über die Unternehmensgrenzen hinweg mit Lieferanten, Partnern und Kunden zusammenzuarbeiten und weltweit auf Informationen zuzugreifen. Einen solchen Raum bietet ein Digital Workspace.

Mit der Schaffung eines digitalen Informationsraums werden alle Informationen zusammengeführt und im Kontext bereitgestellt. Im Maschinen- und Anlagenbau sind dies z. B. digitale Maschinen- sowie Produktions- und Lebenslaufakten. In digitalen Maschinen- und Lebenslaufakten werden Dokumente aus Elektronik, Mechanik und IT zusammengeführt. Diese werden mit weiteren Informationen wie E-Mails, Kundenkorrespondenz, Wartungsunterlagen oder auch Produktions-Logfiles aus MS-Office-, ERP-, M- und E-CAD-Systemen konsistent abgelegt.

Anders als in File-Archiven oder in Papierordnern werden Dokumente in elektronischen Akten lediglich verknüpft, sodass Industrieunternehmen Informationen im Kontext verwalten und beliebigen Geschäftsvorgängen z. B. in Kundenakten, Maschinenakten etc. zuordnen können. Kunden- und Lieferantenakten führen alle In­formationen über einen Geschäftspartner im Kontext zusammen, was Reaktionsgeschwindigkeit, Auskunftsfähigkeit und Service von Unternehmen deutlich verbessert. Hier wird der Digital Workspace als zentrale digitale Informationsbasis dienen, die für Maschinen- und Anlagenbauer standortübergreifend – über Organisationseinheiten und geografische Grenzen hinweg – zugänglich ist. Von Teams und Abteilungen über ganze Unternehmen samt Partnern vernetzt er die gesamte Wertschöpfung und ist der Schlüssel für die erfolgreiche digitale Business Transformation, auch im Industriesektor.


Der Digital Workspace …

… führt unternehmensweit alle Informationen sicher zusammen (Single Source of Truth).
… schafft Informationskompetenz.
… fördert die wissensbasierte Zusammenarbeit in vernetzten Prozessen, Lieferketten und Projekten.

Quelle: SER Solutions Deutschland GmbH


Bildquelle: Thinkstock/Wavebreak Media

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