„Application Economy European Media & Influencer“-Event von CA

DevOps im Fokus

Das „Application Economy European Media & Influencer“-Event, zu dem der IT-Anbieter CA Technologies am 24. Juni nach London eingeladen hatte, stand ganz im Zeichen der Software-Entwicklungsmethode DevOps.

Panel, Bildquelle: CA

Im Panel diskutierte CA mit IT-Spezialisten, Kunden und Partnern über die Marktveränderungen durch Trends wie Mobile, Social Media, Analytics und Cloud Computing.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Eric Grotefeld, Vice President Application Delivery bei CA Technologies, der die Möglichkeiten der sogenannten „Appli-cation Economy“ für Unternehmen vorstellte. Er erläuterte, wie Unternehmen Software in ihre Produkte und Services integrieren können, um ihre Marke zu stärken. „Wir durchleben derzeit eine weitere Phase der Veränderung – eine Veränderung in einer recht kurzen Zeitspanne“, so Grotefeld. „Die Unternehmen müssen schnell reagieren.“

Dann übergab er das Mikrofon an Andrew Buss, Consulting Manager Europe – Datacentre, Infastructure and Client Devices beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC, der einen längeren Vortrag über die Technologie-Evolution im Business hielt und betonte, dass ein Umdenken bei der Software-Entwicklung in der „Application Economy“ stattfinden müsse. Dabei ging er auf verschiedene Methoden der Anwendungsentwicklung ein, beginnend mit dem Wasserfallmodell, das sich aus Planung, Design, Bau, Test und dem letztlichen Einsatz zusammensetzt und nicht sehr flexibel sei. Codefehler könnten nur während der Testphase herausgefischt werden. Anders sei die agile Anwendungsentwicklung, mit der der Entwicklungsprozess flexibler und schlanker gestaltet werden kann. Aber auch hier würden in der Testphase, so Buss, noch Einschränkungen bestehen. Menschen, Prozesse und Kulturen müssten letztlich auf neue Methodiken und Tools eingestellt bzw. ausgerichtet werden. „Die Notwendigkeit einer größeren Zusammenarbeit“ werde oft als Treiber für DevOps zitiert. Durch jene Entwicklungsmethode könnten Einschränkungen durch abhängige Systeme und gemischte Applikationen abgeschwächt werden.

In der anschließenden Paneldiskussion, von Sarah Atkinson, Vice President bei CA, moderiert, diskutierten Eric Grotefeld und Andrew Buss zusammen mit IT-Spezialisten, Kunden und Partnern über die Marktveränderungen durch Trends wie Mobile, Social Media, Analytics und Cloud Computing. Sie skizzierten, wie Unternehmen in der digitalen Revolution überleben.

Ein Panelteilnehmer war Ahmad Alayan, Head of DevOps bei Swisscom, der die CA-Lösung „Release Automation“ für eine schnelle Einführung seiner cloud-basierten TV-On-Demand-Services nutzen konnte. „Swisscom musste reagieren, um bestehen zu können. Aus diesem Grund haben wir zu DevOps gewechselt. Dabei rückten das Dev- und Ops-Team näher zusammen. Es fühlte sich an, als würden wir wie eine Familie zusammenarbeiten, um das Ziel zu erreichen.“

Abschließend gaben sämtliche Sprecher ihre persönliche Einschätzung zu DevOps ab. Man war sich einig, dass die Entwicklungsmethode viel Zeit in Anspruch nimmt und nicht über Nacht abgehandelt werden kann. Die Bewegung müsse zunächst verstanden werden. Doch wenn man die Reise mitmache, würde DevOps „rocken“, so Business Solution Architect Mo Uppal.

Bildquelle: CA

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